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An die Desktopversion von Ubuntu erinnert nur wenig

Reihenfolge und Inhalt der Scopes lassen sich im Bereich "Verwalten" ändern. Dieser Bereich öffnet sich durch einen Wisch vom unteren Bildschirmrand nach oben. Dort lassen sich auch komplett neue Scopes auswählen, sofern diese auf bereits installierten, nativen Apps beruhen. Da aber zum Beispiel Twitter für das mobile Ubuntu nur eine Web-App ist, steht sie als Scope nicht zur Verfügung. Die Personalisierung des Smartphones stößt an dieser Stelle an ihre Grenzen.

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Ein langsamer Wisch vom rechten Bildschirmrand nach links öffnet eine Übersicht der zuletzt verwendeten Apps und Scopes, so wie es der Doppel-Tap auf den Homebutton eines iPhones tut. Ein Wisch vom linken Rand öffnet die (anpassbare) Leiste mit den wichtigsten Apps wie Browser, Telefon und Adressbuch. Ein Wisch vom oberen Rand nach unten öffnet einen Shortcut zu den Einstellungen und den aktuellen Benachrichtigungen, ähnlich wie in Android. Das offensichtliche Ziel, die wichtigsten Apps jederzeit mit möglichst wenigen Wischaktionen aufrufen zu können, erreicht das mobile Ubuntu - sofern man sich ein wenig Zeit nimmt, und die Scopes den persönlichen Vorlieben anpasst.

Das mobile Ubuntu revolutioniert die Smartphone-Bedienung nicht, setzt sich aber doch ein wenig von der Konkurrenz ab. Wer sich fragt, ob irgendetwas am mobilen System an die Desktopversion erinnert: Die Antwort lautet nein. Abgesehen von der vertikalen App-Leiste am linken Rand.

Oberklasse-Smartphone mit Ubuntu auf dem Mobile World Congress

Schließt man das Smartphone an einen Ubuntu-Rechner an, passiert... nichts Besonderes. Ein Teil von mir ist enttäuscht, vielleicht, weil er irgendetwas Magisches erwartet hat. Aber eigentlich ist alles so, wie es sein soll: Das Smartphone wird als externes Laufwerk erkannt, man kann sofort per Drag-and-drop Dateien hin- und herschieben. Wer das mal mit verschiedenen Android-Versionen und Desktop-Betriebssystemen ausprobiert hat, der weiß: Selbstverständlich ist das nicht.

Ein paar Details trüben den grundsätzlich positiven Eindruck vom Gerät: Die angekündigte Option etwa, jeder einzelnen App bestimmte Berechtigungen wie zum Beispiel den Zugriff auf Standortdaten zu erlauben oder zu verwehren, ist offenbar noch nicht fertig. Es gibt ein entsprechendes Feld in den Einstellungen, aber zu verändern gibt es dort nichts.

Im App-Store dürfte wohl jeder Nutzer die eine oder andere für ihn wichtige App vermissen.

Mein Testgerät ist zudem am ersten von zwei Tagen mehrfach abgestürzt. Mal ist es in einen Neustart-Loop geraten, mal ist der Bildschirminhalt einfach eingefroren. Generell ruckelte es bei der Bedienung gehörig, trotz des verbauten Vierkernprozessors. Schwer zu sagen, ob das an der Hardware liegt oder am Entwicklungsstand vom mobilen Ubuntu. Sicherlich muss man den Entwicklern noch Zeit geben. Nun, wo es die erste Hardware gibt, werden sie das Betriebssystem hoffentlich schnell konkurrenzfähig machen.

Ich aber warte schon mit Spannung auf das zweite Ubuntu-Smartphone, das Meizu MX4 Ubuntu Edition mit Oberklasse-Ausstattung. Das BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition wäre jedenfalls höchstens als Zweit-Smartphone interessant. Derzeit wird es ohnehin nur schubweise verkauft; wer eines bestellen will, muss zur richtigen Zeit die Website von BQ besuchen.

 BQ Aquaris E4.5 angesehen: Das erste Ubuntu-Smartphone macht Lust auf mehr
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Seitan-Sushi-Fan 08. Mär 2015

Laber keinen relativierenden Blödsinn. Dieses Ubuntu-Telefon ist Alpha-Qualität, für die...

JumpLink 06. Mär 2015

Du kannst z.B. die /etc/hosts file - genau wie auf dem PC - als Webeblocker...

savejeff 05. Mär 2015

okay thx. hoffe es fällt nicht hinten runter

croal 04. Mär 2015

Ich. War auch so neugierig geworden das ich ein Nexus 4 als zweites Smartphone angelacht...


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