Boot to Web: Telefónica will Mozilla-Smartphones verkaufen

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica, zu dem auch O2 in Deutschland gehört, will noch in diesem Jahr erste freie Smartphones mit Mozillas Betriebssystem Boot to Web alias Boot to Gecko auf den Markt bringen. Auch die Deutsche Telekom unterstützt das Projekt.

Artikel veröffentlicht am ,
Skizze von Boot to Gecko
Skizze von Boot to Gecko (Bild: Mozilla)

Mozilla und Telefónica kündigen auf dem Mobile World Congress in Barcelona die ersten Smartphones mit Mozillas Betriebssystem Boot to Web an. Die Smartphones setzen voll auf das Web, denn sämtliche Apps für die Geräte werden in HTML5 geschrieben. Es gibt also keinen geschlossenen Appstore.

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Neben Telefónica unterstützt auch die Deutsche Telekom mit ihren Innovation Labs das Projekt und stellt Entwicklerressourcen zur Verfügung. Konkrete Pläne für Geräte gibt es hier aber noch nicht, die nächsten Schritte müssen noch evaluiert werden.

Auf dem Mobile World Congress zeigt Mozilla eine Vorabversion von Boot to Web, samt dem zugehörigen Appstore Mozilla Marketplace.

Boot to Web alias Boot to Gecko nutzt Linux als Kernel und ein GUI mit Webtechnik, dargestellt von Mozillas Rendering-Engine Gecko, die auch in Firefox zum Einsatz kommt. Das Konzept ähnelt also Googles ChromeOS. Die Basis des Betriebssystems stellt Android bereit, wobei nur Kernel, Treiber und die libc verwendet werden. Alles andere läuft im Browser.

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Damit Apps für die Plattform ähnliche Funktionen bieten wie native Apps, engagiert sich Mozilla für die Entwicklung und Standardisierung von Web-APIs, beispielsweise für Telefoniefunktionen, SMS, Zugriff auf Kameras, USB, Bluetooth und NFC. So sollen Apps für Boot2Web auch in jedem anderen Browser laufen können.

Mozillas Betriebssystem soll in erster Linie auf Handhelds und Tablets zum Einsatz kommen und Systemen wie iOS, Android und Windows Phone 7 Konkurrenz machen. Mozilla geht es bei Boot to Gecko darum, das Web weiterzuentwickeln, nicht darum, eine neue Plattform zu schaffen.

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Anonymer Nutzer 27. Feb 2012

ja ich weiss ... dhtml+javascript+stylesheets ... damit kann man sicherlich applikationen...

Uschi12 27. Feb 2012

Das hilft nur nicht. Die Provider sind im Prinzip diese Pseudo-Webentwickler, die Webkit...

elgooG 27. Feb 2012

Also wäre es so wie das Mozilla Seabird 2D würde ich es sofort kaufen. Ansonsten eben so...

lestard 27. Feb 2012

HTML-Dateien und JavaScript lassen sich doch ohne weiteres lokal benutzen. Nur wenn Daten...



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