Abo
  • Services:

Bosch Touch-Projektoren angesehen: Virtuelle Displays für Küche und Schrank

Bosch hat auf der CES zwei interessante Projektoren mit virtuellen Touchscreens gezeigt: Der Pai ist für die Küche gedacht, der BML100PI etwa für die Montage in einem Kleiderschrank. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und stellenweise sehr futuristisch.

Artikel von veröffentlicht am
Der Projektor Pai erkennt verschiedene Lebensmittel.
Der Projektor Pai erkennt verschiedene Lebensmittel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf der Elektronikmesse CES 2019 hat der deutsche Hersteller Bosch Sensortec zwei Projektoren gezeigt, die eine Touchoberfläche projizieren können. Das Modell Pai ist für die Küche gedacht und soll den Nutzer dort beispielsweise beim Kochen unterstützen.

Inhalt:
  1. Bosch Touch-Projektoren angesehen: Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  2. Kleiderschrank mit projizierter Beschriftung

Neu ist auch der Laser-Projektor BML100PI, der sich für eine Reihe von Anwendungen eignet. Bosch zeigt das Gerät auf der Messe in einem Schrank montiert. Dort kann der Projektor Touchflächen auf die Schrankbretter werfen.

Der Pai, ein DLP-Projektor, wird in der Küche unter einen Hängeschrank montiert. Das Bild kann auf jede gerade Oberfläche projiziert und als Touchoberfläche verwendet werden. Der Pai kann dem Nutzer beispielsweise Rezepte zeigen; die Grundidee ist, nicht mehr mit einem Smartphone oder Tablet in der Küche hantieren zu müssen, die viele Nutzer nur ungern mit schmutzigen Händen bedienen möchten.

Der Pai kann aber noch mehr: Das Gerät erkennt auch Objekte. So können wir beispielsweise ein Steak unter den Projektor legen, der daraufhin anhand der Ausmaße das Gewicht schätzt. Geben wir noch an, um welche Art Fleisch es sich handelt, kann Pai uns sagen, wie lange wir das Stück braten müssen, um den gewünschten Garungsgrad zu erreichen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Leonberg
  2. Trinomica GmbH, Darmstadt

Pai ist auch in der Lage, andere Lebensmittel zu erkennen, beispielsweise Paprika oder verpackte Lebensmittel. Die erkannten Zutaten können im Inventar des Nutzers gespeichert werden; Pai ist mit den restlichen Bosch-Haushaltsgeräten verbunden. Nähert sich eines der gespeicherten Lebensmittel dem Haltbarkeitsdatum, kann Pai Rezepte vorschlagen, um sie aufzubrauchen.

  • Der Projektor Pai wird eigentlich unter einen Hängeschrank montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Projektor kann eine Touch-Oberfläche auf die Küchenplatte projizieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dieser können unter anderem Rezepte angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pai kann mit weiteren Bosch-Haushaltsgeräten verbunden werden und beispielsweise das Inventar des Kühlschranks anzeigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pai kann auch Lebensmittel erkennen und sie dem Inventar hinzufügen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Pai gibt zudem Tipps, wie bestimmte Lebensmittel zuzubereiten sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die große Touchoberfläche lässt sich auch mit fettigen Fingern gut bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pai-Projektor von Bosch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pai wird Ende 2019 zunächst in China auf den Markt kommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Modul BML100PI ist kleiner, arbeitet mit einem Laser und ist beispielsweise für den Einbau in Schränke geeignet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der CES 2019 zeigt Bosch einen noch etwas größeren Prototyp. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der BML100PI kann Touch-Oberflächen auf Schrankbretter projizieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzer können beispielsweise Erinnerungen anlegen, wann sie ihre dreckige Wäsche in die Reinigung geben wollen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Projektor kann auch Informationen auf Milchglasfenster werfen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Auflösung ist hoch genug, um die Schrift gut lesen zu können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Projektor Pai wird eigentlich unter einen Hängeschrank montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch können wir einen Kuchen unter den Projektor stellen und eine Vorlage zum Schneiden darauf projizieren. Die Anzahl der Stücke können wir einstellen.

Über die projizierte Touchfläche lassen sich zudem andere smarte Haushaltsgeräte steuern. Beim Steak-Beispiel kann Pai etwa den Ofen vorheizen. Auch die direkte Steuerung anderer Geräte ist möglich, etwa der Kaffeemaschine.

Kleiderschrank mit projizierter Beschriftung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,49€
  2. (-57%) 8,50€
  3. 32,49€
  4. (-85%) 8,99€

norbertgriese 11. Jan 2019

Wenn ich so Zeugs auf die Arbeitsplatte lege, dann wird das eine als Karotte und das...

ldlx 11. Jan 2019

ich geh mal die Katzen fragen. Die schlafen aber gerade.

HanSwurst101 11. Jan 2019

Deutschland wird von alten Menschen für alte Menschen regiert. Also alles Bestens.

HanSwurst101 11. Jan 2019

Viel Spaß damit, wie gut Bosch in Software ist sieht man schon an deren Backofen Timer...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
Tom Clancy's The Division 2 im Test: Richtig guter Loot-Shooter
Tom Clancy's The Division 2 im Test
Richtig guter Loot-Shooter

Ubisofts neuer Online-Shooter beweist, dass komplexe Live-Spiele durchaus von Anfang an überzeugen können. Bis auf die schwache Geschichte und Gegner, denen selbst Dauerbeschuss kaum etwas anhaben kann, ist The Division 2 ein spektakuläres Spiel.
Von Jan Bojaryn

  1. Netztest Connect Netztest urteilt trotz Funklöchern zweimal sehr gut
  2. Netztest Chip verteilt viel Lob trotz Funklöchern

Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
    Google
    Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

    GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
    Von Peter Steinlechner


        •  /