Boston Consulting: Drei Viertel der IT-Fachleute offen für Jobwechsel

Die Bereitschaft zum Jobwechsel ist nach einer Umfrage sehr hoch. Und nur fünf Prozent wollen ihre Arbeitszeit komplett im Büro verbringen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
IT-Experten bei der Arbeit
IT-Experten bei der Arbeit (Bild: Pixabay)

Viele IT-Fachleute sind auf der Suche nach neuen Jobs. In einer Umfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) unter weltweit 9.864 Beschäftigten in der IT-Branche sagten fast drei Viertel (73 Prozent), dass sie sich in den nächsten zwei bis drei Jahren einen neuen Job suchen wollten. Hauptmotiv, die bisherige Arbeitsstelle zu verlassen, ist die Hoffnung auf bessere Karrierechancen - das antworteten 63 Prozent der Teilnehmer.

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In Deutschland waren es 648 Befragte, von denen 79 Prozent den Gedanken an einen Stellenwechsel hatten. BCG veröffentlichte die Untersuchung am 30. November 2021 in München. Diese ist Teil einer internationalen Online-Befragung von über 208.000 Beschäftigten in rund 190 Ländern und wurde in Zusammenarbeit mit The Network erstellt, einem internationalen Netzwerk von Stellenvermittlungsportalen. Der Umfragezeitraum im Spätherbst vergangenen Jahres liegt allerdings schon eine Zeit zurück. Die Teilnehmer kamen aus vielen Branchen, nicht nur aus der Softwareindustrie. So wurden auch Beschäftigte aus der Industrie oder dem Gesundheitswesen befragt, die in IT-Jobs arbeiten.

IT-Profis: Wir bleiben lieber zu Hause

Länderübergreifend ist auch der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, zumindest zeitweise daheim arbeiten zu können: Nur fünf Prozent wollten ihre Arbeitszeit komplett im Büro verbringen. Exakt ein Viertel dagegen wollte überhaupt nicht in die Firma gehen, sondern ausschließlich von zu Hause aus arbeiten.

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Abgenommen hat jedoch - womöglich coronabedingt - die Bereitschaft, für eine neue Stelle ins Ausland zu gehen. In der Vorgängerumfrage 2018 hatten noch über zwei Drittel gesagt, dass sie zu einem Umzug ins Ausland bereit seien. 2020 waren es noch 55 Prozent.

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