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Die Bose Soundsport Pulse erfassen beim Sport die Herzfrequenz.
Die Bose Soundsport Pulse erfassen beim Sport die Herzfrequenz. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Bose Soundsport Pulse im Test: Kräftige Klänge für kräftige Sportler

Die Bose Soundsport Pulse erfassen beim Sport die Herzfrequenz.
Die Bose Soundsport Pulse erfassen beim Sport die Herzfrequenz. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Kabellos, guter Klang und eingebaute Herzfrequenzmessung: In-Ear-Headphones wie die Soundsport Pulse sind für bestimmte Sportarten eine sinnvolle Alternative zu Fitnessuhren. Golem.de hat die kleinen Kopfhörer von Bose ausprobiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

Mein erster Gedanke beim Auspacken der Soundsport Pulse: Das kannst du vergessen - so groß und schwer wie die Dinger sind, halten sie bei dir keine Minute. Was Earpods angeht, bin ich nämlich ein Problemkunde. Selbst die klassischen Originalstöpsel von Apple flutschen bei mir auf jedem Spaziergang nach ein paar Metern aus dem Ohr.

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  • Tasche, Kopfhörer, Kabel und zwei weitere Überzüge: der gesamte Inhalt der Verpackung der Soundsport Pulse. (Bild: Bose)
  • In der App ist die Herzfrequenz zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Musik wird einfach über die Quellen des Smartphones ausgesucht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Optionen der App sind kurz und sinnvoll gehalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Am Kopfhörer befindet sich ein kleiner Ein- und Aus-Schalter. (Bild: Bose)
  • Die "Flügelchen" sorgen für festen Sitz. (Bild: Bose)
  • Die Earpods sind vergleichsweise groß, beim Tragen stört das aber kaum. (Bild: Bose)
  • Zwischen den beiden Ohrstöpseln befindet sich eine Tasteneinheit. (Bild: Bose)
Tasche, Kopfhörer, Kabel und zwei weitere Überzüge: der gesamte Inhalt der Verpackung der Soundsport Pulse. (Bild: Bose)

Also habe ich die Pulse von Bose sehr skeptisch aus der Packung genommen, sie eher lustlos in die Lauscher gedrückt, ein bisschen daran herumgedreht und siehe da: Die Dinger sitzen auf Anhieb. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so schnell ein Erfolgserlebnis mit einem neuen Produkt hatte.

Bei den Soundsport staune ich immer noch bei jedem Tragen über den festen Sitz, dabei verwende ich die In-Ear-Headphones nun schon richtig lange. Im Oktober 2016 sind sie in Deutschland auf den Markt gekommen, seitdem greife ich freiwillig zu keinem anderen Kopfhörer. Das relativ hohe Gewicht von insgesamt 23 Gramm erklärt sich daher, dass neben den Lautsprechern auch ein Sender und Empfänger für Bluetooth-LE-Verbindungen, ein optischer Sensor zur Messung des Pulses und ein Akku eingebaut sind.

Wer sich jetzt fragt, welchen Vorteil die Pulsmessung am Ohr hat: Sie funktioniert bei bestimmten Sportarten besser als die Messung am Handgelenk. Wer etwa Krafttraining, sonstiges Gerätetraining oder Crosstraining macht und dabei viel die Arme hebt oder sonstwie bewegt, bekommt mit den optischen Sensoren am Handgelenk kaum sinnvolle Herzfrequenzdaten, weil der Puls am Ende der Extremitäten nicht so gleichmäßig ist wie beim Laufen oder Wandern.

Noch genauer sind dann nur Brustgurte, bei denen der Puls nicht über das - vereinfacht gesagt - optische Abtasten der Haut und Äderchen, sondern durch das Abgreifen des elektrischen Impulses des Herzens selbst erfasst wird.

Dancing in the Fitnessstudio

In der Praxis habe ich in der Ruhe sowie beim Laufen oder Spazierengehen zwischen den Soundsport Pulse und meiner Armbanduhr mit optischer Messung kaum einen Unterschied bemerkt. Im Fitnessstudio an den Geräten lagen dann aber Welten zwischen den Ergebnissen: Wer Gewichte in die Höhe stemmt, kriegt mit den Kopfhörern noch recht glaubwürdige Daten, mit meiner Fitnessuhr beim derzeitigen Stand der Technik so gut wie immer nichts.

Bei anderen Sportarten sind dafür die Uhren im Vorteil, etwa beim Fahrradfahren. Das ist zwar - anders als vielfach behauptet - auch mit Kopfhörern erlaubt, stellt aber ein gewisses Risiko dar. Und beim Schwimmen sind die Soundsport Pulse natürlich gar nicht zu gebrauchen.

Die Einrichtung der Earpods ist übrigens sehr einfach gehalten. Sie werden per Bluetooth LE mit dem Smartphone des Nutzers gekoppelt, auf dem eine App namens Connect von Bose installiert sein muss. Das ist übrigens nicht die gleiche App wie die, die zur Ansteuerung der Heimlautsprecherserie Soundtouch verwendet wird. Die Kopplung hat auf allen von uns getesteten Mobilgeräten sofort und problemlos geklappt.

Verfügbarkeit und Fazit 

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Dwalinn 16. Feb 2017

Verstehe ich das richtig, du hast Hautkrebs gesehen der eindeutig auf die Benutzung...

Dwalinn 16. Feb 2017

Der bessere vergleich wäre auch eher etwas wie Honda Jazz (Kleinwagen) vs Toyota Avensis...

Lukas.F 15. Feb 2017

Viele Zuspieler transcodieren grundsätzlich alles und encoden es dabei mit niedriger...

Berner Rösti 15. Feb 2017

Nein, aber wie kommst du darauf?

Cerdo 15. Feb 2017

Du hast also zwischen Pulsuhr, Brustgut und Endgerät ein Kabel?



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