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Borderlands 3 angespielt: Action auf dem Opferpfad

Unkomplizierter, aber taktisch durchaus fordernder Ballerspaß steht wie bei den Vorgängern im Mittelpunkt von Borderlands 3. Golem.de hat sich in einer Vorabversion bis in eine heilige Rundfunkstation gekämpft - und dort einen musikalischen Oberboss getroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Borderlands 3
Artwork von Borderlands 3 (Bild: Gearbox Software)

Mit unserem ersten Schuss in Borderlands 3 haben wir ein Ölfass in die Luft gejagt - und uns diebisch gefreut, dass durch die Explosion auch gut ein halbes Dutzend Feinde ins virtuelle Jenseits geschickt wurden. Im Grunde war von diesem Moment an klar: Den morbid-schrillen Charme der Vorgänger finden wir auch in diesem Serienteil.

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Beim Anspielen in einem Abschnitt namens Opferpfad haben wir uns aus den verfügbaren vier Helden einen Agenten namens Zane ausgesucht, der als Spezialität allerlei Hightech-Gerätschaften verwenden kann. Die wichtigste ist ein Hologramm-Doppelgänger, der in einer seiner höheren Ausbaustufen sogar Granaten werfen und die gleiche Waffe wie wir verwenden kann.

Als Zane können wir im Talentbaum zwei Skills freischalten und jederzeit wechseln - bei den anderen Figuren ist es lediglich einer. Allerdings hat das bei Zane seinen Preis: Solange zwei Skillbäume aktiviert sind, können wir keine Granaten werfen. Das System ist etwas komplizierter als im Vorgänger, dennoch sind wir vom Start weg damit klargekommen und haben es verwendet, um passive Fähigkeiten wie mehr Schaden und Gesundheit zu bekommen.

Diese Extras haben wir in den folgenden Feuergefechten gut gebrauchen können, obwohl das Entwicklerstudio Gearbox Software uns offenbar die niedrigste (nicht änderbare) Schwierigkeitsstufe vorgesetzt hat. Im Großen und Ganzen fanden wir die Ballereien etwas zu einfach, aber ein paarmal sind wir doch gestorben und haben uns gefreut, unser Leben im letzten Moment noch retten zu können.

Dazu mussten wir auf dem Boden liegend den Gegner ausschalten, der uns erwischt hat - wenn das geklappt hat, sind wir mit neuer Stärke wieder auferstanden und konnten ohne Savegame nahtlos weitermachen. Die Kämpfe bieten das gleiche großartige Gunplay wie die früheren Borderlands, unserem Eindruck nach gibt es sogar etwas mehr Wumms sowie deutlicher sichtbare Treffereffekte und größere Explosionen.

Außerdem hatten wir meist mit sehr vielen Gegnertypen zu tun - was nicht nur authentisch wirkt, sondern auch für Abwechslung sorgt. Auf dem Opferpfad haben wir zeitweise gegen drei oder vier unterschiedliche Feinde mit jeweils anderen Waffen plus Selbstschussanlagen plus einen irren Nahkämpfer mit einer Axt in der Hand gekämpft. Das war nicht nur spannend, sondern hatte sogar gewisse taktische Auswirkungen, weil wir überlegen mussten, welche Opponenten wir am besten zuerst angreifen. Tipp: Wenn die Selbstschussanlagen weg sind, wird es einfacher.

Eine weitere Änderung haben wir dann vor allem im letzten anspielbaren Abschnitt sofort geliebt: Es gibt eine Minimap, auf der das jeweils nächste Missionsziel gut sichtbar eingeblendet wird. Der letzte Abschnitt war ein Ort namens Heilige Rundfunkstation, in der uns ein Oberboss namens Mouthpiece erwartet hat - Borderlands 3 soll wesentlich mehr solcher Supergegner bieten als die Vorgängerspiele.

Mouthpiece hat sich zeitweise durch einen großen Schild geschützt und uns ständig Standardfeinde auf den Hals geschickt. Vor allem aber hat er irgendwie die Bassanlagen der Radiostation - quasi deren Wände - so manipuliert, dass wir ab und zu Extraschaden durch die Tieftöner erlitten. Auf einem höheren Schwierigkeitsgrad hätten wir uns mit den Details wohl intensiver auseinandersetzten müssen, beim Anspielen haben Geschick und Tempo ausgereicht, um den Kampf zu gewinnen.

Borderlands 3 soll am 13. September 2019 für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC auf den Markt kommen. Die PC-Version ist zuerst nur im Epic Games Store erhältlich, ab April 2020 - ein konkretes Datum gibt es noch nicht - soll sie dann auch in anderen Onlineshops veröffentlicht werden.



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Aki-San 30. Jul 2019

Bisher. :) Mal sehen ob da noch mehr Integration folgt.. Edit back2topic: Ein bisschen...

Prypjat 29. Jul 2019

Ich habe im April 2020 besseres zu tun, als Borderlands 3 zu zocken.


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