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Booster: Deutsche Telekom plant Abbau Tausender Stellen

Wegen gestiegener Kosten beim Glasfaserausbau in Deutschland wird die Telekom vor allem in der Zentrale in Bonn Arbeitsplätze abbauen. Tim Höttges hatte dies bereits indirekt angekündigt.
/ Achim Sawall
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Telekom-Konzernchef Tim Höttges im September 2022 (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)
Telekom-Konzernchef Tim Höttges im September 2022 Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Vor allem die Zentrale in Bonn soll davon betroffen sein, wo unter anderem die Shared Services angesiedelt sind. Geplant ist nach Handelsblatt-Informationen ein Abbau von mehreren Hundert offenbar weitestgehend gut bezahlten Stellen.

Die Telekom räumte auf Anfrage des Handelsblatt ein, dass derzeit ein entsprechendes Abbauprogramm ausgearbeitet werde, wollte die konkreten Zahlen zum Stellenabbau aber nicht bestätigen. Booster verteile sich "über eine Vielzahl von Bereichen mit unterschiedlichen Ambitionsniveaus", teilte ein Sprecher mit.

Telekom: Höttges will Strukturen überprüfen

Hintergrund der Pläne sind offenbar unter anderem die gestiegenen Kosten für den Glasfaserausbau in Deutschland. Einem Sprecher zufolge leidet die Telekom unter höheren Energie- und Tiefbaupreisen. Deswegen gründete der Konzern einen eigenen Tiefbaubereich.

Die Telekom-Tochter T-Mobile US, die einen Großteil des Konzerngewinns erwirtschaftet und mehrfach Milliarden-Investitionen benötigte, kündigte bereits Ende August 2023 den Abbau von rund 5.000 Stellen an. Kurz zuvor kündigte Telekom-Chef Timotheus Höttges im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen an, "unsere Strukturen überprüfen" zu wollen.


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