Stationstasten mit Einschränkungen

Die Stationstasten beim Bose-Lautsprecher haben leider die gleichen Einschränkungen wie die des Onkyo-Lautsprechers VC-PX30, der ebenfalls mit Alexa läuft. Bei beiden Geräten sind die Stationstasaten nicht optimal implementiert. Wir können laufende Musik auf eine der Tasten legen, indem wir diese etwas länger drücken. Betätigen wir die Stationstaste dann erneut, wird die hinterlegte Musik abgespielt.

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Allerdings lassen sich die Stationstasten nur belegen, wenn die Musik aus der App heraus gestartet wurde. Wenn wir Musik auf Zuruf abspielen, kann keine der Tasten belegt werden. Auch eine Sprachsteuerung ist nicht möglich; wir können also keine der Stationstasten auf Zuruf aktivieren. Immerhin macht es Bose etwas besser als Onkyo und zeigt die Belegung der Tasten in der App an.

Wenn wir Musik auf Zuruf abspielen und diese unterbrechen oder wieder fortsetzen, reagiert der Lautsprecher viel zu langsam. Es dauert immer zwei bis drei Sekunden, bis das gesprochene Kommando umgesetzt wurde. Auch wenn wir stattdessen die Sensortaste am Gerät verwenden, spricht der Lautsprecher einfach zu stark verzögert an. Wenn wir Musik von der App abspielen, reagiert die Pausetaste so, wie wir es erwarten: Ein Tastendruck pausiert oder setzt die Wiedergabe sofort fort. Hier muss der Hersteller unbedingt nacharbeiten, damit die Reaktionsgeschwindigkeit angemessen kurz wird.

Nicht alle Alexa-Funktionen nutzbar

Auch bei den Alexa-Funktionen gibt es noch einiges für Bose zu tun: Wer sich einen Alexa-Lautpsprecher eines Drittherstellers kauft, also einem, der nicht von Amazon ist, muss sich auf weniger Alexa-Funktionen einstellen. Denn Amazon bietet manche Funktionen nur für die eigenen Echo-Lautsprecher an. Dazu gehören die Anruffunktionen und die Multiroom-Audio-Fähigkeiten, die beide nur für Echo-Lautsrpecher zur Verfügung stehen. Zudem kann das Signalwort generell nicht verändert werden, wenn der Lautsprecher nicht direkt von Amazon stammt.

  • Bei laufender Musik wird das Albumcover auf dem Display des Home Speaker 500 angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei laufender Musik wird das Albumcover auf dem Display des Home Speaker 500 angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Home Speaker 500 zeigt die Uhrzeit auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensortasten auf dem Home Speaker 500 lassen sich nicht erfühlen... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und die Tasten sind nicht beleuchtet.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Home Speaker 500 hat sechs Stationstasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben auf dem spiegelnden Display des Home Speaker 500 kippen, wenn wir von der Seite draufschauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben auf dem Display des Home Speaker 500 kippen, wenn wir von unten draufschauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Speaker 500 eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Stromkabel wird an der Unterseite an den Home Speaker 500 angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Home Speaker 500 hat sechs Stationstasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Leider hören die Beschränkungen beim Bose-Lautsprecher damit nicht auf. Erst Anfang 2019 soll der Home Speaker Alexa-Erinnerungen beherrschen; dann will der Hersteller ein entsprechendes Update bereitstellen, sagte Bose Golem.de auf Nachfrage. Auch der Musikwecker funktioniert derzeit nicht. Wenn wir uns mit Musik wecken lassen wollen, scheint der Bose-Lautsprecher alles richtig zu machen. Aber wenn der Alarm ertönt, gibt es nur einen Weckton und nicht die eingestellte Musik. Bose untersucht nach eigener Aussage derzeit den Grund für das Fehlverhalten.

Anders als viele andere Alexa-Lautsprecher kann der Bose-Lautsprecher nicht in Alexa-Routinen als Sprachsteuereinheit eingebunden werden. Denn im Alexa-System wird der Lautsprecher quasi als Smart-Home-Gerät integriert und kann nicht für die Zuweisung anderer Smart-Home-Geräte genutzt werden. Wir finden es etwa praktisch, wenn wir definieren, dass ein Lautsprecher in einem Raum bestimmte Lampen schalten soll. Dann genügt ein simples "Alexa, schalte das Licht an" und alle dem Raum zugewiesenen Lampen schalten sich ein. Diese Komfortfunktion ist mit dem Bose-Lautsprecher nicht nutzbar.

Wenn Kunden den vollen Alexa-Funktionsumfang haben möchten, könnten sie diesen sofort erhalten, müssten dann aber noch etwas dazukaufen: Wer beispielsweise einen Echo Dot oder den neuen Echo Input an den Home Speaker 500 anschließt, erhält mit einem Schlag alle von Amazon in Deutschland bereitgestellten Alexa-Funktionen. Allerdings müsste der Kunde dann auch eigentlich keinen Lautsprecher mit eingebauter Alexa-Unterstützung kaufen.

Airplay 2 kommt Anfang 2019

Anfang des Jahres will Bose ein Firmware-Update bereitstellen, mit dem der Lautsprecher Unterstützung für Airplay 2 erhält. Dann sollten Besitzer von Apple-Geräten ihre Musik auf dem Lautsprecher abspielen können. Zudem sollten sich Multiroom-Umgebungen mit anderen Airplay-2-kompatiblen Lautsprechern erstellen lassen. Dann könnte der Bose-Lautsprecher etwa im Multiroom-Betrieb mit Apples Homepod-Lautsprecher oder einem Sonos-Lautsprecher verbunden werden, sofern dieser mit Airplay 2 versehen wurde.

Verschiedene US-Medien hatten berichtet, dass Bose an einer Integration des Google Assistant in den Home Speaker 500 arbeite. Wir haben bei Bose nachgefragt, aber der Hersteller teilte nur mit, dass andere Sprachsteuerdienste integriert würden. Ob es sich dabei um Google Assistant handeln wird, ist genau so offen wie ein Zeitpunkt für die Bereitstellung eines weiteren digitalen Assistenten.

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