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Bouwfonds und ZTE: Konkurrent für Deutsche Glasfaser beginnt mit Ausbau

Der Ausbau in der Stadt Bretten in der Nähe von Karlsruhe ist erst der Anfang. Der niederländische Fonds will zusammen mit ZTE ein flächendeckendes, regionales Glasfasernetz in Deutschland aufbauen.

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Werbegrafik bei Bouwfonds Communication
Werbegrafik bei Bouwfonds Communication (Bild: Bouwfonds Communication)

Der niederländische Bouwfonds will in Deutschland mit Partnern ein flächendeckendes, regionales Glasfasernetz aufbauen. Das gab der Bouwfonds Communication Infrastructure Fund II (BCIF II) der niederländischen Rabobank am 6. November 2017 bekannt. Mit dabei sind Breitbandversorgung (BBV) Rhein-Neckar und der staatliche chinesische Netzwerkausrüster ZTE.

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Die von ZTE Deutschland ausgestatteten Netze werden von der BBV vermarktet und betrieben. Dies sieht eine Kooperationsvereinbarung vor. Anfangs steht nur ein nicht näher bestimmter zweistelliger Millionenbetrag für gemeinsame Projekte bereit. Damit entsteht ein zunächst lokaler Konkurrent für die Deutsche Glasfaser, das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft des niederländischen Baukonzerns Reggeborgh, hatte im Juli 2015 bekanntgegeben, dass das Private-Equity-Unternehmen KKR mit Hauptsitz in New York die Mehrheit an der Firma übernehmen werde. Reggeborgh bleibe aber bei Deutsche Glasfaser engagiert. KKR kündigte an, 450 Millionen Euro für das Wachstum der Deutschen Glasfaser auszugeben. Die Deutsche Glasfaser ist in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern aktiv und verlegt in ländlichen Regionen Glasfaserleitungen bis in die Häuser.

Das erste ist die Errichtung eines Glasfasernetzes in der Stadt Bretten in der Nähe von Karlsruhe. Die großen Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Unitymedia hatten es laut einem Bericht der Wirtschaftswoche abgelehnt, in Bretten Fiber To The Home (FTTH) zu verlegen. Ein Ausbau für die 29.000 Einwohner lohne sich nicht. Es sollen 8.700 Haushalte in mehreren Stadtteilen angeschlossen werden.

Das Netz gehört den Niederländern

Bouwfonds wird die passive Infrastruktur nach der Fertigstellung kaufen, die BBV wird das Netzwerk dann anmieten und betreiben. Die Partner haben bereits weitere potenzielle Ausbaucluster im Raum Nordbaden und in der Metropolregion Rhein-Neckar identifiziert, die schrittweise in naher Zukunft angegangen würden.

Peter Selgert, Direktor Asset Management Kommunikationsinfrastruktur bei Bouwfonds, sagte: "Das Investment in Bretten steht exemplarisch für unsere Investitionsstrategie. Der BCIF II investiert in Infrastruktur im unterversorgten, ländlichen Raum. Ziel dabei ist es, aus mehreren Teilnetzen ein flächendeckendes, regionales Glasfasernetz aufzubauen und auf diese Weise sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen mit High-Speed-Internet zu versorgen." Der Bouwfonds wird zwischen 500 und 600 Millionen Euro in "passive Telekommunikationsinfrastruktur" wie Glasfasernetze, Sendemasten und Datenzentren investieren.



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bombinho 09. Nov 2017

Da darf man nicht vergessen, dass Steuerrueckzahlungen aus Deutschland im Jahrzehnt...

Dwalinn 08. Nov 2017

Es geht darum das die aus ihrem Ausbau nicht das maximale Kapital schlagen können. Dann...


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