Darpa Robotics Challenge

Atlas wird an der Darpa Robotics Challenge (DRC) teilnehmen. Ziel des Wettbewerbs, den die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums im vergangenen Jahr ausgeschrieben hat, ist es, Bodenroboter zu entwickeln, die in der Lage sind, "in einer gefährlichen, zerstörten Umgebung, die von Menschen geschaffen wurde, komplexe Aufgaben zu erledigen". Mit anderen Worten: Der Roboter soll in zerstörten Städten eingesetzt werden.

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Das Teilnehmerfeld besteht aus zwei Gruppen. Die eine entwickelt eigene Roboter, die die gestellten Aufgaben erledigen sollen. Darunter ist etwa der Roboter Chimp, eine Mischung aus humanoidem Roboter und Kettenfahrzeug, der an der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania entwickelt wird.

Die zweite Gruppe entwickelt keinen eigenen Roboter, sondern lediglich die Algorithmen, die nötig sind, um die Aufgaben der DRC zu erfüllen. Diese Algorithmen mussten sich zunächst in der Virtual Robotics Challenge (VRC) in Computersimulationen bewähren. Sieben Teams wurden ausgewählt: Sie installieren ihre Algorithmen auf dem Atlas, um zu zeigen, ob sie auch in der Praxis funktionieren.

Echte Maschine in realer Umgebung

Die VRC sei ein Testgelände gewesen, auf dem die Teilnehmer ihre Fähigkeit gezeigt hätten, Software für die Steuerung eines Roboters zu entwickeln. "Die Aufgaben im DRC Simulator waren eine ziemliche genaue Entsprechung von Ursache und Wirkung in der realen Welt. Aber das ist doch nicht das Gleiche wie die Handhabung eines echten Roboters", sagt Gill Pratt, Programmmanager bei der Darpa. "Die sieben Teams werden jetzt sehen, ob ihre in Simulationen verfeinerten Algorithmen eine echte Maschine in einer realen Umgebung steuern können."

  • Fahren, klettern, werkeln: So stellt sich die Darpa den Rettungsroboter der Zukunft vor (Grafik: Darpa)
Fahren, klettern, werkeln: So stellt sich die Darpa den Rettungsroboter der Zukunft vor (Grafik: Darpa)

In der DRC muss ein Roboter ein Fahrzeug zum Einsatzort chauffieren. Dort angekommen, muss er Fähigkeiten haben, die in einem von Menschen geschaffenen Umfeld benötigt werden: Treppen oder Leitern steigen, Türen öffnen, notfalls sie zuvor freiräumen. Alternativ soll er auch in der Lage sein, eine Betonwand zu durchbrechen. Schließlich soll der Roboter ein Ventil verschließen und Teile wie eine Pumpe austauschen können. Dabei soll er auch Werkzeuge einsetzen können.

Die Bewährungsprobe wird Ende Dezember 2013 unter der Sonne des US-Bundesstaates Florida stattfinden - Atlas ist noch nicht wasserfest.

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Anonymer Nutzer 31. Jul 2013

Laut: Wikipedia befindet sich das Supercomuter in U tht a nicht weit von dem Park http...

Anonymer Nutzer 20. Jul 2013

Deswegen machen viele was sie wollen bzw. vieles was es will, und haben keine Grenzen...

posix 15. Jul 2013

Ne Zeitmaschine muss her, dann schicken wir nen Trupp in die Zukunft der dann einen Arm...

posix 15. Jul 2013

So ein T-X wäre schon recht scharf :D

posix 15. Jul 2013

Brennstoffzellen haben doch alles was nötig ist, ebenso könnte man in den gesamten...


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