Abo
  • IT-Karriere:

Boring-TUN: Cloudflare baut Wireguard-VPN in Rust

Die CDN- und Netzwerkspezialisten von Cloudflare haben mit Boring-TUN eine eigene Userspace-Implementierung des Wireguard-VPN in Rust erstellt. Diese soll plattformübergreifend funktionieren und vor allem schnell sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Für Wireguard bohrt Boring-TUN einen Netzwerktunnel.
Für Wireguard bohrt Boring-TUN einen Netzwerktunnel. (Bild: MTA Capital Construction / Rehema Trimiew, flickr.com)

Aus Sicht der Netzwerkspezialisten von Cloudflare bietet die noch relativ junge VPN-Technik Wireguard deutliche Vorteile im Vergleich zu bisherigen Lösungen, weshalb das Unternehmen mit Boring-TUN nun eine eigene Implementierung der Technik erstellt hat. Der Ankündigung von Boring-TUN zufolge suchte das Team nach einer Wireguard-Lösung, die im Userspace läuft, plattformübergreifend auf Linux, Windows, MacOS, iOS und Android einsetzbar und vor allem auch schnell ist. Da dem Team Wireguard-Go offenbar aber zu langsam ist, haben sich die Entwickler für eine Eigenentwicklung in Rust entschieden.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Köln
  2. Bayerische Versorgungskammer, München

Bei der Suche nach der richtigen Programmiersprache für das Projekt sei Rust schlicht die "offensichtliche Wahl" gewesen, heißt es im Cloudflare-Blog.So böten C und C++ zwar die notwendige Leistung, die Speicherverwaltung der Sprache sei für ein modernes Projekt, das Wert auf Kryptografie und Sicherheit lege, aber nicht geeignet. Und Go sei wie erwähnt schlicht zu langsam.

Mit Wireguard-rs existiere zwar bereits eine Rust-Implementierung der Technik, diese sei aber nicht besonders ausgereift und Cloudflare bevorzuge eine Lösung unter einer freizügigen Lizenz, von der das Ökosystem stärker profitieren solle. So steht Boring-Tun unter einer BSD-Lizenz, wohingegen Wireguard-rs unter der GPL verfügbar ist.

Der Name Boring-TUN sei einerseits eine Anspielung auf BoringSSL, den OpenSSL-Fork von Google, der der Krypto-Bibliothek die Komplexität nehme. Andererseits sei der Name auch ein englisches Wortspiel, da mit der Technik ein Netzwerktunnel gebohrt werde. Der Code von Boring-Tun steht auf Github bereit und Cloudflare unterzieht die Implementierung gerade einer Sicherheitsüberprüfung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. ab 369€ + Versand
  3. 114,99€ (Release am 5. Dezember)

teleborian 01. Apr 2019

Welche APP verwendest du? Bei der Wireguard App aus F-Droid habe ich das Problem, dass...

metai 28. Mär 2019

In diesem Zusammenhang ist die Reaktion von Jason A. Donenfeld, dem Entwickler von...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reichweitenangst Mit dem E-Auto von China nach Deutschland
  2. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  3. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /