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Bosch-Studie: Globaler Technologie-Optimismus sinkt leicht

Laut einer Studie ist der globale Glaube an den Nutzen von Technologie gesunken. Deutschland bleibt im internationalen Vergleich skeptisch.
/ Nils Matthiesen
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Geht der Fortschritt zu schnell? (Symbolbild) (Bild: KI-generiert mit Gemini)
Geht der Fortschritt zu schnell? (Symbolbild) Bild: KI-generiert mit Gemini

Das weltweite Vertrauen darauf, dass technologische Innovationen mehr Vor- als Nachteile bringen, ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Dies geht aus dem Bosch Tech Compass 2025(öffnet im neuen Fenster) hervor, für den über 11.000 Personen in sieben Ländern repräsentativ befragt wurden. Während 2024 noch 70 Prozent der Befragten global angaben, dass Technologie mehr Gutes als Schlechtes bewirkt, liegt dieser Wert aktuell bei 69 Prozent.

Deutschland bleibt skeptisch

Die Untersuchung zeigt signifikante Unterschiede in der Technologieakzeptanz zwischen den befragten Regionen. Deutschland gehört im internationalen Vergleich weiterhin zu den skeptischeren Ländern. Hierzulande sind nur 57 Prozent der Ansicht, dass die positiven Aspekte von Technologie überwiegen. Dieser Wert liegt deutlich unter dem globalen Durchschnitt. Ein anderes Bild zeichnet sich in Asien: In China (88 Prozent) und Indien (86 Prozent) ist der Optimismus bezüglich technischer Neuerungen stark ausgeprägt.

Trotz der allgemeinen Zurückhaltung wird die Bedeutung spezifischer Innovationen anerkannt. Künstliche Intelligenz (KI) wird in Deutschland von 72 Prozent der Befragten als die wichtigste Technologie für die Gesellschaft in den kommenden zehn Jahren angesehen – ein Wert, der leicht über dem globalen Durchschnitt von 69 Prozent liegt.

Vertrauen bei Klimaschutz rückläufig

Technologie wird weiterhin als entscheidender Faktor zur Lösung globaler Krisen betrachtet, auch wenn die Zustimmungswerte hier ebenfalls sinken. Weltweit sind 78 Prozent der Befragten der Meinung, dass technologischer Fortschritt der Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels ist. Der Bericht merkt an, dass die Zustimmung zu dieser Aussage im Vergleich zu 2024 um fünf Prozentpunkte gefallen ist.

Angesichts der Ergebnisse betonen die Verantwortlichen der Studie die Notwendigkeit, Vertrauen in neue Technologien aufzubauen. Um der Skepsis zu begegnen, seien mehr Transparenz über den Nutzen von Innovationen sowie Bildung erforderlich.


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