Abo
  • Services:

Boxer: Cyanogen OS wechselt das E-Mail-Programm

Bei künftigen Versionen seines alternativen Android-Betriebssystems wird Cyanogen auf Boxer als Standard-E-Mail-App setzen: Damit macht sich das alternative Android weiter von etablierten Google-Services unabhängiger.

Artikel veröffentlicht am ,
Boxer wird die neue Standard-E-Mail-App für Cyanogen OS.
Boxer wird die neue Standard-E-Mail-App für Cyanogen OS. (Bild: Boxer)

Die Macher der E-Mail-App Boxer haben bekannt gegeben, dass ihre Anwendung künftig der Standard-E-Mail-Client für das alternative Android-Betriebssystem Cyanogen OS sein wird. Die App soll ab der Version Cyanogen OS 12 vorinstalliert sein. Damit macht sich dessen Hersteller Cyanogen etwas unabhängiger von den etablierten Google-Services.

Konfigurierbare Benutzeroberfläche

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. comemso GmbH, Ostfildern

Boxer bietet seinen Nutzern eine Benutzeroberfläche, die der von Googles Inbox ähnelt. Allerdings gibt es bei Boxer mehr Möglichkeiten, das Programm individuell einzustellen. So können die Wischgesten nach rechts und links mit selbst ausgesuchten Aktionen belegt werden oder verschiedenen Konten unterschiedliche LED-Farben zugeordnet werden. Des Weiteren werden Services wie Evernote oder Dropbox direkt in die Boxer-App eingebunden.

Die Einbindung von Boxer betrifft allerdings nur die kommerzielle Variante von Cyanogens Android-ROM, Cyanogen OS. Bei der Open-Source-Version Cyanogenmod wird Boxer offenbar nicht vorinstalliert.

Cyanogen macht sich unabhängiger

Cyanogen OS ist aktuell auf den Smartphones Oneplus One, Yu Yureka und dem Hero 2+ von Alcatel Onetouch als Betriebssystem von Haus aus vorinstalliert. Mit der Entscheidung, Boxer als E-Mail-Standard zu verwenden, macht sich Cyanogen ein Stück von Googles Android-Version unabhängig. Das passt zu den jüngsten Äußerungen Cyanogens: So hatte deren CEO Kirt McMaster bei der Android-Konferenz Next Phase of Android angekündigt, Google Android wegnehmen und ein von Google unabhängigeres Android erstellen zu wollen.

Boxer ist weiterhin auch über den Play Store herunterladbar und kann dementsprechend auf jedem unterstützten Android-Smartphone installiert werden. Eine Version für iOS gibt es ebenfalls.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 4 Spiele gratis erhalten
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

SCORRPiO 13. Mär 2015

@Zwangsangemeldet dafür gibt es aber auch eine recht gute Lösung. Such mal nach gapps...

toeftoef 12. Mär 2015

Offenbar, aber es gibt ja auch Zeigenossen, denen bei "noch optimaler" oder...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /