Bouncer: Googles Schadsoftware-Scanner für den Android Market

Bereits seit einiger Zeit läuft Googles Bouncer im Android Market. Nun hat Google bekanntgegeben, dass Bouncer den Android Market regelmäßig nach Schadsoftware durchsucht. Damit soll die Verteilung von Schadsoftware über den Android Market verringert werden.

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Bouncer agiert innerhalb des Android Market.
Bouncer agiert innerhalb des Android Market. (Bild: Golem.de)

Bouncer nennt Google den neuen Schadsoftware-Scanner innerhalb des Android Market. Der Dienst arbeitet bereits seit einer Weile im Android Market, aber erst jetzt hat Google die Öffentlichkeit per Blogeintrag darüber informiert.

In der jüngsten Vergangenheit gab es immer mal wieder Schadsoftware im Android Market. Google selbst hat darüber in der Regel niemanden informiert, stattdessen gab es solche Hinweise von IT-Sicherheitsfirmen. Nach der Entdeckung der Schadsoftware wurde diese meist aus dem Android Market entfernt, aber dann war die betreffende Software schon bei einigen Nutzern installiert.

Mit Hilfe von Bouncer soll nun verhindert werden, dass Entwickler Schadsoftware in den Android Market einstellen können. Damit sollen Anwender besser vor Schadsoftware geschützt werden. Bouncer prüft jede neu eingestellte Anwendung im Android Market, alle im Android Market befindlichen Anwendungen sowie die Entwicklerkonten selbst. Letzteres hat zum Ziel, Entwickler vom Android Market fernzuhalten, die darüber nur Schadsoftware verbreiten wollen.

Bei der Überprüfung von Anwendungen werden diese zunächst auf bekannte Schadsoftware geprüft. Dann werden die Anwendungen probeweise in einer Cloud-Infrastruktur von Google ausprobiert und es wird beobachtet, ob die Anwendung Schadsoftware-typisches Verhalten an den Tag legt. Wenn das der Fall ist, wird die betreffende Anwendung gar nicht erst im Android Market veröffentlicht.

Nach Angaben von Google konnte Bouncer die Rate an Schadsoftware bereits deutlich verringern, die im Android Market verborgen ist. Seit wann Bouncer bereits im Android Market aktiv ist, teilte Google nicht mit.

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