Abo
  • Services:

Borderstep Institut: 200.000 Beschäftigte arbeiten für deutsche Rechenzentren

Rund 120.000 Menschen sind in Deutschland direkt für den Betrieb von Rechenzentren zuständig. Weitere 80.000 arbeiten ausschließlich für Rechenzentren in Systemhäusern, Baufirmen und im Handwerk.

Artikel veröffentlicht am ,
Strato-Mitarbeiter im Rechenzentrum
Strato-Mitarbeiter im Rechenzentrum (Bild: Strato)

Im Jahr 2013 hat die Rechenzentrumsbranche in Deutschland rund 200.000 Vollzeit-Beschäftigte gezählt. Davon waren rund 120.000 für den direkten Betrieb der Rechenzentren zuständig. Weitere 80.000 waren direkt von Rechenzentren abhängig und arbeiteten in Systemhäusern, Baufirmen und spezialisierten Dienstleistern sowie im Handwerk ausschließlich für Rechenzentren. Das geht aus einer Studie im Auftrag des IT-Verbands Bitkom hervor, die am 13. März 2014 veröffentlicht wurde. Das Forschungsinstitut Borderstep Institut hat 75 Rechenzentrumsbetreiber befragt, die insgesamt 347 Rechenzentren mit einer IT-Fläche von rund 400.000 Quadratmetern in Deutschland unterhalten.

Stellenmarkt
  1. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden
  2. next.motion OHG, Leipzig, Gera

Im Jahr 2013 lagen die Investitionen in Rechenzentren bei rund 7,8 Milliarden Euro. Davon gaben Betreiber 7 Milliarden Euro für Server, Speichersysteme oder Netzwerkkomponenten aus.

Deutschland gehört besonders mit Frankfurt am Main zu den wichtigsten Standorten für Rechenzentren in Europa. Weitere Zentren der Branche sind in London, Paris, Amsterdam und Madrid, die laut Studie in den vergangenen Jahren deutlich stärker gewachsen sind als Frankfurt. Der Bitkom fordert daher, den Rechenzentrumsstandort Deutschland mit gezielten Maßnahmen attraktiver zu machen. "Deutschland muss seine Datennetze stärker ausbauen und mehr Schulabsolventen in IT-nahen Berufen ausbilden", sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Nach Angaben der Studie bewerten die Betreiber die Faktoren Stromversorgung, Datenschutz und Rechtssicherheit mit gut oder sehr gut.

Im laufenden Jahr will die gesamte IT-Branche mindestens 10.000 zusätzliche Stellen schaffen. Damit würde die Zahl der Arbeitsplätze auf 927.000 steigen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-88%) 2,49€
  2. 53,99€
  3. 3,99€
  4. 4,95€

plutoniumsulfat 14. Mär 2014

Immer dieses Wachstumsgeblubber, das sind die inhaltslosesten Aussagen, die ich kenne...

Moe479 13. Mär 2014

das geht nicht, die werden jetzt alle ersteinmal gamedesigner.


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /