Book & Pro 4: Surface-Geräte ab Sommer mit 1 TByte SSD-Kapazität

Microsoft verdoppelt den Flash-Speicherplatz: Das Surface Book und das Surface Pro 4 werden ab Anfang Juli 2016 mit 1 TByte statt 512 GByte ausgeliefert. Der Aufpreis ist wie üblich happig.

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Surface Pro 4 und Surface Book
Surface Pro 4 und Surface Book (Bild: Microsoft)

Ab dem 8. Juli 2016 verkauft Microsoft das Surface Book und das Surface Pro 4 mit besserer Ausstattung: Die maximale verfügbare Speicherkapazität des Detachables und des Tablets steigt von 512 GByte auf 1 TByte. Entsprechende Modelle gibt es in Nordamerika seit Monaten, ab dem 24. Juni 2016 können die Geräte hierzulande vorbestellt werden. Wer die volle Kapazität möchte, muss zu den jeweiligen Topvarianten mit dem schnellsten Prozessor und viel RAM und im Falle des Surface Book mit dedizierter Geforce-Grafikeinheit greifen.

Welche SSDs Microsoft für die Modelle verwendet, verrät der Hersteller nicht. Im von uns getesteten Surface Book und im Surface Pro 4 steckte jeweils eine PM951 von Samsung, Redmond verbaut allerdings auch Toshibas XG3 (die OEM-Version der OCZ RD400). Beide Flash-Drive-Familien sind mit 1 TByte Speicherplatz erhältlich, sie unterstützen das NVMe-Protokoll und sind mit vier PCIe-3.0-Lanes angebunden. Da die PM951 aber 3-Bit- statt 2-Bit-Speicherzellen ohne einen Pseudo-SLC-Puffer nutzt, fällt die Schreibgeschwindigkeit deutlich geringer aus. Für Käufer ist nicht erkennbar, welches Modell eingesetzt wird.

Der Aufpreis für 1 TByte statt 512 GByte ist enorm: Das Surface Book mit Core i7-6600U, 16 GByte RAM und Geforce GTX 940M/GDDR5 kostet stolze 3.550 statt 2.800 Euro. Für das Surface Pro 4 mit Core i7-6650U und ebenfalls 16 GByte Arbeitsspeicher sind 2.980 statt 2.300 Euro fällig. Das sind jeweils knapp 700 Euro Differenz zum Modell mit halber Speicherkapazität und damit fast schon der Preis, den eine OCZ RD400 mit 1 TByte einzeln kostet (770 Euro).

Im Test erwies sich das Surface Book als exzellentes Detachable mit tollem Display, einem cleveren Gelenk, viel Leistung und nach einem Firmware-Update auch einer langen Akkulaufzeit. Das Surface Pro 4 ist eine verbesserte Version seines Vorgängers, wenngleich mit überarbeiteter Kühlung, neuem Type Cover und Windows Hello. Ein LTE-Modem gibt es bei beiden Geräten nicht.

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