Bosch Nyon im Test: Die dunkle Seite des Tachos

Connected Biking nennt Bosch seine Lösung für aktuelle Pedelecs - wir sind mit dem Fahrradcomputer Nyon geradelt und nicht vom Weg abgekommen.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Der Nyon von Bosch ersetzt viele Smartphone-Funktionen am Lenker.
Der Nyon von Bosch ersetzt viele Smartphone-Funktionen am Lenker. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Nachdem wir uns in diesem Jahr schon eingehend mit der Navigation auf dem Fahrrad beschäftigt haben, schwangen wir uns nun für weitere 1.000 km auf den Sattel, um den Bosch Nyon Bordcomputer zu testen. Dieser soll nicht nur mit der Streckenführung punkten, sondern ein Komplettpaket für das vernetzte Radeln liefern.

Inhalt:
  1. Bosch Nyon im Test: Die dunkle Seite des Tachos
  2. Verbunden mit der Cloud, orientiert auf der Straße
  3. Bosch Nyon: Verfügbarkeit und Fazit

Der Hersteller bewirbt das System mit seiner Vielseitigkeit - eine Einschränkung gibt es jedoch: Es ist nur für Pedelecs geeignet. An normalen Rädern lässt sich der Nyon nicht nachrüsten und auch ältere E-Bikes mit Bosch-Motor sind außen vor. Um herauszufinden, ob das eigene Rad und vor allem der Motor kompatibel sind, empfiehlt Bosch einen Besuch in der Vertragswerkstatt.

Wer sich ein neues Pedelec zulegen möchte, kann aber natürlich problemlos den Nyon als Option dazu kaufen. Das dürfte auch preiswerter sein als eine Nachrüstung.

Kompakt, aber nicht klein

Das System besteht aus dem eigentlichen Bordcomputer mit 3,2 Zoll großem Farbdisplay samt Lenkerhalterung und einer separaten Bedienungseinheit am Lenker, die über vier Tasten per Daumendruck die Unterstützungsstufe oder die Anzeige wechselt.

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Der Nyon lässt sich einfach abnehmen und rastet mit einem hörbaren Klick wieder ein. Sowohl die Halterung als auch die Bedienungseinheit machen einen sehr robusten Eindruck. Das gesamte System ist wasserfest. Auch wenn der Nyon auf den ersten Blick recht massiv wirkt und wir ihn nicht in jeder Hosentasche unterbringen konnten, hat seine Form unbestreitbare Vorteile.

So ist er in jeder Situation hervorragend ablesbar und gerade bei der Navigation und der Zielsuche auf der Karte hilft das große Display ungemein. Auch die Entscheidung, komplett auf eine Touch-Bedienung zu setzen, finden wir sinnvoll. Lediglich zwei Knöpfe am Gerät sind für Ein- und Ausschalten des Rades und der Beleuchtung vorhanden. Eine USB-Buchse dient zum Laden des internen 1.000-mAh-Akkus oder der Diagnose des Rades in der Werkstatt.

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Nach dem Einschalten fährt der Computer angenehm schnell hoch, innerhalb weniger Sekunden kann man losfahren. Die Lokalisierung per GPS kann bei aktivierter Bluetooth-Verbindung zum Smartphone erheblich beschleunigt werden, aber der Nyon kommt auch ohne gut zurecht - es dauert nur etwas länger. Vor dem ersten Start steht dann noch die Anmeldung in der Cloud an.

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Verbunden mit der Cloud, orientiert auf der Straße 
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0xDEADC0DE 18. Okt 2021 / Themenstart

Also ich brauche keine Smartphonehalterung mehr, nachdem bei meiner letzten bei einem...

Mnt 07. Okt 2021 / Themenstart

Na gut, das mag für manche Handys gelten. Ist mir aber so noch nie negativ aufgefallen...

rabbit_70 02. Okt 2021 / Themenstart

Das mag für die App von Komoot zutreffen, die nutze ich fast gar nicht, aber definitiv...

Brian Kernighan 30. Sep 2021 / Themenstart

Ja, es ist mit dem Fahrakku verbunden und lädt darüber auf. Beim Nyon1 konnte man noch...

theFiend 30. Sep 2021 / Themenstart

Jo mach halt, und anderer macht es anders...

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