Abo
  • Services:

Börsengang: Facebook geht es nicht ums Geld

Facebook hat am Mittwoch seinen Börsengang beantragt und damit erstmals umfangreiche Informationen über das Unternehmen veröffentlicht. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat auch nach dem Börsengang volle Kontrolle über das Unternehmen, das eine Mission erfüllen soll, statt nach Gewinnmaximierung zu streben. Für den Erfolg soll eine gelebte Hackerkultur sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will die Kontrolle behalten
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will die Kontrolle behalten (Bild: Justin Sullivan / Getty Images News)

Mit seinem am Mittwoch angekündigten Börsengang will Facebook 5 Milliarden US-Dollar einsammeln und strebt eine Bewertung von rund 100 Milliarden US-Dollar an. Chef Mark Zuckerberg betont aber, Facebook gehe es nicht in erster Linie ums Geld. Das Unternehmen habe eine soziale Mission.

Inhalt:
  1. Börsengang: Facebook geht es nicht ums Geld
  2. Hackerkultur statt Gewinnmaximierung
  3. Prinzipien und Strategien

Facebook verfügt über 845 Millionen monatlich aktive Nutzer mit insgesamt 100 Milliarden Beziehungen (Friendships) untereinander, die täglich rund 2,7 Milliarden Empfehlungen (Likes) und Kommentare abgeben und 250 Millionen Fotos hochladen. Die Nutzerzahl ist allein im vergangenen Jahr um rund 39 Prozent gestiegen und lag Ende 2010 bei 608 Millionen.

  • Mark Zuckerberg (Foto: Kimberly White / Getty Images News)
  • Mark Zuckerberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
  • Mark Zuckerberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
  • Facebook-COO Sheryl Sandberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
  • Mark Zuckerberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
  • Facebooks Mission
  • Facebooks Timeline
  • Facebook in Zahlen
Mark Zuckerberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)

Waren Ende 2010 noch rund 327 Millionen Nutzer täglich auf Facebook aktiv, waren es Ende 2011 bereits rund 48 Prozent mehr - 483 Millionen. Etwa 425 Millionen nutzen Facebook unterwegs auf mobilen Geräten.

Inhalt:
  1. Börsengang: Facebook geht es nicht ums Geld
  2. Hackerkultur statt Gewinnmaximierung
  3. Prinzipien und Strategien

Zuckerberg kontrolliert Facebook

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist darauf bedacht, trotz des Börsengangs die Kontrolle über sein Unternehmen zu behalten. Um das sicherzustellen, verfügt Facebook über zwei Klassen von Aktien. Klasse-A-Aktien haben jeweils ein Stimmrecht, Klasse-B-Aktien jeweils zehn Stimmrechte. Zwar wird Zuckerberg im Rahmen des Börsengangs einige Klasse-A-Aktien verkaufen, das aber nur mit dem Ziel, die für eine Option über 120 Millionen Klasse-B-Aktien anfallenden Steuern zu bezahlen. So sichert sich Zuckerberg letztendlich die Stimmenmehrheit - und Facebook führt diese Kontrolle durch den CEO als einen Risikofaktor auf.

Stellenmarkt
  1. ETAS, Stuttgart
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Zuckerberg hat die Möglichkeit, einen Nachfolger für den Fall seines Todes zu bestimmen.

2011 erhielt Mark Zuckerberg als Chef von Facebook ein Basisgehalt von 500.000 US-Dollar. Zum 1. Januar 2013 wird dieses Basisgehalt auf Wunsch von Zuckerberg auf einen US-Dollar pro Jahr gesenkt. COO Sheryl Sandberg erhielt 300.000 US-Dollar, ebenso Finanzchef David Ebersman. Technikchef Mike Schroepfer, der von Mozilla zu Facebook gewechselt ist, und Justiziar Theodore Ullyot haben ein Basisgehalt von 275.000 US-Dollar.

Zudem erhalten die Führungskräfte von Facebook einen Bonus, der für das erste Halbjahr 2011 bei Zuckerberg bei 220.500 US-Dollar lag, bei allen übrigen zwischen 63.000 und 86.133 US-Dollar.

Das macht aber nur einen kleinen Teil der Bezahlung aus, der größere Teil wird in Form von Aktien und Optionen bezahlt, wobei Zuckerberg 2011 keine weiteren Anteile erhielt. Rechnet man noch geldwerte Vorteile wie die private Nutzung eines Firmenjets hinzu, erhielt Zuckerberg 2011 ein Gesamtgehalt von rund 1,49 Millionen US-Dollar.

Sheryl Sandberg hingegen bekam dank eines großen Aktienpakets, das sie erhalten hat, rund 30,88 Millionen US-Dollar, Ebersman 18,68 Millionen US-Dollar und Schroepfer 24,7 Millionen US-Dollar. Deutlich dahinter liegt Ullyot mit 6,96 Millionen US-Dollar.

Hackerkultur statt Gewinnmaximierung 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 93,85€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Madden NFL 18 und Mass Effect: Andromeda PS4/XBO für je 15€, Gran Turismo Sport für...
  3. (u. a. Resident Evil 7 biohazard für 14,99€, Dungeons 3 für 13,99€, Tom Clancy's Ghost Recon...
  4. (u. a. PSN Card 50 Euro für 43,99€)

Peter Pan123 27. Apr 2012

....und Du durch falsche Propaganda und Unwissen....könnte ja auch sein, gelle?

Peter Pan123 27. Apr 2012

der versucht, die Leute vom Gegenteil zu überzeugen, indem er harmlose statements von...

vukoxx 05. Feb 2012

wie man mit solchen kleckerles beträgen auf ein vermögen von 13500 Millionen Dollar...

kevla 04. Feb 2012

richtig, zumal ich keine bank kenne, die mehr zinsen gibt als sie nimmt. das ist völlig...

blubberlutsch 04. Feb 2012

wobei FB hier wohl die größere Leistung von dir erhält ;)


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Urheberrrecht: Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
Urheberrrecht
Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

Trotz aller Proteste: Der Rechtsausschuss des Europaparlaments votiert für ein Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Nun könnte das Plenum sich noch dagegenstellen.

  1. Leistungsschutzrecht Nur Einschränkungen oder auch Chancen?
  2. Vor Abstimmung 100 EU-Abgeordnete lehnen Leistungsschutzrecht ab
  3. Urheberrecht EU-Staaten für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

    •  /