Bose: Smarte Soundbar mit Dolby Atmos kommt für 950 Euro
Mit der Smart Soundbar 900 bringt Bose eine neue Oberklasse-Soundbar auf den Markt. Es ist die erste Bose-Soundbar mit Unterstützung von Dolby Atmos. Wie auch etwa bei der Soundbar Arc von Sonos wird für die Nutzung von Dolby Atmos ein Fernseher mit eARC-Anschluss verlangt . Wer ein älteres TV-Modell ohne eARC-Unterstützung besitzt, kann Dolby-Atmos nicht nutzen, ohne Geld für Zusatzhardware oder einen neuen Fernseher auszugeben.
Bose gibt an, dass die Smart Soundbar 900 mit einer eigenen Technik namens True Space ausgestattet ist. Damit sollen Inhalte in Stereo oder 5.1-Kanalklang so angepasst werden, dass ein Hörerlebnis wie bei Dolby-Atmos-Material möglich werden soll. Dazu wird das Quellmaterial neu abgemischt, um auch ohne Deckenlautsprecher einen Klang von oben herab zu erzeugen.
Hierbei soll die ebenfalls von Bose stammende Technik namens Phase Guide helfen. Diese verteilt den Klang mehrdirektional in verschiedene Bereiche des Raums. Beim Hören soll es den Eindruck vermitteln, dass der Klang aus allen Richtungen kommt und nicht nur aus der Position, wo die Soundbar steht. Bose verspricht, dass der Klang andere Atmos-Soundbars bezüglich der Räumlichkeit übertrumpfen soll.
Smart Soundbar 900 ist 104 cm breit
Die 104 cm breite Soundbar soll es dabei schaffen, dass etwa Schauspieler nur von rechts zu hören sind, wenn von dort gesprochen wird. Bose liefert eine Technik namens Adaptiq mit, damit soll sich die Soundbar an die Klangeigenschaften des Raums anpassen lassen.
Die neue Bose-Soundbar kann mit anderen smarten Lautsprechern von Bose kombiniert werden. Die Steuerung der Bose-Produkte erfolgt über eine entsprechende Bose-App. Wer kompatible Bluetooth-Kopfhörer von Bose besitzt, kann diese im Zusammenspiel mit der Soundbar verwenden, um den Klang auf die Kopfhörer zu leiten.
Die Soundbar besitzt Mikrofone, um das Gerät mit der Stimme zu steuern. Wie auch bei anderen Bose-Lautsprechern kann zwischen Alexa von Amazon sowie dem Google Assistant gewählt werden. Ein Parallelbetrieb beider digitalen Assistenten ist nicht möglich. Nach Angaben von Sonos verbietet Google einen Parallelbetrieb von Alexa und Google Assistant . Bose betont, dass sich die Soundbar auf Zuruf ausschalten lässt. Mit einem Sprachbefehl soll sich der Kanal des TV-Geräts oder der Eingang am TV über Alexa ändern lassen.
An der Soundbar befinden sich ein HDMI-Anschluss mit eARC-Technik, ein optischer Digitaleingang und ein Ethernet-Anschluss. Zudem kann drahtlos über Airplay 2 oder Bluetooth Musik zugespielt werden. Mittels Airplay 2 lassen sich kompatible Lautsprecher im Multiroom-Betrieb verwenden. Googles Cast-Technik wird nicht unterstützt.
Bose-Soundbar wird mit Fernbedienung ausgeliefert
Bose liefert eine Fernbedienung mit und erlaubt es auch, den Ton mit einer lernbaren Fernbedienung zu steuern. Passende Infrarottechnik ist in der Soundbar enthalten. Bose legt der Soundbar ein HDMI-Kabel und ein Kabel für die optische Zuspielung bei.
Bose will die Smart Soundbar 900(öffnet im neuen Fenster) am 20. September 2021 auf den Markt bringen. Das neue Modell wird die Smart Soundbar 700 ablösen. Die Smart Soundbar 900 kostet in Schwarz oder Weiß 950 Euro. Bose bietet passend zur Soundbar entsprechende Surround-Lautsprecher und Bassmodule an, um das Surround-Erlebnis zu verbessern.
- Anzeige Hier geht es zur Bose Soundbar 700 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.