Abo
  • IT-Karriere:

BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition: Canonical und BQ stellen erstes Ubuntu-Tablet vor

Das BQ Aquaris M10 wird in einer Ubuntu-Edition auf den Markt kommen: Nutzer können dann sowohl die Mobile-Oberfläche von Ubuntu als auch die echte Desktop-Version verwenden. An einen Monitor angeschlossen, wird das Tablet zu einem PC.

Artikel veröffentlicht am ,
Das BQ Aquaris M10 wird in einer Ubuntu-Edition in den Handel kommen.
Das BQ Aquaris M10 wird in einer Ubuntu-Edition in den Handel kommen. (Bild: BQ)

Canonical gibt sein Convergence-Projekt nicht auf: Zusammen mit dem spanischen Hersteller BQ hat das Unternehmen das Tablet Aquaris M10 Ubuntu Edition vorgestellt. Das Gerät wird ein vollwertiges Ubuntu als Betriebssystem haben, weshalb Nutzer es zusammen mit einer Maus und einer Tastatur als vollwertigen PC nutzen können. Die Finanzierung eines Ubuntu-Smartphones mit dieser Technik ist im August 2013 gescheitert.

Scopes für unterwegs, Desktop-Modus für den Schreibtisch

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
  2. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Für den Einsatz unterwegs verfügt das Tablet über die Mobile-Oberfläche von Ubuntu, die jener der bereits verfügbaren Ubuntu-Smartphones entspricht. Diese bietet Apps und sogenannte Scopes, themenbasierte Seiten, die installierte Anwendungen und Internetdienste zusammenfassen. Zusätzlich gibt es auf dem Tablet noch die Möglichkeit, zwei Anwendungen gleichzeitig auf dem Display darzustellen.

Im Convergence-Modus können Nutzer die Desktop-Oberfläche von Ubuntu auf einem angeschlossenen Monitor nutzen. Zusammen mit einer Maus und einer Tastatur lassen sich dann die von Ubuntu gewohnten Anwendungen verwenden - der Mediatek-Prozessor mit vier Kernen und einer Taktrate von maximal 1,5 GHz dürfte mit allzu rechenintensiven Programme aber nicht so gut zurechtkommen.

Auch der Arbeitsspeicher von nur 2 GByte Größe dürfte bei der Performanz eine Rolle spielen. Der Speicher von nur 16 GByte Größe dürfte bei der Auswahl der verwendeten Anwendungen ebenfalls relevant sein.

Tablet ist bereits länger mit Android erhältlich

Das Aquaris M10 wird bereits länger von BQ mit Android als Betriebssystem angeboten. Das Tablet ist ein Mittelklassegerät mit einem 10,1-Zoll-Display, das mit 1.920 x 1.200 Pixeln auflöst. Die Maße betragen 246 x 171 x 8,2 mm, das Gewicht liegt bei 470 Gramm.

Das Aquaris M10 Ubuntu Edition soll im zweiten Quartal 2016 im Onlineshop von BQ erhältlich sein. Der Preis ist noch nicht bekannt, die Standardversion des Tablets mit Full-HD-Display kostet bei BQ 270 Euro.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,00€
  2. 59,99€
  3. ab 17,99€
  4. 799,90€

ve2000 06. Feb 2016

Gerade getestet. Also das ist ja noch nicht mal Alpha. Generell sieht es nicht schlecht...

gaelic 05. Feb 2016

Ich weiß, ich habs auch per ssh auf der Konsole gemacht. Aber das Gemurkse will ich...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10e - Test

Das Galaxy S10e ist das kleinste Modell von Samsungs neuer Galaxy-S10-Reihe - und für uns der Geheimtipp der Serie.

Samsung Galaxy S10e - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
    Elektromobilität
    Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

    Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
    2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
    3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

    Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
    Swobbee
    Der Wechselakku kommt wieder

    Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
    Eine Analyse von Werner Pluta

    1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
    2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
    3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

      •  /