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Borderlands 3: Embracer kauft Gearbox für bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar

Der schwedische Publisher Embracer übernimmt neben Gearbox auch das auf Linux- und MacOS-Ports spezialisierte Entwicklerstudio Aspyr Media.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Borderlands 3
Artwork von Borderlands 3 (Bild: Gearbox)

Schon seit Jahren verfolgt der schwedische Spielepublisher Embracer Group eine ungewöhnlich aggressive Übernahmestrategie. Nun ist es mal wieder so weit: Gleich drei bislang unabhängige Studios gehören künftig zu dem Konzern, der in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist.

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Im größten Deal geht es um das US-Entwicklerstudio Gearbox, das zuletzt Borderlands 3 und zuvor Brothers in Arms und Duke Nukem Forever veröffentlich hat.

Embracer lässt sich die Übernahme bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar kosten. Davon sind 363 Millionen US-Dollar sofort fällig - und falls eine Reihe von Geschäftszielen erreicht werden, nach und nach auch der restliche Betrag.

Gearbox wird innerhalb von Embracer einen eigenen Geschäftsbereich bilden, der vom Firmengründer Randy Pitchford geleitet wird. Bei der rund 550 Mitarbeiter starken Belegschaft an den Standorten Frisco/Texas und Quebec/Kanada sind keine Umbauten geplant.

Gleichzeitig hat Embracer den Kauf von Aspyr Media bekannt gegeben. Das Entwicklerstudio aus Austin/Texas kostet bis zu 325 Millionen US-Dollar - davon wechseln rund 100 Millionen US-Dollar sofort den Besitzer. Das Studio ist vor allem für Portierungen bekannt, unter anderem hat es Civilization 6 für Linux, MacOS, iOS und die Nintendo Switch umgesetzt.

Dritte Firma im aktuellen Warenkorb von Embracer ist ein auf Mobile Games spezialisiertes Entwicklerstudio namens Easybrain, auf dessen Preisschild bis zu 765 Millionen US-Dollar stehen. Davon sind 640 Millionen US-Dollar sofort fällig.

Easybrain bildet ebenfalls einen neuen Geschäftsbereich. Das Studio mit Niederlassungen auf Zypern und in Weißrussland hat unter anderem mehrere Versionen von Sudoku im Angebot.

Embracer ist lange unter dem Namen THQ Nordic aufgetreten. Das ist aber nur eine von mehreren Geschäftseinheiten - alle beschäftigen sich mit Games.

Der hierzulande bekannteste Ableger ist der Münchner Publisher Koch Media (Deep Silver), der Anfang 2018 für rund 121 Millionen Euro von Embracer (damals THQ Nordic) übernommen wurde.

In den vergangenen Jahren hat Embracer immer wieder kleinere und größere Studios übernommen. Inzwischen gehören unter anderem 4A Games (Metro Exodus), Warhorse (Kingdom Come Deliverance), Piranha Bytes (Gothic, Risen und Elex) und Gunfire Games (Darksiders) zu dem Konzern.

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\pub\bash0r 03. Feb 2021 / Themenstart

Ich vermute als nächstes werden sie von "Extender" geschluckt, und die dann von...

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