Boox Mira: Verfügbarkeit und Fazit

Der Mira ist auf der Webseite des Herstellers Boox erhältlich. Das Display kostet 800 US-Dollar und wird direkt aus China verschickt. Entsprechend fallen noch Zollgebühren und die Mehrwertsteuer bei der Einführung an - der Gesamtpreis dürfte entsprechend bei um die 900 Euro liegen.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) IT Support
    Otto Krahn Group GmbH, Zülpich
  2. Mitarbeiter (m/w/d) Medizinische Dokumentation / Medizinisches Informationsmanagement / Datenmanagement
    Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Nürnberg
Detailsuche

Der Mira ist ein ziemlich einzigartiger externer Monitor für unterwegs. Dank seines E-Ink-Displays stellt der Bildschirm vor allem Texte und Diagramme sehr augenschonend und gut lesbar dar. Die E-Ink-Technologie wird seit Jahren vor allem für E-Book-Reader verwendet, eben weil sie Text sehr scharf, mit hohem Kontrast und vor allem auch ohne Hintergrundbeleuchtung darstellen kann.

Diese Vorteile lassen sich in bestimmten Situationen auch auf die PC-Nutzung übertragen - in diesem Fällen ergibt die Nutzung des Mira für uns Sinn. Wer viel am Notebook schreibt, viele Dokumente liest oder auch mit Tabellenkalkulationen arbeitet, dürfte mit dem Mira zufrieden sein. Praktisch ist auch, dass das Zusatzdisplay keine externe Stromversorgung benötigt, wenn wir es an einen Thunderbolt-3-Port anschließen.

Natürlich lässt sich das Display auch zusammen mit einem großen Monitor verwenden - den transportablen Mira sehen wir aber tatsächlich eher in flexiblen Arbeitssituationen. Für den stationären Gebrauch gibt es den Mira Pro, einen 25,3 Zoll großen Monitor mit Standfuß, der eine höhere Auflösung hat und 1.000 US-Dollar mehr kostet.

  • Der Mira lässt sich beispielsweise über USB-C und Thunderbolt an ein Notebook anschließen - und ist ideal für alles, was mit Text zu tun hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ist die Reaktionsgeschwindigkeit des Displays hoch eingestellt, gibt es schneller Schatten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nach einem Refresh ist von den Schatten nichts mehr zu sehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mira eignet sich auch gut zum Lesen von Webseiten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit verschiedenen Menüeinstellungen lässt sich die Bildwiedergabe steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier der Kontrastunterschied zwischen dem Standardmodus ...
  • ... und dem Textmodus mit deutlich höherem Kontrast. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Boox Mira im Standby-Modus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mira lässt sich mit Hilfe einer Hülle, die auch als Ständer dient, aufstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der linken Seite ist ein Menübutton eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die rechte Seite beherbergt die Anschlüsse und das Jog-Dial, mit dem wir durch die Menüs navigieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der große Button auf der Vorderseite führt einen Refresh des Displays durch - und beseitigt eventuell vorhandene Ghost-Schatten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zusammengeklappt ist der Mira nicht größer als ein 13-Zoll-Tablet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind Schraubverbindungen für einen VESA-Mount eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Boox Mira im Standby-Modus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der neue Kindle Paperwhite (8 GB) - Jetzt mit 6,8-Zoll-Display (17,3 cm) und verstellbarer Farbtemperatur - mit Werbung
Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    20.-24.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Vorteile des E-Ink-Displays sind natürlich nicht universell: Videos, Fotos oder sehr interaktive Webseiten mit vielen bunten Elementen sind nicht die Sache des Mira. Dafür ist das Display aber auch nicht gedacht - wer Videos auf einem externen Display schneiden will, wird sich wohl eher ein größeres LC-Display in 4K-Auflösung holen, die es zuhauf am Markt gibt und die zudem noch deutlich günstiger sind.

Der Mira ist ein Nischenprodukt, aber eines, das sich für die eng definierte Zielgruppe durchaus lohnen dürfte. Wer hauptsächlich ein Notebook zum Arbeiten und viel Office-Software verwendet, dürfte mit dem augenschonenden Mira glücklich werden. Der Preis ist verglichen mit anderen externen Bildschirmen hoch, ist aber durch die Verarbeitung, die guten Anschlussmöglichkeiten, die umfassenden Einstellungsoptionen und natürlich die verwendete E-Ink-Technologie durchaus gerechtfertigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Verschiedene Darstellungsmodi für unterschiedliche Situationen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


fabische 22. Mär 2022

...ist eine Tautologie. E-Ink-Displays sind immer augenschonend.

Lorphos 21. Mär 2022

Ich habe es letzten Sommer mit dem Onyx Boox Max Lumi probiert, das hat auch einen HDMI...

Herold68 21. Mär 2022

Ich habe hier seit einem Jahr das Onyx Boox 3 im Einsatz. Normalerweise als A4 (13 Zoll...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
Wie erklären Menschen die Entscheidungen von Computern?

Je komplexer eine KI, desto schwerer können Menschen ihre Entscheidungen nachvollziehen. Das ängstigt viele. Doch künstliche Intelligenz ist keine Blackbox mehr.
Von Florian Voglauer

Künstliche Intelligenz: Wie erklären Menschen die Entscheidungen von Computern?
Artikel
  1. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

  2. Star Wars: Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter
    Star Wars
    Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter

    EA hat offiziell den Nachfolger zu Star Wars Jedi Fallen Order angekündigt. Hauptfigur ist erneut Cal Kestis mit seinem Roboterkumpel BD-1.

  3. Fahrgastverband Pro Bahn: Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt
    Fahrgastverband Pro Bahn
    Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt

    Die Farbe der Züge ist entscheidend, was bei der Reiseplanung in der Deutsche-Bahn-App wenig nützt. Dafür laufen Fahrscheinkontrollen ins Leere.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 evtl. bestellbar • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12GB günstig wie nie: 1.024€ • MSI Gaming-Monitor 32" 4K günstig wie nie: 999€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) [Werbung]
    •  /