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Borderlands 3 im Test: Wer im Irrenhaus sitzt, soll mit Granaten werfen

Bloß nicht den Finger vom Abzug nehmen und das Grinsen nicht vergessen: Borderlands 3 ist wieder einmal ein wahnsinnig spaßiger Shooter, dessen Figuren am Rande des Irrsinns agieren. Gearbox hat es zudem geschafft, den Spielfluss trotz der lahmen Hauptbösewichte noch weiter zu verbessern.

Ein Test von und veröffentlicht am
"Brauchst du mehr als einen Schuss, hast du keine Jacobs benutzt!"
"Brauchst du mehr als einen Schuss, hast du keine Jacobs benutzt!" (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)

Am Morgen muss es ein Kaffee sein, ansonsten fängt der Tag nicht gut an - zumindest im echten Leben einiger Menschen. Im Loot-Shooter Borderlands 3 dreht eine Figur aber auch gerne durch, wenn sie ihre Dosis Koffein nicht bekommt. Also ist es an uns, als Kammerjäger auf die Jagd nach dem Gebräu zu gehen, es stehen virtuelle Leben auf dem Spiel. Doch so einfach ist es nicht, denn nicht nur müssen wir die lokale Meisterröstung von psychopathischen Soldaten ergattern, auch der Kaffeebecher muss den toten Händen des selbsternannten Kaffee-Commanders entrissen werden. Dabei haben wir ein möglichst großes Schießeisen in der Hand und ein ständiges Grinsen auf dem Gesicht.

Inhalt:
  1. Borderlands 3 im Test: Wer im Irrenhaus sitzt, soll mit Granaten werfen
  2. Wir wollen Handsome Jack zurück
  3. Kleider machen Kammerjäger

Borderlands 3 ist - wie schon seine Vorgänger - ein Irrenhaus mit Knarren und macht bei absurden Nebenaufgaben wie der Kaffeejagd erneut eine riesige Freude. Entwickler Gearbox schafft es wieder einmal, uns permanent zum Lachen zu bringen. Der Humor ist allerdings nicht für jedermann gedacht, wenn es um das Abbeißen von Fingern oder das Abschießen von primären Geschlechtsteilen geht.

Derb ist aber nicht nur der Witz, der von sehr gut vertonten deutschen Sprechern und aus den Vorgängern bekannten Stimmen überzeugend vorgetragen wird, auch die Gewaltdarstellung ist im dritten Teil der Serie gestiegen. Es fliegen Arme, Beine, Leber und Milz herum, auf uns zustürmende Psychos werden zu Asche verbrannt oder von Säure zersetzt - das ist sicher nicht für jeden geeignet. Es passt aber zur komplett überdrehten Welt von Pandora.

Der dritte Teil der Serie geht aber einen Schritt weiter. So entdecken wir im Verlauf unserer Reise viele andere Welten, kämpfen gegen viele verschiedene Monster, Söldner und Banditen. Einige Gegner kennen Spieler bereits: Darunter sind die fressgierigen Skags, wütende Goliaths und maskierte Axtmörder - erstmals auch als weibliche Gegner.

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Typisch für die Serie: Unsere Kontrahenten und unser Charakter kommentieren Kämpfe wieder im herrlich makabren Humor. Dabei legt Gearbox diesmal etwas mehr Wert auf die eigene Figur, die sich vom wortkargen zum wortgewandten Kammerjäger entwickelt. Unser Alter Ego kommentiert Situationen und redet spürbar häufiger mit anderen NPCs. Dabei können wir immer etwas mehr über die verschiedenen, spannenden Avatare herausfinden. Im Borderlands-Stil ist das meist mit sarkastischem Humor verbunden.

Mehr Gegner und noch mehr Knarren

Den vielen Gegnertypen stellen wir uns mit einer absurd hohen Auswahl an Waffen gegenüber, denn in Borderlands 3 wird erst geschossen und dann geredet, wahlweise mit Pistole, Schrotflinte, Scharfschützengewehr, Raketenwerfer, SMG und Sturmgewehr. Die Auswahl ist dabei noch einmal größer als zuvor: Es gibt Schalldruckwerfer, die Gegner von den Füßen hauen, Säurekanonen, die einen Strahl aus Gift schießen, Granatwerfer, aus Borderlands: The Pre-Sequel bekannte Strahlenkanonen und vieles mehr.

  • Kammerjäger haben wieder viele passive Fähigkeiten. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Kammerjäger haben wieder viele passive Fähigkeiten. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wir schießen flammende Rakks. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Gemeinsam stärker: Mitspieler betäuben den Gegner und wir ballern drauf. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dieses exotische Gewehr verschießt Artillerieschläge. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Der Zyklon ist ein neues Fahrzeug. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die können wir vielfältig anpassen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Das nehmen wir gleich mit. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Waffentexte werden wieder direkt eingeblendet. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Ziemlich brutal, das Spiel (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind fast tot. Zeit, diesen weiblichen Banditen umzulegen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die Bosse sind wieder absurd. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dieser Boss elektrisiert den Boden unter uns. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Schau mir in die Augen, Psycho! (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dieser Boss elektrisiert den Boden unter uns. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Standorte wie diese sind auf allen Arealen im Spiel verteilt. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Was dort wohl drin ist? (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Munitionstaschen und mehr Inventar kaufen wir jetzt für Geld. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Noch so ein komischer Boss ... (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Da hat jemand seine epische Wumme auf Toilette vergessen ... (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Neu in Borderlands 3: Emotes. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wieder ein sammelbares Objekt (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Explosionsschrotflinte ist übertrieben stark. Glück gehabt beim Finden. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Aller Anfang ist Pandora. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die vier Kammerjäger werden gleich zu Beginn gezeigt. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die Weltkarte ist zu verschachtelt. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Von Banditen bleibt teilweise nicht viel übrig. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Im Laden gibt es gute Gegenstände. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Angebote werden direkt eingeblendet. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dort können wir unsere vielen Waffen verkaufen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die beiden Oberbösewichte mögen dramatische Auftritte. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wir schießen mit Elektromunition auf Schergen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal vergessen wir, wie irre alle in Borderlands 3 sind. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt wieder viele Anpassungsmöglichkeiten für das Alter Ego. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt wieder viele Anpassungsmöglichkeiten für das Alter Ego. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Sogar das Echo-Gerät hat Skins. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die Welten sehen stimmig aus. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Im Laufe der Zeit finden wir viele coole Gegenstände. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
Das nehmen wir gleich mit. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)

Besonders skurrile Waffen sind ebenfalls wieder mit dabei, etwa ein Raketenwerfer, der ätzende Hamburger verschießt oder ein Scharfschützengewehr, das Artilleriegeschosse vom Himmel regnen lässt. Viele Waffen verschießen Projektile mit Elementareffekten wie bekannte Brandgeschosse, Explosionsgranaten, Schockkugeln und Säurepatronen - aber auch radioaktive Munition und Cryogeschosse sind hinzugekommen. Ersteres lässt Gegner beim Tod explodieren, Zweites friert sie ein, so dass sie von Nahkampfangriffen zerschmettert werden können.

Sehr interessant sind einige Waffen, die verschiedene Feuermodi unterstützen. Es gibt etwa Sturmgewehre, die einen Sender an Gegner haften. Nachfolgende Schüsse treffen das Ziel anschließend selbst dann, wenn wir hinter einer Wand stehen. Das erinnert an das Zorg ZF-1 aus dem Sci-Fi-Film Das fünfte Element. Die verschiedenen neuen Modi und Möglichkeiten auszuprobieren, macht einen großen Teil des Spielspaßes von Borderlands 3 aus.

  • Kammerjäger haben wieder viele passive Fähigkeiten. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Kammerjäger haben wieder viele passive Fähigkeiten. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wir schießen flammende Rakks. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Gemeinsam stärker: Mitspieler betäuben den Gegner und wir ballern drauf. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dieses exotische Gewehr verschießt Artillerieschläge. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Der Zyklon ist ein neues Fahrzeug. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die können wir vielfältig anpassen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Das nehmen wir gleich mit. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Waffentexte werden wieder direkt eingeblendet. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Ziemlich brutal, das Spiel (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind fast tot. Zeit, diesen weiblichen Banditen umzulegen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die Bosse sind wieder absurd. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dieser Boss elektrisiert den Boden unter uns. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Schau mir in die Augen, Psycho! (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dieser Boss elektrisiert den Boden unter uns. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Standorte wie diese sind auf allen Arealen im Spiel verteilt. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Was dort wohl drin ist? (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Munitionstaschen und mehr Inventar kaufen wir jetzt für Geld. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Noch so ein komischer Boss ... (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Da hat jemand seine epische Wumme auf Toilette vergessen ... (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Neu in Borderlands 3: Emotes. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wieder ein sammelbares Objekt (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Explosionsschrotflinte ist übertrieben stark. Glück gehabt beim Finden. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Aller Anfang ist Pandora. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die vier Kammerjäger werden gleich zu Beginn gezeigt. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die Weltkarte ist zu verschachtelt. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Von Banditen bleibt teilweise nicht viel übrig. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Im Laden gibt es gute Gegenstände. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Angebote werden direkt eingeblendet. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Dort können wir unsere vielen Waffen verkaufen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die beiden Oberbösewichte mögen dramatische Auftritte. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Wir schießen mit Elektromunition auf Schergen. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Manchmal vergessen wir, wie irre alle in Borderlands 3 sind. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt wieder viele Anpassungsmöglichkeiten für das Alter Ego. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt wieder viele Anpassungsmöglichkeiten für das Alter Ego. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Sogar das Echo-Gerät hat Skins. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Die Welten sehen stimmig aus. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
  • Im Laufe der Zeit finden wir viele coole Gegenstände. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)
Dieses exotische Gewehr verschießt Artillerieschläge. (Bild: Gearbox/Screenshot: Golem.de)

Die Waffen sind definitiv ein Highlight des Loot-Shooters - im Gegensatz zu den faden Hauptbösewichten, deren Figuren teils zum Haareraufen schlecht geschrieben sind.

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svnshadow 24. Sep 2019

Was ich mich ja frage...ist die Epic-Store später im Multiplayer mit Leuten die auf Steam...

rizzorat 20. Sep 2019

Hab erst 3-4h Spielzeit, fühlt sich wie Borderlands and. So solls sein.

keldana 18. Sep 2019

Und weil ich auch nicht übertreiben wollte, habe ich mir die Super Deluxe Edition (inkl...

BlindSeer 18. Sep 2019

Schau dir mal an was so gepostet wird, wenn ein Spiel vorerst exklusiv auf Epic...

Gucky 18. Sep 2019

Mein Tipp. Einmal Englisch und einmal Deutsch durchgespielt ^^


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