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Atlas Unplugged: neuer Freiheitsgrad im Handgelenk
Atlas Unplugged: neuer Freiheitsgrad im Handgelenk (Bild: Darpa)

Boston Dynamics: Humanoider Roboter Atlas geht jetzt ohne Kabel

Atlas Unplugged: neuer Freiheitsgrad im Handgelenk
Atlas Unplugged: neuer Freiheitsgrad im Handgelenk (Bild: Darpa)

Die Darpa läutet die Finalrunde des Roboterwettbewerbs DRC ein: Das Unternehmen Boston Dynamics hat den Roboter Atlas weitgehend überarbeitet und ihn unter anderem mit einem Akku ausgestattet. Sieben Teilnehmer werden mit Atlas in dem Wettbewerb antreten.

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Fast alles neu und keine Drähte und Kabel mehr: Das US-Robotikunternehmen Boston Dynamics hat den Roboter Atlas stark überarbeitet. Der humanoide Roboter ist damit bereit für die letzte Runde des Robotik-Wettbewerbs Darpa Robotics Challenge (DRC).

Atlas Unplugged heißt die Ausbaustufe des 1,88 Meter großen und knapp 157 Kilogramm schweren Roboters. Er sei zu 75 Prozent neu konstruiert, sagt die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). Lediglich die Füße und die Beine seien vom Original übernommen, das Boston Dynamics 2013 vorgestellt hatte. Allerdings sind deren Aktoren überarbeitet worden.

Akkus machen Kabel überflüssig

Die wichtigste Änderung ist, dass der Roboter jetzt ohne Drähte und Kabel auskommt: Er hat einen Akku bekommen, der den hydraulischen Antrieb mit Energie versorgt - der erste Atlas hing noch an einem Stromkabel. Der Akku hat eine Kapazität von 3,7 Kilowattstunden und ermöglicht einen einstündigen Einsatz. Dank neuer, leichterer Materialien wiegt der Roboter trotz Stromspeicher nur knapp 7 Kilogramm mehr als der Vorgänger.

Auch die Kommunikation wird künftig drahtlos ablaufen: In den Kopf von Atlas wurde dafür ein WLAN-Router integriert. Gesteuert wird der Roboter jetzt von drei Computern, die die Sensordaten verarbeiten und Aufgaben planen.

Atlas kann das Handgelenk drehen

Auch die Physiognomie des Roboter wurde verändert: Schultern und Arme wurden neu positioniert. Das vergrößert den Aktionsradius vor dem Roboter. Außerdem sehen die Kameraaugen in seinem Kopf - und damit das Bedienpersonal - besser, was Atlas mit den Händen macht. Die unteren Arme haben neue Aktoren bekommen. Das Handgelenk hat einen weiteren Freiheitsgrad: Es kann jetzt gedreht werden.

Atlas wird an der Darpa Robotics Challenge (DRC) teilnehmen. Ziel des Wettbewerbs, den die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums 2012 ausgeschrieben hat, ist es, Bodenroboter zu entwickeln, die "in einer gefährlichen, zerstörten Umgebung, die von Menschen geschaffen wurde, komplexe Aufgaben erledigen" können - sprich: Der Roboter soll in zerstörten Städten eingesetzt werden.

Atlas Unplugged wird Ende Januar ausgeliefert

Das Teilnehmerfeld besteht aus zwei Gruppen. Die eine entwickelt eigene Roboter, die andere lediglich die Algorithmen, die nötig sind, um die Aufgaben der DRC zu erfüllen. Die Algorithmen werden dann auf dem Atlas installiert. Die sieben Teams aus dieser Gruppe sollen ihren neuen Atlas Ende Januar bekommen.

In der DRC muss ein Roboter ein Fahrzeug zum Einsatzort chauffieren. Dort angekommen muss er Fähigkeiten haben, die in einem von Menschen geschaffenen Umfeld benötigt werden: Treppen oder Leitern steigen, Türen öffnen, notfalls sie zuvor freiräumen. Alternativ soll er auch in der Lage sein, eine Betonwand zu durchbrechen. Schließlich soll der Roboter ein Ventil verschließen und Teile wie eine Pumpe austauschen können. Dabei soll er auch Werkzeuge einsetzen können.

Das DRC-Finale soll Anfang Juni in Pomona im US-Bundesstaat Kalifornien stattfinden.


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Dwalinn 22. Jan 2015

Warum nicht? "Hey Robie, mach mal das wie die kleine Blonde aus Gretchen und die sieben...

motzerator 21. Jan 2015

So ein Ding ist doch ideal, um in den Atomruinen von Fukushima herum zu krabbeln und die...

SelfEsteem 21. Jan 2015

iRobot gibts schon lang - die stellen Staubsauger her.



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