Abo
  • IT-Karriere:

Bombenanschlag in Dortmund: Mutmaßlicher BVB-Attentäter durch IP-Adresse ermittelt

Der mutmaßliche BVB-Attentäter soll vor dem Anschlag 15.000 Optionsscheine auf die BVB-Aktie gekauft haben - über das WLAN in seinem Hotelzimmer. Die IP-Adresse und andere Hinweise führten die Polizei auf die Spur des Mannes.

Artikel veröffentlicht am ,
Der angegriffene Mannschaftsbus des BVB
Der angegriffene Mannschaftsbus des BVB (Bild: Maja Hitij/Getty Images)

Spezialeinheiten der Bundespolizei haben einen 28-jährigen Mann festgenommen, der für den Anschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballvereins Borussia Dortmund verantwortlich sein soll. Die Ermittler fanden den Mann einem Bericht von Spiegel Online zufolge unter anderem über die IP-Adresse, die dieser für Aktienspekulationen genutzt haben soll.

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Potsdam

Der Anschlag war demnach nicht politisch motiviert, sondern auf möglichst großen wirtschaftlichen Profit ausgerichtet. Der mutmaßliche Attentäter Sergej W. hatte sich bereits im März in das Hotel "L'Arrivée" eingemietet, das auch der BVB als Mannschaftshotel nutzt. W. kaufte dann, offenbar vom WLAN des Hotels aus, 15.000 Put-Optionsscheine auf die Aktie des BVB. Im Falle eines dramatischen Kursverlustes könnte mit solchen Optionen viel Geld verdient werden - das BKA spricht von einem möglichen Gewinn bis zu vier Millionen Euro. Letztlich hatte der Anschlag aber nur geringe Auswirkungen auf den Aktienkurs des BVB.

Bank meldete Geldwäscheverdacht

Die Ermittler verfolgten gleich zwei Spuren: Die Comdirect-Bank meldete nach Angaben der Bild-Zeitung die Transaktion wegen Geldwäscheverdacht an die Polizeibehörden. Diese nutzten dann die IP-Adresse des Trades, um den Aufenthaltsort des Käufers zu ermitteln. Der Mann nutzte demnach weder ein VPN noch Tor.

W. hatte bei der Buchung seines Zimmers im Hotel "L'Arrivée" Medienberichten zufolge gezielt um ein Zimmer mit Blick auf den Mannschaftsbus gebeten. Von dort hätte er den Anschlag überwachen und wohl auch per Fernzündung auslösen können. Die Polizei kann aber nach eigenen Angaben noch keine direkte Verbindung zwischen dem verwendeten Sprengstoff und dem Verdächtigen herstellen.

Bei dem Anschlag wurden der Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt. Das Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco wurde um einen Tag verschoben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 80,90€ + Versand
  2. 469€
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung

Oktavian 24. Apr 2017

Nein, man muss bei vielen dieser Optionsscheine und Derivate die Aktien nie besessen...

Oktavian 24. Apr 2017

Das ist das Problem. Ein gefälschter begalesischer Pass reicht mich Sicherheit, um ein...

Menplant 24. Apr 2017

Achwas, hätte der Täter Tor/VPN genutzt wäre doch automatisch NSA/BND benachrichtigt...

TC 23. Apr 2017

oder drölf CSI/NCIS Folgen...

sfr (golem.de) 23. Apr 2017

Danke für den Hinweis.


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Telefónica Deutschland Samsung will in Deutschland 5G-Netze aufbauen
  2. Landtag Niedersachsen beschließt Ausstieg aus DAB+
  3. Vodafone 5G-Technik funkt im Werk des Elektroautoherstellers e.Go

Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
Final Fantasy 7 Remake angespielt
Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

  1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
  2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
  3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
Ocean Discovery X Prize
Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

    •  /