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Zwölf Wochen durchgängig nichts als Lernen

Der Kurs, den sie gemeinsam mit Academy Deutschland entwickelt hat, dauert drei Monate und beginnt mit einer einmonatigen Prestudy-Phase mit Materialien wie Videotutorials zum Eigenstudium. "Dann folgt die intensivste Phase, in der die Teilnehmer teilweise mehr als fünf Tage pro Woche nichts anderes machen als in einem extrem modernen Umfeld zu lernen - und das nicht nur drei, vier Stunden am Tag, sondern meistens über zehn. Sie haben durch die Auswahl vorab bereits bewiesen, dass sie durch ihre Kompetenzen in Logik, Wahrnehmung, Motivation und Struktur in der Lage sind, das zu bewältigen."

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Microstaxx stellt ihnen von Anfang an Mentoren aus dem Unternehmen zur Seite, die mit ihnen schnell in den betreffenden Technologieumfeldern an realen Projekten arbeiten. "Bei diesem Accelerated Learning geht es nicht darum, sich mit Fachwissen vollzutanken, sondern Dinge zu strukturieren, zu analysieren und direkt umzusetzen. Wenn der Kurs abgeschlossen ist, ist es unsere Aufgabe, den Netzwerkspezialisten in den folgenden zwölf Monaten im Rahmen von Projektarbeit so viel Erfahrung wie möglich zu vermitteln. Die ersten Schritte sind hier die größte Herausforderung: Wenn sie aus dem Gelernten die ersten Gehversuche in kleinen Projekten bewältigen." Burkner sieht in dem Academy-Konzept viel Potenzial für weitere Branchen: "Gerade da, wo durch Digitalisierung und Automatisierung Menschen schnell ihre Jobs verlieren, haben viele althergebrachte Ausbildungssysteme keine echte Chance mehr auf dem Markt. Genau da brauchen wir solche Lösungen."

Karolin Siebert, der Software-Entwicklerin in Barcelona, ist bewusst, dass ihre Entscheidung für einen beruflichen Neuanfang durchaus riskant gewesen ist: "Ich wusste ja nicht, ob ich das wirklich schaffe. Ich hatte schon immer ein Faible für das Thema IT und wollte gerne mit Computern arbeiten, aber ob es mir letztlich wirklich gelingen würde, das beruflich umzusetzen, wusste ich natürlich nicht." Vier Jahre später weiß sie, dass es die richtige Entscheidung war, es zu wagen: "Ich fühle mich richtig wohl in dem Job und meiner jetzigen Firma. Programmieren ist für mich wie Kreuzworträtsel lösen - eine knifflige Herausforderung, die mir großen Spaß macht. Und es macht mich glücklich, dass ich das jetzt jeden Tag tun darf." Sie beschreibt ihren Coding-Stil als sehr instinktiv: "Ich spiele viel herum und experimentiere - dabei finde ich Lösungen", erzählt die 33-Jährige. "Die meisten Programmierer sind eher systematisch, aber meiner Meinung nach funktionieren beide Herangehensweisen und haben ihre Berechtigung."

Quereinsteiger sind gefragt

Programmierer und Grafiker - dieses interdisziplinäre Profil, das Quereinsteiger wie Karolin Siebert in sich vereinen, ist gefragt. "Viele Programmierer haben kein Auge für Ästhetik", sagt sie. "Sie bauen eine Website oder ein Programm so, dass es funktional passt, aber nicht, dass es auch noch attraktiv aussieht. Obwohl es natürlich Ausnahmen gibt, es gibt ja zum Beispiel auch richtige Programmierkunst."

Siebert hat gelernt, dass man Kreativität und Programmieren sehr gut zusammenbringen kann. "Ich arbeite jetzt sogar fast kreativer als ich das in meinem alten Job als reine Grafikdesignerin tun konnte." Schon vorher hatte sie gestört, dass sie vor allem an der Oberfläche arbeiten und "Dinge nur schön machen" konnte. "Ich wollte aber wissen, wie etwas wirklich funktioniert - beispielsweise eine physikalische Formel nicht nur darstellen, sondern richtig durchdringen."

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tschaka1904 13. Mai 2019

Am Codestammtisch haben wir dieses Thema auch einmal aufgegriffen. Wir haben uns damals...

Tom01 25. Dez 2018

Da brauche ich ja gar kein Informatikstudium mehr.

Aluz 18. Dez 2018

+1 da ist jemand, der den Unterschied kennt. Danke :)

Aluz 18. Dez 2018

Verwechselt nicht "Entwickler" mit "Programmierer". Das sind 2 verschiedene Paar Schuh...

Aluz 18. Dez 2018

Deiner Aussage steht entgegen, dass sie nun schon 4 Jahre in dem Feld taetig ist und...


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