Abo
  • Services:
Anzeige
Gopher: das Maskottchen von Go
Gopher: das Maskottchen von Go (Bild: golang.org)

Bootstrapping: Go 1.5 soll nur noch Go verwenden

Gopher: das Maskottchen von Go
Gopher: das Maskottchen von Go (Bild: golang.org)

Für Version 1.5 der Programmiersprache Go will das Team auf sämtliche Werkzeuge in der Sprache C verzichten. Dann benötigte Go nur noch Go selbst.

Anzeige

Das Team der Programmiersprache Go plant für die kommende Version 1.5, so viele Werkzeuge wie möglich, idealerweise sogar alle noch verbliebenen, die die Sprache C verwenden, auf Go zu portieren. Zurzeit wird das genaue Vorgehen für dieses sogenannte Bootstrapping diskutiert.

Derzeit verwendet Go als grundlegende Werkzeuge noch einen Compiler, Linker, Assembler sowie das Dist-Tool, die alle in C verfasst sind. Werden diese auf Go portiert, ergibt sich beim Erstellen aus dem Quellcode ein altbekanntes Problem der Informatik, das es zu lösen gilt, wie der Entwickler Russ Cox in einem Dokument schreibt.

Demnach schlägt er vor, zum Erstellen von Go 1.5 eine bestehende Installation von Go 1.4 zu verwenden. Damit würden die bisher als Ausgangspunkte genutzten Compiler von GCC oder auch Clang ersetzt. Darüber hinaus würde dann die Go-Toolchain noch einmal mit sich selbst kompiliert werden. Neue Versionen von Compiler und Bibliotheken würden so durch eine ältere Version erstellt.

Möglicherweise könnte der gesamte Prozess dadurch verlangsamt werden, was aber durch die dann wegfallenden vielen Ein- und Ausgabe-Operationen der C-Kompilierung wieder ausgeglichen werden könnte. Dazu lässt sich jedoch noch keine tatsächliche Aussage treffen. Cox möchte dafür sorgen, dass die neue Vorgehensweise nicht mehr Zeit benötigt als die alte.

Cox gibt ebenfalls zu bedenken, dass bei diesem Vorgehen neue Portierungen der Sprache etwas komplexer werden. Am einfachsten ließe sich dies wohl durch ein Cross-Compiling erreichen, bei dem die Binärdateien einfach auf die Zielplattform kopiert würden und dann zum Debugging bereitstünden.

Dieser Vorgang ist für viele Programmiersprachen nicht notwendig, wird aber dennoch oft angewendet, wie etwa bei C oder mit Pypy für Python.


eye home zur Startseite
Eve666 14. Jan 2015

Die Realität zeigt nur das es wesentlich mehr C als OCaml Entwickler gibt. ^^ ps...

Hello_World 12. Jan 2015

Wieso nicht? Es reicht völlig aus, um das Problem zu illustrieren. Angesichts dessen...

wasdeeh 11. Jan 2015

Sicher ergibt sie Sinn. Der da lautet: "Cool, wusste ich gar nicht!" ;) Wie gesagt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Ulm
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. Stadler Pankow GmbH, Berlin
  4. Packsize GmbH, Herford (Home-Office)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 399€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  2. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul

  3. Video-Pass

    Auch Vodafone führt Zero-Rating-Angebot ein

  4. Vernetztes Fahren

    Stiftung Warentest kritisiert Datenschnüffelei bei Auto-Apps

  5. Ransomware

    Redboot stoppt Windows-Start und kann nicht entschlüsseln

  6. Dan Cases C4-H2O

    9,5-Liter-Gehäuse mit 240-mm-Radiator

  7. iPhone 8 Plus im Test

    Warten auf das X

  8. Office

    Microsoft 365 zeigt LinkedIn-Informationen von Kontakten an

  9. Twitter

    Aggressive Trump-Tweets wegen Nachrichtenwert nicht gelöscht

  10. Mototok

    Elektroschlepper rangieren BA-Flugzeuge



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Watson: IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
Watson
IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
  1. IBM Watson soll auf KI-Markt verdrängt werden
  2. KI von IBM Watson optimiert Prozesse und schließt Sicherheitslücken

Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Big Four Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt
  2. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  3. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  1. Re: Dann genügt doch ein simples MBR Backup, oder?

    ArcherV | 14:56

  2. "datenintensive Dienste"

    Keridalspidialose | 14:55

  3. Re: Ich heul bald.

    highfive | 14:54

  4. Re: Wer lesen kann ist klar im Vorteil (Android...

    ichbinsmalwieder | 14:54

  5. 250¤ Preisunterschied

    Dwalinn | 14:53


  1. 14:46

  2. 14:05

  3. 13:48

  4. 12:57

  5. 12:42

  6. 12:22

  7. 12:02

  8. 11:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel