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Bose Home Speaker 500 im Test: Beeindruckender Klang gepaart mit beschämender Software

Auch Bose mischt neuerdings bei sprachgesteuerten Lautsprechern mit. Wir haben den Home Speaker 500 mit Amazons Alexa getestet - und stießen auf die neue Klangreferenz bei smarten Lautsprechern. Bezüglich der Software ist allerdings noch einiges im Argen.

Ein Test von veröffentlicht am
Boses Home Speaker 500 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Boses Einstieg in den Markt smarter Lautsprecher ist bemerkenswert. Das vergleichsweise kompakte Gerät liefert ein für diese Größe beeindruckendes Klangbild und ist unsere neue Klangreferenz bei smarten Lautsprechern. Der Vorsprung zur bisherigen Referenz ist zwar eher gering, aber verdient. Der Home Speaker verfügt über ein Display, das allerdings für zu wenige Funktionen verwendet wird. Auch sonst hapert es bei der Software noch erheblich.

Inhalt:
  1. Bose Home Speaker 500 im Test: Beeindruckender Klang gepaart mit beschämender Software
  2. Die Software lässt zu wünschen übrig
  3. Stationstasten mit Einschränkungen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Bose hat alle Steuertasten für den Lautsprecher auf der Oberseite verbaut. Dort können wir eine Musikwiedergabe pausieren oder fortsetzen, die Lautstärke verändern, das Mikrofon stumm schalten oder Alexa auf Knopfdruck aktivieren. Zudem gibt es eine Bluetooth- und eine Aux-Taste sowie sechs Stationstasten, mit denen Radiosender oder Playlisten aufgerufen werden können.

Das Bedienungsfeld ist mit nicht beleuchteten Sensortasten versehen, die sich leider weder erfühlen noch in dunkler Umgebung finden lassen. Nur wenn das Mikrofon deaktiviert ist, leuchtet die Taste zur Stummschaltung des Mikrofons rot. Wir müssen ansonsten also immer hinschauen, damit wir die richtige Taste treffen.

  • Bei laufender Musik wird das Albumcover auf dem Display des Home Speaker 500 angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei laufender Musik wird das Albumcover auf dem Display des Home Speaker 500 angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Home Speaker 500 zeigt die Uhrzeit auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensortasten auf dem Home Speaker 500 lassen sich nicht erfühlen... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und die Tasten sind nicht beleuchtet.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Home Speaker 500 hat sechs Stationstasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben auf dem spiegelnden Display des Home Speaker 500 kippen, wenn wir von der Seite draufschauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben auf dem Display des Home Speaker 500 kippen, wenn wir von unten draufschauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Speaker 500 eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Stromkabel wird an der Unterseite an den Home Speaker 500 angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Home Speaker 500 zeigt die Uhrzeit auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf der Rückseite befindet sich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um darüber analoge Musik zuspielen zu können. Ein passendes Kabel liefert Bose nicht mit. Die Buchse für das Stromkabel ist gut durchdacht auf der Unterseite des Geräts angebracht. Einen Ausschalter gibt es am Lautsprecher nicht, so dass das Kabel gezogen werden muss, um ihn auszuschalten.

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Auf der Vorderseite befindet sich ein etwa 6 cm großes Farbdisplay, das unter anderem zur Anzeige der Uhrzeit verwendet werden kann - wahlweise im 12- oder 24-Stunden-Format. Die geringe Größe des Displays verhindert aber, dass Informationen aus größerer Entfernung noch gut zu erkennen sind.

Bei der Displayqualität darf man nicht zu viel erwarten; die Farben wirken flau und kippen schnell, wenn wir von der Seite draufschauen. Besonders stark verblassen sie, wenn man von unten aufs Display schaut. Zudem spiegelt es stark, was durch die leicht gebogene Form noch verstärkt wird. Der Bildschirm ist nur für die Anzeige von Informationen geeignet, eine Touchbedienung gibt es nicht.

Neue Klangreferenz

Im Klangbereich überzeugt der Home Speaker 500, den wir gegen unsere bisherige Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern, den Link 500 von JBL, haben antreten lassen. Der Link 500 steckt in einem wesentlich größeren Gehäuse und es ist durchaus beeindruckend, was Bose aus dem kompakten Gehäuse des Home Speaker 500 herausholt. In Nuancen gefällt uns der Home Speaker 500 besser als der Link 500; allerdings liegen beide klanglich dicht beieinander. Sowohl der Bose- als auch der JBL-Lautsprecher liegen klanglich über Apples Homepod.

Beide Probanden sind Stereo-Lautsprecher und erstaunlicherweise schafft Bose mit dem deutlich kleineren Gehäuse ein breiteres Klangbild als der Link 500. Dabei besticht der Home Speaker 500 mit einem klaren, kräftigen und druckvollen Bass, der nicht verzehrt und gut abgestimmt zum restlichen Klangbild passt. Sowohl der Höhen- als auch der Mittenbereich sind sehr gut definiert und gefallen uns insgesamt ebenfalls ein bisschen besser als beim Link 500, der im direkten Vergleich weniger klar aufspielt. Stimmen sind auf dem Bose-Lautsprecher besser zu verstehen, neigen allerdings gelegentlich zum Zischen.

  • Bei laufender Musik wird das Albumcover auf dem Display des Home Speaker 500 angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei laufender Musik wird das Albumcover auf dem Display des Home Speaker 500 angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Home Speaker 500 zeigt die Uhrzeit auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensortasten auf dem Home Speaker 500 lassen sich nicht erfühlen... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und die Tasten sind nicht beleuchtet.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Home Speaker 500 hat sechs Stationstasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben auf dem spiegelnden Display des Home Speaker 500 kippen, wenn wir von der Seite draufschauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben auf dem Display des Home Speaker 500 kippen, wenn wir von unten draufschauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Speaker 500 eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Stromkabel wird an der Unterseite an den Home Speaker 500 angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der Rückseite hat der Home Speaker 500 eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Mikrofonleistung des Home Speaker 500 ist ausgezeichnet und auf dem hohen Niveau der Echo-Geräte, die immer wieder durch gut reagierende Mikrofone auffallen. Selbst bei lauter Musik müssen wir den Lautsprecher nicht übermäßig anbrüllen: Das Alexa-Signalwort wird schnell verstanden. Auch aus größerer Entfernung reagieren die Mikrofone sehr gut. Wie auch bei anderen smarten Lautsprechern, lauschen sie ständig, übertragen aber erst Daten an die Amazon-Server, sobald das Signalwort erkannt wurde.

Keine akustische Rückmeldung, wenn Alexa aktiv ist

Besonders bei hochempfindlichen Mikrofonen passiert es immer mal, dass der Lautsprecher sich aktiviert, obwohl es nicht gewünscht ist. Im oberen Bereich des Displays leuchtet bei aktiviertem Alexa ein weißer Streifen auf, der auch von der Seite gut erkennbar ist. Dennoch wäre ein zusätzlicher Signalton hilfreich, sobald Alexa aktiviert ist. Diesen gibt es bei vielen anderen Herstellern, aber nicht bei Bose.

In den Disziplinen Klang und Mikrofone ist der Home Speaker 500 also vorbildlich. Bei den Software-Funktionen ist der Hersteller aber längt nicht so weit, hier muss noch nachgebessert werden.

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Die Software lässt zu wünschen übrig 
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narfomat 29. Dez 2018

DAS ist eher die mittelschwere katastrophe an dem ding, wenn man bedenkt das man nen...

narfomat 29. Dez 2018

nein.

ip (Golem.de) 18. Dez 2018

Im Test der einzelnen Lautsprecher schneidet der Bose besser ab als der Homepod. Wie sich...

dynAdZ 18. Dez 2018

Ah ok, danke!


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