Boston Dynamics: US-Polizei testet Roboterhund Spot

Wo hat sich der Verdächtige versteckt? Künftig könnte das ein Roboterhund herausfinden. Die Polizei des US-Bundesstaates Massachusetts hat kürzlich den vierbeinigen Roboter Spot von Boston Dynamics im Einsatz getestet.

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Roboter Spot: Menschen nicht einschüchtern oder verletzen
Roboter Spot: Menschen nicht einschüchtern oder verletzen (Bild: Matt Winkelmeyer/Getty Images for Wired25)

Ein Hund für den Robocop: Die Staatspolizei des US-Bundesstaates Massachusetts hat den vierbeinigen Roboter Spot des US-Herstellers Boston Dynamics getestet. Er war beim Bombenentschärfungskommando im Einsatz.

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Boston Dynamics hatte der Polizei von Massachusetts (Massachusetts State Police, MSP) den Roboter drei Monate lang zur Verfügung gestellt, von Anfang August bis Anfang November. Die MSP ist die erste US-Strafverfolgungsbehörde, die den Spot einsetzt. Den Test hat das Bombenkommando der MSP durchgeführt. Das geht aus Dokumenten hervor, die die US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) angefordert und veröffentlicht hat.

Danach setzte die MSP den Roboter für die Inspektion potenziell gefährlicher Umgebungen ein, in denen Verdächtige versteckt sein könnten. Boston Dynamics bestand darauf, dass der Roboter nur für friedliche Zwecke eingesetzt werde. Er dürfe nicht dazu genutzt werden, Menschen einzuschüchtern oder zu verletzen. Die Vereinbarung über die Leihstellung habe einen entsprechenden Passus beinhaltet, sagte Michael Perry, Leiter des Bereichs Geschäftsentwicklung, dem lokalen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender WBUR.

Boston Dynamics hatte den Spot Ende 2017 vorgestellt und in diesem Jahr angekündigt, er werde das erste kommerzielle Produkt. Spot ist etwa 80 cm hoch und wiegt 25 kg. Der Antrieb ist elektrisch, weshalb der Roboter vergleichsweise leise ist. Akkus versorgen die Motoren und Sensoren mit Strom. Die Laufzeit beträgt rund anderthalb Stunden. Gesteuert wird der Roboter per Fernsteuerung, etwa mit einem Game Pad.

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Der robotische Hund ist eine Plattform, die mit verschiedenen zusätzlichen Aktoren versehen werden kann. So gibt es ein Modul mit 3D-Kameras. Damit kann Spot 3D-Karten seiner Umgebung erstellen, beispielsweise von einer Baustelle oder von Katastrophengebieten, die für Menschen zu gefährlich sind. Ein anderes Modul ist ein Arm mit fünf Freiheitsgraden, mit dem Spot Objekte greifen kann.

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