Abo
  • Services:

Brailletouch: iPhone als Braille-Tastatur

Der Touchsreen des iPhone ist zwar nicht groß, dennoch soll das Gerät für Blinde geeignet sein: Mit der entsprechenden Software soll sich das Smartphone als Braille-Tastatur verwenden lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Brailletouch
Brailletouch (Bild: Georgia Tech)

Wissenschaftler der Georgia Tech unter der Leitung von Mario Romero haben eine App vorgestellt, mit der Blinde das iPhone als Tastatur für Braille-Schrift verwenden können. Die Brailletouch-App befindet sich noch im Prototypstadium. Ihre sechs Eingabefelder sind zur Eingabe von Buchstaben gedacht, wobei eine Tonausgabe zur Quittierung vorgesehen ist.

Stellenmarkt
  1. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  2. Governikus GmbH & Co. KG, Bremen

Das iPhone wird zur Eingabe der Braille-Texte mit dem Touchscreen nach vorn, weg vom Anwender gerichtet und mit den beiden Händen umfasst. Mit den Fingern werden dann an den schmalen Seiten links und rechts die sechs Tastenfelder berührt.

Nach Angaben der Forscher konnten mit dem quelloffenen Brailletouch bis zu 32 Wörter pro Minute mit 92-prozentiger Genauigkeit eingegeben werden. Die Ergebnisse der Arbeit wurden in einem PDF veröffentlicht. Die App selbst ist bislang nicht frei verfügbar. Wann sie auf den Markt kommen soll, teilte das Forscherteam noch nicht mit.

Doch auch für sehende Anwender könnte die App Vorteile bieten. Das Forscherteam prüft, ob anstelle von QWERTZ-Softwaretastaturen künftig auch Bildschirmtastaturen verwendet werden können, auf die der Anwender nicht schauen muss. 

Bislang wurden iPhone- und iPad-Versionen von Brailletouch entwickelt. Derzeit arbeitet das Team auch an einer Android-Version. Deren Fertigstellungsdatum ist noch unbekannt.

Gefördert wurde das Projekt teilweise vom Rehabilitation Engineering Research Center for Wireless Technologies, das vom National Institute on Disability and Rehabilitation Research (NIDRR) und dem US-Bildungsministerium finanziert wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen

thorben 21. Feb 2012

siri? ansonsten gibt es auch noch voiceover...

Der Kaiser! 20. Feb 2012

Gibt ein fettes Patent, und keiner darf mehr was für mindestens zehn Jahre. Das wär...

Flying Circus 20. Feb 2012

Klasse Innovation, insbesondere, wenn man sich anschaut, was Braille-Eingabegeräte...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

    •  /