Boses Quiet Comfort Ultra Headphones im PraxistestBild:
Ingo Pakalski/Golem.de
Allein der Preis klingt eigentlich nach einem Spitzenprodukt: 500 Euro kosten die neuen Quiet Comfort Ultra Headphones von Bose – viel mehr als die meisten Konkurrenzprodukte. Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen. Angesichts der beeindruckenden ANC-Leistung der Quiet Comfort Earbuds II gingen wir davon aus, dass der Hersteller hier auch bei dem neuen Kopfhörer neue Maßstäbe setzt. Am wenigsten haben wir erwartet, dass Bose bei dem sehr teuren Spitzenmodell etablierte Funktionen und Bose-Besonderheiten weglässt, was dem Ultra-Kopfhörer einen ausgesprochen schwachen Auftritt beschert.
Bisherige ANC-Kopfhörer von Bose überzeugen mit einem leistungsfähigen und rauschfreien ANC, einer guten Steuerung, einem tollen Klang und einem überzeugenden Transparenzmodus. Die Modelle Noise Cancelling Headphones 700 (g+) und Quiet Comfort 45 (g+) bestechen außerdem mit einer besonders guten Sprachqualität bei Telefonaten in lauten Umgebungen. Die bisherigen Bose-Kopfhörer haben allerdings auch Schwachpunkte: Sie sind sehr anfällig für Windgeräusche, haben wenig Komfortfunktionen und die zugehörige App hat eine miserable Qualität.
Wir haben den Quiet Comfort Ultra gegen Boses Vorgängermodelle und Sonys ANC-Kopfhörer WH-1000XM5 antreten lassen. Der Sony-Kopfhörer ist mit Abstand der beste ANC-Kopfhörer am Markt: Er liefert eine hohe, rauschfreie ANC-Leistung, hat keine Probleme mit Wind, klingt toll und sitzt besonders angenehm. Er bietet besonders viel Komfort rund um den gegen Wind unempfindlichen Transparenzmodus, hat eine vorbildliche Steuerung, eine zuverlässig arbeitende App und ebenfalls eine vorzügliche Sprachqualität bei Telefonaten in lauten Umgebungen. Das alles zusammen liefert kein anderes Produkt.
Quiet Comfort Ultra sitzt angenehm
Kommen wir zunächst zum Äußeren der neuen Quiet Comfort Ultra, die eindeutig ein Nachfolger der Noise Cancelling Headphones 700 sind. Die Bügel aus Metall lassen sich wieder stufenlos verstellen und sitzen selbst nach mehreren Stunden angenehm auf den Ohren. Nach einigen Stunden bildet sich Schweiß unter dem Kopfhörer, im direkten Vergleich fühlen wir uns unter der Sony-Konkurrenz etwas wohler.
Im Unterschied zu den Noise Cancelling Headphones 700 lässt sich das neue Modell platzsparend zusammenfalten, die mitgelieferte Tasche ist erfreulicherweise so klein wie beim Quiet Comfort 45. Bose setzt auf eine Mischung aus Sensor- und Tastensteuerung, die uns aber nicht überzeugen kann. Nur noch die Lautstärkeregelung ist per Sensorfeld möglich, das bauartbedingt nicht mit herkömmlichen Handschuhen verwendet werden kann. Durch längeres Drücken auf das Sensorfeld kann einer von vier Zusatzbefehlen ausgeführt werden.
Der Titelsprung ist über eine Taste möglich, die zudem mit dem Wechsel der ANC-Modi belegt ist. Auf der einen Taste liegen also gleich vier Funktionen, das erschwert eine intuitive Steuerung. Dadurch müssen wir immer lange drücken, um den ANC-Modus zu wechseln. Bei den meisten ANC-Kopfhörern anderer Hersteller – und bei älteren Bose-Kopfhörern – können wir das mit einem kurzen Tastendruck machen.
ANC-Technik im neuen Bose-Kopfhörer rauscht
Beim ersten Aufsetzen des Ultra-Modells überrascht uns der Kopfhörer mit einem hörbaren Rauschen. Das sind wir von Boses ANC-Kopfhörern nicht gewohnt. Das Rauschen ist zwar so leise, dass es nur in ruhigen Umgebungen zu hören ist und nur, wenn dabei keine Musik gehört wird. Allerdings eignet sich das Bose-Produkt somit nur eingeschränkt, wenn wir möglichst viel Stille haben wollen.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Dabei hat Bose – anders als erwartet – die ANC-Leistung des Ultra-Kopfhörers nicht verbessert. Zwar liegt sie weiterhin auf einem hohen Niveau, bleibt aber unterhalb der starken Geräuschunterdrückung der Sony-Konkurrenz. Dabei sind sowohl ältere Bose-Kopfhörer als auch die Sony-Konkurrenz rauschfrei.
Boses sonderbarer Kampf gegen pfeifende Windgeräusche
ANC-Kopfhörer sind prinzipbedingt anfällig für Windgeräusche und bisherige Bose-Kopfhörer fallen mit einer besonders hohen Empfindlichkeit auf: Bereits ein leichter Windhauch sorgt für unangenehme Pfeifgeräusche. Beim neuen Ultra-Modell hat Bose endlich etwas dagegen unternommen. Allerdings kommt Bose nicht an die Leistung der Sony-Konkurrenz heran, wo es auch bei stärkerem Wind nicht pfeift. Beim Ultra-Modell ist hingegen ein deutliches Pfeifen zu hören.
Nur mit einer von Bose sehr gut versteckten Funktion lässt sich der Ultra-Kopfhörer so konfigurieren, dass er das Sony-Niveau erreicht. Dafür müssen wir uns in die Tiefen der Bose-App begeben, denn der normale ANC-Modus bietet keinerlei weitere Einstellungen.
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Verbesserte Windreduktion verringert die ANC-Leistung deutlich
Nur wenn wir gezielt einen selbst erstellten ANC-Modus in einem Untermenü herauspicken, sehen wir einen Schalter zur Reduktion von Windgeräuschen. In dieser Betriebsart werden Windgeräusche zwar stärker reduziert, allerdings führt das zu einem anderen Nachteil: Die ANC-Leistung wird drastisch verringert. Wir müssen uns also entscheiden, ob wir draußen mehr Krach oder mehr pfeifende Windgeräusche hören wollen – für uns ein nicht hinnehmbarer Kompromiss bei einem 500-Euro-Kopfhörer.
Allerdings ist das schlecht gemacht, denn die ANC-Intensität lässt sich nur beim ersten Abspeichern des Modus anpassen. Eine nachträgliche Änderung ist unmöglich. Wir müssten bei jeder Änderung der ANC-Stufe einen bestehenden Modus löschen und einen neuen anlegen – komplizierter geht es kaum noch.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Eigentlich gut gelöst: Auch die hinzufügbaren ANC-Modi werden vom Kopfhörer bei der Aktivierung angesagt, allerdings gibt es bei der Ansage andere Bezeichnungen als in der App. Das erschwert die Zuordnung der Modi – hier hätte Bose genauer sein müssen.
Abgesehen von der Windproblematik laufen wir mit den neuen Bose-Kopfhörern nicht gerne, denn sie gehören zu den wenigen ANC-Produkten, die bei uns zu Schritthall führen.
Boses neuer Kopfhörer klingt gut – im Sitzen
Jedes Auftreten ist als lautes Bummern im Kopf zu hören. Das mindert den Musikgenuss deutlich. Die älteren Bose-Kopfhörer verursachen keinen Schritthall – das gilt auch für die Sony-Konkurrenz.
Der neue Bose-Kopfhörer liefert ansonsten einen guten Klang, ähnlich dem, den wir auch von den älteren Bose-Kopfhörern kennen. Das überrascht nicht weiter, Bose hat die Treiber unverändert gelassen. Im direkten Vergleich ist das Ultra-Modell im Tiefbass-Bereich ein klein wenig intensiver als bei den früheren Bose-Kopfhörern. Das Ultra-Modell bleibt damit in einer Liga mit der Sony-Konkurrenz, die etwas wärmer aufspielt.
Eine Besonderheit des Ultra-Kopfhörers ist die Funktion Immersive Audio: Damit soll normale Stereomusik so verändert werden, dass eine bessere Räumlichkeit entsteht. Songs sollen so klingen, als ob sie für Dolby Atmos aufgenommen wurden. Das Bose-Ergebnis ist extrem durchwachsen: Bei einigen Musikstücken funktioniert das gut, bei anderen gar nicht, die Lieder hören sich dann furchtbar an.
Immersive Audio liefert durchwachsene Resultate
Wir müssten also bei jedem Lied erneut entscheiden, ob Immersive Audio eine Verbesserung bringt und den Modus bei Bedarf bei jedem Lied wechseln. Das ist extrem unpraktisch und stört den Musikkonsum so stark, dass es für uns kein Gewinn ist. Besonders absurd: Dolby Atmos oder 3D-Audio-Dateien werden vom Bose-Kopfhörer nicht unterstützt, obwohl diese Musikstücke für ein immersives Klangerlebnis gezielt angepasst wurden.
Generell erlaubt Bose Immersive Audio nur bei eingeschaltetem ANC, im Transparenzmodus ist es nicht verfügbar. Der Grund dafür ist rätselhaft. Immersive Audio kann bei Bedarf so eingestellt werden, dass sich die Klangbühne beim Drehen des Kopfes verändert – oder eben nicht. Allerdings funktioniert die Abschaltung der Berücksichtigung von Kopfbewegungen bei uns nie. Wird die Berücksichtigung der Kopfbewegungen abgeschaltet, ist der Effekt zwar weniger deutlich ausgeprägt, aber weiterhin vorhanden. Wenn wir nach links oder rechts schauen, geht der Klangraum mit und die Klangbühne wandert – das gefällt uns nicht.
Wenn Konkurrenzgeräte Dolby Atmos oder 3D-Klang bieten, lässt sich dieser üblicherweise wahlweise im ANC- oder Transparenzmodus nutzen. Aber auch bei der Unterstützung der Bluetooth-Codecs geht Bose einen sehr sonderbaren Weg.
Bose selbst gibt auf der Produktseite der Quiet Comfort Ultra Headphones(öffnet im neuen Fenster) an, dass dieser Bluetooth 5.3 bietet und dabei die Bluetooth-Codecs SBC und AAC beherrscht, ein HD-Codec wird nicht erwähnt. In unserem Test konnten wir auf wenigen ausgewählten Smartphones den HD-Codec aptX Adaptive nutzen, bei anderen aptX-fähigen Smartphones ging es nicht. Wir warten seit mehreren Tagen auf eine Erklärung von Bose und werden die Information nachtragen, sobald sie uns vorliegt.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Als erster Bose-Kopfhörer erlaubt das Ultra-Modell eine Abschaltung von Bluetooth-Multipoint. Wie bei den übrigen Bose-Kopfhörern sind mit Bluetooth-Multipoint bis zu zwei parallele Verbindungen zu beliebigen Bluetooth-Geräten möglich. Der Kopfhörer kann parallel mit Tablet und Smartphone verwendet werden. Wenn wir Bluetooth-Multipoint abschalten, agiert der Bose-Kopfhörer besonders rabiat und unpraktisch: Schalten wir Bluetooth am Smartphone ein, wird die bestehende Bluetooth-Verbindung am Tablet unterbrochen.
Verschlechterter Transparenzmodus rauscht stark
Bisherige Bose-Kopfhörer haben sich durch einen angenehm natürlich klingenden Transparenzmodus ausgezeichnet. Setzen wir den Kopfhörer bei aktiviertem Transparenzmodus in einer lauten Umgebung auf oder ab, ist kein Unterschied zu hören – so muss es sein. Das gilt für das neue Ultra-Modell nicht mehr: Umgebungsgeräusche werden zu intensiv verstärkt, alle Umgebungsgeräusche sind dadurch unangenehm laut. So wollen wir den Transparenzmodus gar nicht verwenden.
Wie im ANC-Betrieb hat Bose die Windgeräusche im Transparenzmodus verringert. Bei bisherigen Bose-Kopfhörern pfeift es bereits, wenn wir in einem Innenraum bei geschlossenen Fenstern umherlaufen, weil der Luftzug der Laufbewegung zu Pfeifgeräuschen führt. Das ist beim Ultra-Modell abgestellt. Aber: Wie im ANC-Betrieb erreicht der neue Kopfhörer hier nicht die gleiche Leistung wie die Sony-Konkurrenz. Anders bei der ANC-Nutzung bietet Bose nicht einmal versteckt eine zusätzliche Windreduzierung für den Transparenzmodus.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Als weitere Verschlechterung rauscht der Transparenzmodus beim Ultra-Kopfhörer viel stärker als bei früheren Bose-Kopfhörern. In einem Telefonat hörte es sich so an, als würde es draußen regnen. So macht telefonieren keine Freude. Wenn wir im Homeoffice den Transparenzmodus aktiv haben, um etwa die Türklingel zu hören, ist das Rauschen sogar beim Musikhören unangenehm laut zu hören. Damit ist der Modus auch nicht für Innenräume geeignet.
Ältere Bose-Kopfhörer sind im Transparenzmodus ebenfalls nicht ganz rauschfrei, aber sobald Musik läuft, ist das Rauschen nicht mehr hörbar. An den rauschfreien Transparenzmodus der Sony-Konkurrenz kommt Bose allerdings nicht heran.
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Bose QuietComfort Ultra Kabellose Kopfhörer mit Noise-Cancelling für räumlichen Klang, Over-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon, Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, Kopfhörer mit Raumklang, Schwarz
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Active Sense sollten alle ANC-Produkte haben
Von den Quiet Comfort Earbuds II hat Bose für das Ultra-Modell die Sonderfunktion Active Sense übernommen: Sie reduziert im Transparenzmodus laute Geräusche wie etwa von einer Feuerwehrsirene oder an einer Baustelle und schont damit die Ohren. Wir merken deutlich, wie laute Signalspitzen im Transparenzmodus reduziert werden – eine tolle Funktion. Das sollte es für alle ANC-Produkte mit Transparenzfunktion geben.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Sobald wir Active Sense aktivieren, verbessert sich der Transparenzmodus erheblich: Dann klingt alles so natürlich, wie wir es sonst von Bose gewohnt sind. Da Active Sense ausgesprochen praktisch ist, können wir die Funktion dauerhaft eingeschaltet lassen. Dennoch erwarten wir von einem 500 Euro teuren Kopfhörer, dass der normale Transparenzmodus ebenfalls gute Ergebnisse liefert.
Wie bisher verzichtet Bose allerdings auf jeglichen Komfort rund um den Transparenzmodus: Die Aktivierung des Transparenzmodus hält weder die Musik an, noch wird sie leiser gestellt. In dieser Disziplin ist Sony seit Jahren führend und hängt Bose nun deutlich ab.
Vor einigen Jahren setzte Bose Maßstäbe, weil er der erste Hersteller war, der auch Umgebungsgeräusche in Telefonaten für die Gegenseite beseitigen konnte. Das gilt nicht mehr.
Bose streicht gute Sprachqualität bei Telefonaten
Der Quiet Comfort Ultra bietet keine Geräuschunterdrückung mehr für Telefonate, die bei älteren Bose-Kopfhörern besonders begeistert. Diese Entscheidung von Bose können wir – vor allem gemessen am hohen Preis – besonders wenig nachvollziehen.
Sowohl mit den vier Jahre alten Noise Cancelling Headphones 700 als auch mit den Quiet Comfort 45 können wir sogar an einer lauten Baustelle telefonieren und die Gegenseite hört davon nichts. Ebenso können wir an einer vielbefahrenen Straße laufen, ohne dass es auf der Gegenseite lärmt, im Homeoffice stört kein Tastaturgeklapper und wenn wir bei einem Telefonat nebenbei etwas in der Küche machen, fällt der Gegenseite nicht gleich das Ohr ab, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen. Mittlerweile nutzt Sony als einziger weiterer Hersteller eine ebenfalls sehr wirksame Geräuschunterdrückung für Telefonate und erzielt damit die gleichen guten Ergebnisse wie ältere Bose-Kopfhörer.
Der neue Kopfhörer von Bose reiht sich also in die Riege vieler Kopfhörer ein, mit denen wir draußen am besten gar nicht telefonieren sollten. Jedes vorbeifahrende Auto ist für die Gegenseite laut zu hören, wir sind entsprechend schlechter zu verstehen. An einer Straße mit viel Autoverkehr wird es für die andere Seite richtig anstrengend, uns zuzuhören. Sogar Tastaturgeräusche sind für die Gegenseite zu hören. Wir sollten also beim Telefonieren am besten nichts machen, was irgendwelche Geräusche verursacht.
Automatische Abschaltung nervt
Für den beruflichen Einsatz ist der neue Bose-Kopfhörer aber nicht nur deswegen nur sehr eingeschränkt nutzbar. Wie beim Noise Cancelling Headphones 700 fehlt eine Möglichkeit, das Mikrofon in einem Telefonat direkt am Kopfhörer abschalten zu können. Diese Entscheidung von Bose überrascht, denn der nach dem 700er Modell erschienene Quiet Comfort 45 besitzt eine Mikrofonsteuerung – das Ultra-Modell schneidet also schlechter ab als der ältere und viel preiswertere Bose-Kopfhörer. Noch nerviger ist allerdings die unsinnige Abschaltautomatik, die Bose sich für den Ultra-Kopfhörer ausgedacht hat.
Setzen wir den Kopfhörer ab, schaltet er immer nach 10 Minuten in einen Energiesparmodus. Dann wird die Bluetooth-Verbindung getrennt und wenn wir uns den Kopfhörer wieder aufsetzen, dauert es rund 10 Sekunden, bis wir ihn nutzen können. In unserem beruflichen Alltag legen wir Kopfhörer auch mal auf dem Schreibtisch ab, haben sie aber mit dem Smartphone verbunden, um bei Anrufen sofort mit dem Kopfhörer telefonieren zu können.
Das ist mit dem neuen Bose-Kopfhörer quasi unmöglich. Die Bluetooth-Anmeldung dauert uns eindeutig zu lang. So mancher Anrufer hat dann schon aufgelegt. Wir können auch nicht nachvollziehen, warum bei einem Kopfhörer mit einer so langen Akkulaufzeit überhaupt auf solche Mechanismen gesetzt wird. Die automatische Abschaltung lässt sich nicht deaktivieren.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Als wenn all das nicht schon nervig genug wäre: In den meisten Fällen hat der Kopfhörer nach der Wiederverbindung gedacht, er müsse sich erst noch mit einem Gerät verbinden. In einem solchen Fall spielen die Bose-Produkte Signaltöne ab, und das war auch in diesem Fall so. Sprich: Wir wollten telefonieren, hörten dabei aber ständig die Signaltöne. Auch beim Musikkonsum ist es total störend, wenn die Musik mit solchen Signaltönen überlagert wird. Das Ganze lässt sich nirgendwo abschalten.
Vom Fehler bei den Noise Cancelling Headphones 700 nichts gelernt?
Besonders verwirrend: Es gibt zwar in der Bose-App einen Menüpunkt zur automatischen Abschaltung, er hat aber keinen Einfluss auf den Energiesparmodus. Diese Konfiguration bestimmt, nach welcher Zeit sich der Kopfhörer komplett abschaltet – und kann erfreulicherweise bei Bedarf deaktiviert werden. Wir fühlen uns an unsere Erfahrungen mit Boses Noise Cancelling Headphones 700 erinnert.
Das Vorgängermodell schaltete sich sogar beim Tragen und während der Musikwiedergabe ab, wenn jemand lange den Kopf nicht bewegt hat – zum Beispiel auf einem langen Flug. Wird der Kopfhörer nur genutzt, um den Fluglärm zu verringern, schaltet er sich ebenfalls ab, wenn der Kopf zu lange ruht.
Denn diese automatische Abschaltung nervt nicht nur im Alltag, sondern macht auch neue Komfortfunktionen gleich wieder zunichte: Das Ultra-Modell ist Bose erster Kopfhörer mit einer Trageerkennung. Bei der Konkurrenz gibt es die Funktion seit Langem: Wenn der Kopfhörer abgesetzt wird, pausiert die Musikwiedergabe, und sie läuft weiter, wenn der Kopfhörer wieder aufgesetzt wird.
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Das alles funktioniert bei Bose recht gut, beim Abnehmen des Kopfhörers läuft die Musik allerdings noch drei bis vier Sekunden weiter, das sollte optimiert werden. Andererseits sorgt eben die Abschaltautomatik dafür, dass die Musik nicht mehr fortgesetzt wird, wenn der Kopfhörer länger als zehn Minuten herumliegt.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bose nutzt als einer der wenigen Hersteller die Trageerkennung auch für Telefonate: Ein eingehender Anruf wird automatisch angenommen, wenn wir den Kopfhörer aufsetzen. Das ist praktisch, kollidiert aber ebenfalls mit der Abschaltautomatik. Denn sobald der Kopfhörer länger als zehn Minuten herumliegt, funktioniert die automatische Anrufannahme nicht mehr. Für uns ist unbegreiflich, warum Bose die eigenen Komfortfunktionen zur Trageerkennung derart blockiert.
Eine Katastrophe ist die App, die Bose für den Kopfhörer anbietet.
Miserable Qualität der Bose-App
Maßlos enttäuscht sind wir von der Bose-App, die uns bereits bei den Quiet Comfort Earbuds II genervt hat: Seitdem ist es nach unserer Beobachtung noch schlimmer geworden, denn hatten wir vor einem Jahr mit der Android-App mehr Probleme als mit der iOS-App, so gibt es mittlerweile keine Unterschiede mehr. Immer wieder vergisst die App, dass der Kopfhörer verbunden ist. Das passiert sogar, wenn wir die Bose-App mit einem Konto nutzen.
Wir müssen den Kopfhörer dann erneut koppeln – im Test mussten wir die Kopfhörer sogar innerhalb weniger Minuten dreimal neu mit der App verbinden. Wir hatten auch den Fall, dass wir gerade Einstellungen vorgenommen haben und mittendrin die Verbindung getrennt wurde. Wir mussten uns dann merken, was wir verändert haben, und alles nochmal einstellen. Es kam auch vor, dass nicht einmal die Kopplung funktionierte. Wir brauchten dann mehrere Anläufe.
Die Fehler treten so gehäuft auf, dass wir den Eindruck haben, mit einer Alpha-Version der Software zu arbeiten: Nicht nur in Anbetracht des hohen Preises für den Ultra-Kopfhörer ist das eine Zumutung. Ein Blick in die Bewertungen im Play Store und im App Store verdeutlicht die Probleme: Es gibt etliche Kunden, die ihren Frust in 1-Sterne-Bewertungen entladen.
Bose ignoriert die Unzuverlässigkeit der App seit Jahren
Die Probleme mit der App existieren seit weit mehr als vier Jahren und in Anbetracht dessen, dass die App-Qualität immer schlechter geworden ist, ist nicht damit zu rechnen, dass Bose hier jemals reagieren und etwas verbessern wird.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Falls die App mal einige Minuten ohne Ausfälle funktioniert, sind die Funktionen ganz gut strukturiert. Wir können darüber bei Bedarf auch die Ansagen abschalten – also jedenfalls tut die App so. Denn die Ansagen für die ANC-Modi lassen sich gar nicht deaktivieren. Das kann in Telefonaten nervig sein, wenn wir dann den Gesprächspartner schwerer verstehen, sobald wir den ANC-Modus in einem Gespräch umstellen.
Kabelnutzung mit Einschränkungen
Boses Ultra-Kopfhörer erlaubt auch eine Kabelnutzung, ein Kabel mit 2,5-mm-Klinkenstecker für den Kopfhörer und einer 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der anderen Seite werden mitgeliefert. Wenn wir den Kopfhörer so verwenden, sind die meisten Steuerelemente blockiert. Wir können Musik nicht anhalten oder Titel überspringen. Lediglich die Lautstärke lässt sich im Kabelbetrieb anpassen.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Der Kopfhörer hat eine USB-C-Buchse, die nur zum Aufladen des integrierten Akkus dient. Beim Aufladen kann der Kopfhörer nicht genutzt werden. Die USB-C-Buchse kann nicht für die Musikübertragung verwendet werden, was nicht mehr zeitgemäß ist, da immer mehr Smartphones keine klassische Klinkenbuchse besitzen.
Bose-Kopfhörer liefert eine gute Akkulaufzeit
Bose gibt für den Ultra-Kopfhörer im ANC-Betrieb eine Akkulaufzeit von 24 Stunden an, diesen Wert haben wir sogar übertreffen können. In unserem Testszenario musste dabei ständig die Geräuschkulisse wie von einer Dunstabzugshaube reduziert werden. Damit kamen wir auf eine Laufzeit von 30 Stunden. Das ist ein guter Wert, aber die Konkurrenz von Sony hält noch ein bisschen länger durch.
Wer trotz der genannten Beschränkungen Immersive Audio am Ultra-Kopfhörer nutzt, muss sich mit einer verkürzten Akkulaufzeit abfinden. Statt der sonst üblichen 24 Stunden gibt Bose 18 Stunden an.
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Bose QuietComfort Ultra Kabellose Kopfhörer mit Noise-Cancelling für räumlichen Klang, Over-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon, Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, Kopfhörer mit Raumklang, Schwarz
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Die Bose-App zeigt den Akkuladestand des Kopfhörers immer nur sehr ungenau in Zehnerschritten an. Zum Ende hin wird es sogar noch ungenauer. Wenn der Ladestand laut Bluetooth-Informationen des Betriebssystems auf 10 Prozent fällt, steht in der App statt der Prozentanzeige lediglich der Hinweis "Batterie schwach" .
Nachdem diese Einblendung gekommen war, konnten wir den Kopfhörer noch drei Stunden bei aktiviertem ANC nutzen. Sobald das Betriebssystem der Meinung ist, der Kopfhörerakku sei bei null Prozent, wird in der App folgender Hinweis eingeblendet: "Jetzt aufladen" . Dann lief der Kopfhörer noch eine Stunde weiter.
Quiet Comfort Ultra Headphones – Verfügbarkeit und Fazit
Bose verlangt für den Quiet Comfort Ultra einen stolzen Preis – und liefert dafür lediglich Mittelmaß. Ältere Bose-Kopfhörer bieten bei der ANC-Leistung und im Transparenzmodus bessere Gesamtergebnisse als die Neuvorstellung, klingen nicht schlechter und lassen das neue Modell bei der Sprachqualität in Telefonaten weit hinter sich.
Vor allem bei der Telefonqualität war Bose mit bisherigen Kopfhörern führend – sogar Baustellenlärm wurde für die Gegenseite in einem Telefonat unhörbar gemacht. Mittlerweile hat Sony nachgezogen und liefert ebenfalls ein besonders gutes Ergebnis bei der Sprachqualität in lauten Umgebungen. Für uns ist besonders ärgerlich, dass Bose so eine Besonderheit beim Ultra-Modell weggelassen hat.
Lediglich bei den Windgeräuschen hat Bose Verbesserungen vorgenommen, die aber in der Standardkonfiguration nicht ausreichend sind. Über eine gut versteckte Einstellung lassen sich Windgeräusche zwar weiter reduzieren – das geht beim Quiet Comfort Ultra aber dann zulasten der ANC-Leistung. Hier zeigt die Sony-Konkurrenz, wie es besser geht. Auch bei den Funktionen Trageerkennung und Komfort rund um den Transparenzmodus kann Bose Sony weiterhin nicht ansatzweise das Wasser reichen.
Bild 33/53: Die Music-App für die Bose-Kopfhörer arbeitet sehr unzuverlässig. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 34/53: Diese drei Modi sind voreingestellt für den Bose-Kopfhörer und deuten auf Anpassungsmöglichkeiten hin. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 35/53: Lediglich der Transparenzmodus kann angepasst werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 36/53: Im ANC-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 37/53: Im Transparenzmodus kann Active Sense eingeschaltet werden - das sollte unbedingt gemacht werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 38/53: Im Immersive-Audio-Modus gibt es keine Anpassungsmöglichkeiten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 39/53: Weitere ANC-Modi lassen sich in der Music-App hinzufügen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/53: Ausschließlich in den Zusatz-Modi wird eine zusätzliche Reduzierung von Windgeräuschen angeboten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/53: Neu für Bose: Bluetooth-Multipoint lässt sich bei Bedarf abschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/53: Der Equalizer in der Music-App (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/53: Die Einstellungen für den Immersive-Audio-Modus gibt es - aber an anderer Stelle. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/53: Die Sensorbelegung für die Lautstärkeregelung ... (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/53: ... lässt sich anpassen. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/53: Weitere Einstellungen in der Music-App für die Bose-Kopfhörer (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/53: Bei Telefonaten kann die Intensität der eigenen Stimme eingestellt werden. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 51/53: Die Einstellungen für die Abschaltautomatik haben keinen Einfluss auf die 10-Minuten-Abschaltautomatik. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 52/53: Die 10-Minuten-Abschaltautomatik behindert die Funktionen rund um die Trageerkennung. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Bild 53/53: Es gibt keine Einstellung, um die Sprachansagen beim Wechsel des ANC-Modus abzuschalten. (Bild: Bose/Screenshot: Golem.de)
Besonders enttäuschend ist, dass der Quiet Comfort Ultra im ANC-Betrieb im Stillebetrieb rauscht, während die Vorgängermodelle komplett rauschfrei arbeiten. Noch schlimmer wird das Rauschen im Transparenzmodus – und für diese Preisklasse ist das absolut inakzeptabel. Als weitere Enttäuschung verursacht der neue Bose-Kopfhörer bei uns Schritthall, was den Musikgenuss verringert.
Neuer Bose-Kopfhörer hat zu viele Nachteile
Zu den weiteren Nachteilen der Bose-Neuvorstellung gehören eine schlechte Steuerung und eine aberwitzige Abschaltautomatik, die im Alltag nur nervt. Viele positive Ansätze von Bose macht der Hersteller damit gleich wieder zunichte. Bei einem so teuren Kopfhörer kann es nur als Frechheit bezeichnet werden, was Bose als App abliefert. Sie vermittelt den Eindruck einer Alpha-Version, die nie in Kundenhände gelangen sollte. Dabei verschlechtert sich die Qualität der App seit Jahren.
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Bose QuietComfort Ultra Kabellose Kopfhörer mit Noise-Cancelling für räumlichen Klang, Over-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon, Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, Kopfhörer mit Raumklang, Schwarz
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die von Bose stark beworbene Funktion Immersive Audio liefert in der Praxis durchwachsene Ergebnisse. Manche Lieder klingen damit besser, andere noch schlimmer als ohne die Technik. Unverständlicherweise wird dabei weder Dolby Atmos noch eine andere 3D-Audio-Technik direkt vom Ultra-Modell unterstützt. Als wäre das nicht alles ärgerlich genug, bleibt es für Käufer unklar, ob sie ein Produkt mit aptX-Unterstützung kaufen oder nicht.
Sogar die früheren Bose-Kopfhörer sind besser als das neue Modell
Wer bereits einen älteren Bose-Kopfhörer besitzt, sollte unbedingt die Finger vom Quiet Comfort Ultra lassen, auch wenn das bedeutet, sich draußen mit Windgeräuschen abfinden zu müssen.
Weiterhin lautet unsere Kaufempfehlung für ANC-Kopfhörer: Sony WH-1000XM5. Kunden erhalten eine hohe ANC-Leistung, einen tollen Klang, einen hohen Tragekomfort, eine zuverlässig arbeitende App, eine vorzügliche Sprachqualität bei Telefonaten und besonders viele Komfortfunktionen.
Ingo Pakalski hat in den vergangenen sechs Jahren schon viele Dutzend Kopfhörer pro Jahr getestet – ob In-Ears, Over-Ears oder Open-Ears. Nur sehr selten stößt er dabei auf Geräte, die er guten Gewissens empfehlen kann.