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Boox Note Air 3 C im Test: Das bessere Kindle Scribe

Das Note Air 3 C ist E-Book -Reader, Notizbuch und Tablet in einem - und damit ein Konkurrent zum Kindle Scribe. Im direkten Vergleich punktet das Boox-Tablet in fast allen Bereichen.
/ Tobias Költzsch
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Das Boox Note Air 3 C von Onyx (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Boox Note Air 3 C von Onyx Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Der Hersteller Onyx bietet in seiner Boox-Reihe zahlreiche Geräte mit E-Paper-Bildschirm an. Die Note-Air-Reihe hat mit dem Note Air 3 C(öffnet im neuen Fenster) vor Kurzem ein Modell mit Kaleido-3-Farbdisplay bekommen - das E-Ink-Tablet kann also auch bis zu 4.096 Farben darstellen.

Das Note Air 3 C ist nicht nur ein E-Book-Reader, sondern dank Eingabestift auch ein digitales Notizbuch - und mit diesem Konzept nah dran an Amazons Kindle Scribe .

Im Test zeigt sich das Note Air 3 C wesentlich vielseitiger als Amazons Notiztablet - und das liegt nicht nur am Farbdisplay: Neben detaillierten Bildschirmeinstellungen bietet Boox' Tablet auch vollen Zugang zu Googles Play Store und damit zu sehr vielen unterschiedlichen Nutzungsszenarien. Am Ende lohnen sich die 100 Euro Aufpreis gegenüber dem Kindle Scribe.

Das Note Air 3 C hat einen 10,15 Zoll großen Bildschirm und ist 226 x 194 x 6 mm groß. Damit ist es etwas kürzer als das Kindle mit seinem 10,2 Zoll großen Bildschirm und Maßen von 229 x 195 x 6 mm. Onyx gibt auf seiner Webseite die Größe des Displays mit 10,3 Zoll an, was auch beim besten Willen nicht korrekt ist.

Mattes Display mit 4.096 Farben

Der Bildschirm hat eine matte Oberfläche, was nicht nur Reflexionen beim Lesen verringert, sondern auch für ein gutes Gefühl beim Schreiben sorgt - dazu gleich mehr. Links vom Display ist mehr Platz als rechts - so lässt sich das Note Air 3 C besser mit einer Hand halten. Linkshänder können das Tablet einfach drehen.

Vom grundlegenden Design gefällt uns das Boox-Tablet etwas besser als das Kindle Scribe: Zwar sind beide Gehäuse aus Metall gefertigt, das des Note Air 3 C wirkt aber etwas hochwertiger und weniger klobig. Etwas unverständlich finden wir beim Boox-Tablet die Entscheidung, den Ladeanschluss wie beim Kindle Scribe an der linken Längsseite einzubauen - beim Lesen und gleichzeitigem Laden nervt uns das Kabel.

Das Note Air 3 C macht bereits im Stand-by-Betrieb keinen Hehl daraus, dass es ein Farbdisplay hat: Der Sperrbildschirm ist in Farbe. Schalten wir das Tablet ein, erscheint der zuletzt aufgerufene Inhalt. Auf dem Gerät läuft eine stark angepasste Android-Version. Ein Blick auf Geekbench verrät uns, dass es sich um Android 12 handelt - also keine aktuelle Version, aber immerhin auch keine moosalte.

Das Menü des Note Air 3 C ist in sechs Unterpunkte aufgeteilt: In der Bibliothek werden heruntergeladene Bücher gespeichert, im Store können neue Bücher bezogen werden - hauptsächlich ältere, kostenlose Literatur. Unter dem Punkt Anmerkungen versteckt sich die Notizfunktion; wir finden die Bezeichnung etwas irreführend.

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Speicher für Bücher, Audiobooks und mehr

Der Punkt Speicher gibt uns Zugriff auf alle Dateien, die wir auf das Tablet geladen haben. Wir können auch Audio- und Videodateien auf das Note Air 3 C aufspielen, wenngleich der Speicher mit maximal 64 GByte (bei 4 GByte RAM) nicht sonderlich umfangreich ist - es gibt allerdings einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte. Im Bereich Apps werden - kaum überraschend - die installierten Anwendungen angezeigt. Im letzten Menüpunkt finden sich die Einstellungen. Insgesamt finden wir das Menü übersichtlich und wesentlich umfangreicher als beim Kindle Scribe.

Guter E-Reader mit vielen Bildschirmeinstellungen

Das Note Air 3 C ist vor allem ein E-Book-Reader und ein Notiz-Tablet - schauen wir uns diese beiden Grundfunktionen also zuerst an. Wir haben zum Lesen einfach die Android-Kindle-App verwendet, dank voller Android-Kompatibilität sind aber auch andere E-Book-Apps möglich. Das ist wohl der größte Vorteil des Boox-Tablets gegenüber dem Kindle Scribe.

Im Schwarz-Weiß-Modus hat das Note Air 3 C eine Auflösung von 2.480 x 1.860 Pixeln, was 300 ppi ergibt - so viel wie beim Kindle Scribe. Entsprechend scharf ist die Darstellung beim Lesen von Büchern. Über einen Wisch von links unten ins Display erreichen wir stets die Bildschirmeinstellungen, von denen es beim Boox-Tablet eine Menge gibt.

Dort können wir nicht nur den Kontrast, die Tiefen und Lichter sowie die Aktualisierungsrate einstellen, sondern auch Einstellungen speziell für Apps vornehmen. Sie beziehen sich unter anderem auf die Schriftdarstellung, aber auch auf Kontrast und Farbdarstellung. Für die Schwarz-Weiß-Darstellung der Kindle-App benötigen wir diese Einstellungen allerdings nicht.

Gute zuschaltbare Beleuchtung

Lesen ist mit dem Note Air 3 C sehr angenehm, was auch an der zuschaltbaren Beleuchtung liegt. Sie ist in der Farbtemperatur regelbar und auch komplett deaktivierbar. Bei ausgeschalteter Tastatur fällt auf, dass das Displaypanel des Boox-Tablet grundsätzlich etwas dunkler als das des Kindle Scribe ist - wer gerne mit Umgebungslicht liest, bekommt beim Scribe das etwas hellere Bild geliefert. Es gibt den Reader auch in einer monochromen Version ohne C, die uns allerdings nicht vorliegt - denkbar ist, dass der Bildschirm dort etwas heller ist.

Bereits bei der Kindle-App finden wir die verschiedenen Einstellungen zur Bildschirmaktualisierung sehr praktisch - bei anderen Apps kommen diese unterschiedlichen Optionen noch stärker zum Tragen. Grundsätzlich hat das Note Air 3 C fünf Voreinstellungen für den Screen Refresh: HD-Mode hat den besten Kontrast, aber auch das stärkste Ghosting - ideal also für Anwendungen mit wenig Bewegung, wie Bücher.

Balanced hat etwas mehr Ghosting, Bildschirminhalte laufen aber deutlich flüssiger als im HD-Modus, der sich eher nur für statische Inhalte eignet. Der Fast-Modus hat eine etwas weniger detaillierte Bilddarstellung, ist dafür aber merklich flüssiger - gut, um Webseiten zu lesen. Bei Ultrafast gibt es noch weniger Details, dafür aber eine noch flüssigere Darstellung.

Sie reicht Boox zufolge fürs Videoschauen aus, was stimmt, aber trotzdem nicht sonderlich viel Spaß macht. Kleinere Videos etwa auf Webseiten würden wir uns mit dem Note Air 3 C anschauen, längere Filme aber nicht. Der letzte Modus namens Regal hat minimales Ghosting, erzeugt aber bei dunkleren Hintergründen ein leichtes Flackern - passend könnte dieser Modus für hellere Comics sein.

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Gute Feineinstellungen bei den Bildschirmmodi

Die Voreinstellungen HD, Regal und Balanced lassen sich fein einstellen. So können wir beispielsweise auswählen, wie oft wir auf den Bildschirm tippen müssen, bevor eine Aktualisierung stattfindet. Wer etwa stets eine frisch aktualisierte Seite beim Umblättern seiner E-Books wünscht, kann einfach eine Schwelle von einem Tap auf das Display einstellen.

Das Kindle Scribe hat keine derartig umfangreichen Einstellungen für das Display. Dem Amazon-Reader fehlt allerdings auch die Möglichkeit, überhaupt andere Anwendungen als E-Book-Apps zu verwenden. Das Note Air 3 C merkt sich praktischerweise die Einstellungen für jede einzelne App - so können wir beispielsweise beim Browser eine flüssigere Darstellung mit mehr Ghosting wählen, bei E-Book-Apps hingegen eine statischere Darstellung. Zu den Apps kommen wir gleich noch.

Bessere Notizfunktion als der Kindle Scribe

Die Notizfunktion hat beim Note Air 3 C wie beim Kindle Scribe einen eigenen Bereich. Dort können wir verschiedene Notizbücher anlegen - sowohl solche für handschriftliche Notizen als auch welche für Texte, die wir mit der Bildschirmtastatur eingeben. Dabei steht uns eine Vielzahl an Hintergründen zur Verfügung, weitaus mehr als beim Kindle Scribe - die Anzahl kommt an die des Remarkable 2 heran. Linien, Karos, Gitter, Wochenplaner, Raster, Flussdiagramme, X-Y-Achsen - die Anzahl an Formatvorlagen ist wirklich riesig.

Das Note Air 3 C verwendet ein vergleichbares Schreibsystem wie das Kindle Scribe und die Remarkable-Tablets: Der mitgelieferte Stift hat eine Spitze aus hartem Filz, die sich mit der Zeit abnutzt. Dem Tablet liegen fünf Ersatzspitzen bei. Tatsächlich lassen sich die Stifte des Note Air 3 C und des Kindle Scribe mit dem jeweils anderen Tablet verwenden.

Das Schreibgefühl auf dem Note Air 3 C ist sehr gut und vergleichbar mit dem auf dem Kindle Scribe. Das Remarkable 2 bietet ein noch etwas natürlicheres Gefühl, das Tablet ziehen wir aber nur in dieser Rubrik als Referenz hinzu - vom Funktionsumfang handelt es sich um ein anderes Gerät als das Note Air 3 C und das Kindle Scribe, weshalb ein Vergleich nicht fair wäre.

Verschiedene Stifteinstellungen mit Farben

Das Note Air 3 C verfügt über fünf verschiedene Stifteinstellungen: Füller, Pinsel, Kugelschreiber, Bleistift und Textmarker. Der mitgelieferte Eingabestift erkennt 4.096 Druckstufen und den Eingabewinkel - wir können also auch mit einem Bleistift schraffieren. Die grundlegenden Stifteinstellungen ähneln denen des Kindle Scribe sehr, das Boox-Tablet bietet darüber hinaus aber noch mehr Möglichkeiten.

Zum einen gibt es natürlich Farben: Wir können unterschiedliche Farbtöne für unsere handschriftlichen Notizen wählen, was mehr Übersicht schaffen kann. Für Zeichnungen dürfte sich das Note Air 3 C nur bedingt eignen, da das E-Ink-Display wohl kaum farbgetreu sein dürfte. Wir können unsere Stifteingaben auf verschiedenen Ebenen eingeben, was bei Diagrammen und Zeichnungen praktisch ist.

Neben schriftlichen Eingaben gibt es ein Menü, über das wir Symbole wie Kreise, Linien und Vielecke einfügen können - etwa für ein Organigramm oder ähnliche Schaubilder. Über eine zuschaltbare KI-Erkennung können wir auch selbst gemalte Kreise und Vielecke verbessern und begradigen lassen, was gut funktioniert. Die Flächen lassen sich füllen. Mit einem Lasso-Werkzeug lassen sich Inhalte auswählen und ausschneiden oder verschieben.

Wir können in unsere Dokumente auch Bilder, andere Anhänge und sogar direkt in der Notiz-App aufgenommene Audioaufnahmen einbinden. Die Notizen lassen sich exportieren, als einzelne Seiten im PNG-Format, als Bitmap-PDF, als vektorbasiertes PDF und in einem Boox-eigenen Format. Außerdem können wir Dateien über die Teilen-Funktion von Android teilen, etwa über ein E-Mail-Programm. Nutzer des Note Air 3 C bekommen 10 GByte Speicher in der Boox-Cloud, in der die Notizen automatisch gespeichert werden.

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Webinterface für Cloudspeicher ist etwas verwirrend

Die in der Cloud gespeicherten Notizen können über eine Webseite(öffnet im neuen Fenster) von Boox abgerufen werden - das Log-in erfolgt wie auf dem Tablet zunächst über eine Telefonnummer. Wir haben unsere Notizen zunächst dort nicht finden können, bis wir gemerkt haben, dass das Webinterface auf einem anderen der drei verfügbaren Server eingeloggt war. Sowohl das Webinterface als auch das verwendete Note Air 3 C müssen auf dem gleichen Server eingeloggt sein - nur dann erscheinen die Notizen auch. Das ist nicht gut erklärt und verwirrend.

Im direkten Vergleich ist die Notizfunktion des Note Air 3 C vielseitiger als die des Kindle Scribe. Das Schreibgefühl ist sehr gut, dank der vielen Hintergrundformate können wir eine Reihe von unterschiedlichen Notizarten anfertigen. Hilfreich sind auch die Möglichkeiten, Objekte in die Notizen einzufügen - und natürlich die unterschiedlichen Farben. Auch eine Texterkennung gibt es, die im Bereich AI versteckt ist und gut funktioniert. Das Boox-Tablet kommt aber nicht ganz an das natürliche Schreibgefühl des Remarkable 2 heran - das dafür aber auch nur Notizen gut kann.

Apps, Apps, Apps

Dank Android können wir über Googles Play Store wie auf einem herkömmlichen Tablet Apps installieren. Aufgrund des E-Ink-Displays ergibt das nicht bei jeder App zwingend Sinn, trotz Farbe - grundsätzlich eignen sich Anwendungen mit möglichst wenig Action auf dem Bildschirm besser. Ein schnelles Spiel beispielsweise ist weniger gut geeignet, Puzzle-Spiele dafür umso besser. Sehr leistungsfähige Apps laufen dank des verbauten Prozessors mit acht Kernen und maximal 2,4 GHz Taktrate auch nicht sonderlich gut.

Wir haben das Note Air 3 C unter anderem für Nachrichtenaggregatoren verwendet. Auch Browsing oder E-Mail-Clients lassen sich gut auf dem Gerät nutzen - dank gut funktionierender Bildschirmtastatur. Zum Browsen benutzen wir gerne eine der schnelleren Bildschirmeinstellungen, die zwar etwas mehr Ghosting erzeugen, dafür aber ein flüssigeres Scrolling ermöglichen.

Bei Apps lohnt es sich, mit den Bildschirmeinstellungen herumzuspielen - auch was Optionen wie die Kontrastverstärkung angeht. Dadurch lässt sich vor allem bei Spielen mit farbigen Hintergründen mitunter ein besseres Ergebnis erzielen. Nichtsdestotrotz wirken Farben auf dem Note Air 3 C vergleichen mit einem LC- oder OLED-Display schlicht aufgrund der verwendeten E-Paper-Technologie stets weniger kontrastreich und fahler.

Akku hält gut durch

Der im Note Air 3 C verbaute Akku hat eine Nennladung von 3.700 mAh. Die Nutzungsdauer hängt stark von der Art der Verwendung ab - also etwa, wie oft und in welcher Stärke die Beleuchtung verwendet wird. Ohne Beleuchtung hält das Note Air 3 C deutlich länger durch, aber auch mit Licht können wir das Tablet mehrere Tage lang verwenden - länger als ein Gerät mit LC- oder OLED-Bildschirm in jedem Fall.

Das Note Air 3 C hat im Ein-Schalter einen Fingerabdrucksensor verbaut, der in unserem Test gut funktioniert. Das Tablet unterstützt Bluetooth in der Version 5.0, einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Gerät nicht. Im Lieferumfang des Standard-Pakets ist der Basisstift ohne Radierfunktion und eine Hülle enthalten. Den Stift mit Radierer gibt es im Premium Stylus Bundle.

Die Hülle lässt sich auf unterschiedliche Arten falten, so dass das Note Air 3 C sowohl hochkant als auch im Querformat aufgestellt werden kann - das ist praktisch. Nicht gelungen finden wir die Stiftaufbewahrung: Der Stylus hält magnetisch an der Seite des Tablets und wird bei geschlossener Hülle durch einen magnetischen Riemen gehalten, was an sich eine gute Idee ist.

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Der Riemen ist bei geöffnetem Cover allerdings nutzlos und schlabbert am Rand herum. Wir können ihn nach hinten klappen und an einem Magneten an der Rückseite befestigen; dann hält der ebenfalls zurückgeklappte Deckel aber nicht mehr an der Rückseite. Die Hülle ist zwar immer noch brauchbar und auch stabil, aber dieses kleine Detail nervt uns.

Verfügbarkeit und Fazit: Boox Note Air 3 C

Das Note Air 3 C kostet im Onlineshop des Herstellers(öffnet im neuen Fenster) 550 Euro. Im Lieferumfang enthalten sind das Tablet, der Standard-Eingabestift, Ersatzminen für den Stift sowie die Falthülle. Die Version mit dem Premium-Stylus kostet knapp 600 Euro und unterscheidet sich bis auf den Stift nicht von der Standardversion.

Damit ist das Note Air 3 C gut 100 Euro teurer als das Kindle Scribe mit 64 GByte Speicher, das dann allerdings mit dem Premiumstift geliefert wird - aber ohne Hülle. Ergänzen wir das Tablet mit der preiswerteren Stoffhülle, kommen noch einmal 63 Euro hinzu. Der Preisunterschied zum Boox-Tablet liegt dann nur noch bei unter 50 Euro.

Fazit

Das Boox Note Air 3 C ist eine gelungene Kombination aus E-Reader und Notiz-Tablet mit E-Paper-Display. Dank des Android-Betriebssystem samt Zugang zu Googles Play Store ist das Gerät wesentlich flexibler nutzbar als Amazons Kindle Scribe, das mit gleichem Zubehör und Speichergröße fast gleich viel kostet.

Wir können dank der Kindle-App das Note Air 3 C zudem schlicht wie einen Kindle-Reader verwenden. Darüber hinaus stehen uns zahlreiche andere E-Book-Apps zur Verfügung - anders als beim Kindle Scribe.

Auch andere Apps funktionieren gut auf dem Tablet, etwa News-Apps, Browser oder auch E-Mail-Clients. Auch manche Spiele lassen sich gut auf dem farbigen E-Ink-Display zocken. Dessen Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig und erlauben eine gute Konfiguration, auf jede App zugeschnitten. Die Einstellungen merkt sich das Note Air 3 C, was praktisch und unabdingbar ist.

Die Notizfunktion ist umfangreicher als beim Kindle Scribe, aber mit weniger Funktionen als die des Remarkable 2. Als Komponente des Gesamtpaketes E-Reader mit Notizfunktion finden wir sie aber sehr gut und der des Scribe überlegen.

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Am Ende ist das Note Air 3 C dem Kindle Scribe in eigentlich jedem Aspekt überlegen, bei Mehrkosten von nur 50 Euro. Als einzigen Punkt für den Scribe sehen wir das etwas hellere E-Paper-Panel; das dunklere Panel des Note Air 3 C ist aber nicht störend und das Tablet weist zahlreiche Vorteile auf. Wer auf der Suche nach einem E-Reader mit Notizfunktion ist, sollte das Note Air 3 C in Betracht ziehen - vor allem als Alternative zum großen Scribe-Modell.


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