Prinzipien und Strategien

Um die von Zuckerberg beschriebene Kultur aufrecht zu erhalten, hat Facebook fünf Prinzipien definiert: "Focus on Impact", also die Konzentration auf die Lösung der wichtigsten Probleme, "Move Fast", also Schnelligkeit, auch auf die Gefahr hin etwas kaputt zu machen, "Be Bold", das bewusste Eingehen von Risiken, "Be Open", also Offenheit als Maxime auch für Facebook selbst, so dass Mitarbeitern alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen, um die beste Entscheidung mit der größten Wirkung zu treffen. Das fünfte Prinzip lautet "Build Social Value" und meint wieder das Kernziel des Unternehmens, die Welt offener und vernetzter zu machen.

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Facebook ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, auch im Hinblick auf Umsatz und Gewinn: Das 2004 gegründete Unternehmen erzielte 2009 einen Umsatz von 777 Millionen US-Dollar, 2010 einen von 1,974 Milliarden US-Dollar und 2011 einen Umsatz von 3,711 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn von Facebook stieg in dieser Zeit von 229 Millionen US-Dollar 2009 auf 606 Millionen US-Dollar 2010 und eine Milliarde US-Dollar im letzten Jahr.

2011 gab Facebook rund 68 Millionen US-Dollar für Übernahmen aus. Zum 31. Dezember 2011 verfügt Facebook über liquide Mittel in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar.

Facebook verdient sein Geld derzeit vor allem mit Werbung. 2011 wurden 85 Prozent der Umsätze auf diesem Weg erzielt, 2009 waren es noch 98 Prozent. Rund 12 Prozent des Facebook-Umsatzes kommen vom Spieleanbieter Zynga, der Facebook für die Zahlungsabwicklung eine Provision zahlt.

  • Mark Zuckerberg (Foto: Kimberly White / Getty Images News)
  • Mark Zuckerberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
  • Mark Zuckerberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
  • Facebook-COO Sheryl Sandberg (Foto: Justin Sullivan / Getty Images News)
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Mit seiner mobilen Website verdient Facebook derzeit praktisch kein Geld. Obwohl das Angebot von 425 Millionen Nutzern im Monat verwendet wird, zeigt Facebook hier noch keine Werbung an.

Der Börsengang von Facebook soll vor allem den Mitarbeitern und Investoren von Facebook dienen, die ihre Aktien und Optionen zu Geld machen können. Zahlreiche Facebook-Mitarbeiter werden mit dem Börsengang zu Millionären, die sie bis dahin nur auf dem Papier waren, da sie ihre Aktien nur schwer verkaufen konnten.

Zuckerberg selbst gehören rund 28 Prozent an Facebook, was bei einer Bewertung mit 100 Milliarden US-Dollar bedeutet, dass Zuckerberg eine Vermögen von rund 28 Milliarden US-Dollar besitzt.

Die Strategie

Facebook will die Welt offener und vernetzter machen, so formuliert das Unternehmen sein Ziel im Börsenprospekt. Auf dem Weg zu diesem Ziel stehe Facebook aber erst am Anfang, es böten sich große Chancen, den Wert des Unternehmens für seine Nutzer, Entwickler und Werbekunde zu steigern.

Dazu will Facebook die Zahl seiner Nutzer weltweit erhöhen, einschließlich der Märkte, in denen der Anteil der Facebook-Nutzer eher gering ist, wie Brasilien, Deutschland, Indien, Japan, Russland und Südkorea. Das Unternehmen will dafür in Marketing und die Verbesserung seiner Produkte investieren, insbesondere im Mobilbereich. Facebook soll so nützlicher und zugänglicher werden.

Bei der Produktentwicklung stellt Facebook Entwicklungen in den Vordergrund, die die Nutzung (Engagement) erhöhen. Daher will Facebook auch weiterhin in seine Kernprodukte wie den Newsfeed, Fotos und Gruppen investieren, aber zugleich neu Produkte wie die Timeline und den Ticker entwickeln sowie neue Apps und Website-Integrationen ermöglichen. Dabei sollen auch die Entwickler von Apps helfen.

Facebook wolle seinen Nutzern ein überzeugendes Erlebnis bieten und dazu Produkte und Technologien entwickeln, die die soziale Verbreitung optimieren und jedem Nutzer die für ihn nützlichsten Inhalte liefern. Dazu müssen großen Mengen an Informationen in Echtzeit verarbeitet werden, so Facebook.

Insbesondere das Thema Mobile spielt für Facebook eine große Rolle, um die Website mehr Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.

Neben neuen APIs und Werkzeugen will Facebook auch seine Bezahllösungen erweitern und das Bezahlen auf Facebook so einfach wie möglich machen. Zuletzt will Facebook auch seine Werbeangebote verbessern, wobei mehr Relevanz und mehr Interaktion zwischen Werbekunden und Nutzern im Vordergrund stehen sollen.

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 Hackerkultur statt Gewinnmaximierung
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Peter Pan123 27. Apr 2012

....und Du durch falsche Propaganda und Unwissen....könnte ja auch sein, gelle?

Peter Pan123 27. Apr 2012

der versucht, die Leute vom Gegenteil zu überzeugen, indem er harmlose statements von...

vukoxx 05. Feb 2012

wie man mit solchen kleckerles beträgen auf ein vermögen von 13500 Millionen Dollar...

kevla 04. Feb 2012

richtig, zumal ich keine bank kenne, die mehr zinsen gibt als sie nimmt. das ist völlig...



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