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Bootstrap 3.0: Großer Erfolg eines kleinen Nebenprojekts

Das Front-End-Framework Bootstrap ist in dieser Woche in der Version 3 erschienen. Der Baukasten macht den Bau von Webseiten einfacher und erfreut sich großer Beliebtheit. Dabei ist Bootstrap bei der Entwicklung von etwas viel Größerem eher nebenbei entstanden.

Artikel veröffentlicht am ,
Bootstrap setzt auf Mobile.
Bootstrap setzt auf Mobile. (Bild: Bootstrap)

Als Front-End-Framework bezeichnen die Macher von Bootstrap ihr Projekt. Dabei handelt es sich um eine Art Baukasten aus Webdesign-Komponenten, mit deren Hilfe sich moderne Webseiten recht einfach zusammensetzen lassen. Bootstrap umfasst unter anderem Vorlagen für Knöpfe, Dropdown-Menüs, Navigationsleisten, Fortschrittsbalken und zahlreiche Standardsymbole.

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In der Version 3.0 setzt das von Twitter gestartete Projekt nun auf einen Mobile-First-Ansatz, ist also von Grund auf darauf ausgelegt, Webseiten für Smartphones und Tablets zu erzeugen. Dabei setzen die Macher konsequent auf Responsive Webdesign, also auf Webseiten, die sich den Fähigkeiten und Displaygrößen der jeweiligen Geräte anpassen. Dabei präsentiert sich Bootstrap in einem neuen "flachen" Design, das sich weitgehend den eigenen Wünschen entsprechend anpassen lässt. Und diese Anpassungen können sehr leicht auch wieder mit anderen geteilt werden, da die entsprechenden Änderungen in sogenannten Gits auf Github gespeichert werden können.

Zudem verfügt Bootstrap 3 über ein verbessertes Box-Modell und ein Grid-System mit den vier Klassen Phones, Tablets, Desktop und Large Desktop. Die neue Navigationsleiste passt sich ebenfalls der Displaygröße an. Gleiches gilt für Modal-Boxen, die sich über die Website legen. Auch wurden alle Javascript-Plugins neu geschrieben. Sie haben dabei einen eigenen Namespace erhalten, um Konflikte zu vermeiden.

Neu sind auch die sogenannten Glyphicons: Dabei handelt es sich um 200 Symbole, die in vielen Situationen verwendet werden können. Sie sind als Schriftart umgesetzt, nicht in Form von Bildern. Auch Panels und Listengruppen wurden in Bootstrap 3 hinzugefügt. Im Gegenzug wurden allerdings auch einige Komponenten entfernt, darunter Accordion und Submenüs.

Deutlich überarbeitet wurde auch die Dokumentation, die Details zu den einzelnen Komponenten sowie der Browser-Unterstützung umfasst. Denn Bootstrap 3 unterstützt den Internet Explorer 7 und Firefox 3.6 nicht länger.

Bootstrap 2.3.2

Mit Bootstrap 2.3.2 ist zudem eine neue Version von Bootstrap 2 erschienen, das die Entwickler auch weiterhin pflegen wollen. Derweil wird bereits an Bootstrap 3.1 gearbeitet, das einige Neuerungen enthalten soll. Zuvor sind aber ein bis zwei Updates mit Korrekturen geplant.

Bootstrap 3 steht unter getbootstrap.com zum Download bereit. Von Twitter hat sich das Projekt mittlerweile weitgehend emanzipiert, der Name ist auf der Bootstrap-Website auf den ersten Blick nicht mehr zu sehen. Lediglich der Name des Github-Nutzers "twbs", unter dem Bootstrap entwickelt wird, erinnert noch daran, dass das Projekt einst "Twitter Bootstrap" hieß.



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Senf 21. Aug 2013

Wo steht denn, wie ein "Button" auszusehen hat, damit er ein "Button" ist? Während ich...

zZz 21. Aug 2013

die stable gibt's seit dem 19. august, davor gab's einige release candidates. der...


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