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Börsengang: AWS-Verzicht spart Dropbox Millionen US-Dollar

Durch den Verzicht auf Amazons AWS-Storage hat Dropbox in den vergangenen Jahren rund 75 Millionen US-Dollar gespart. Sein angekündigter Börsengang soll dem Unternehmen 500 Millionen US-Dollar einbringen und einen Expansionskurs für mehr zahlende Kunden finanzieren.

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Dropbox will an die Börse.
Dropbox will an die Börse. (Bild: Andreas Donath)

Der Cloudstorage-Anbieter Dropbox hat einen Börsengang angekündigt und will damit etwa 500 Millionen US-Dollar erlösen. Das Unternehmen soll an der Technologiebörse Nasdaq unter dem Kürzel DBX firmieren. Die im Rahmen des Börsengangs veröffentlichten Dokumente zeigen eine interessante Entwicklung bei Dropbox - den schrittweisen Verzicht auf AWS-Clouddienste von Amazon. Das hat dem Unternehmen viel Geld gespart.

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Demnach hat Dropbox im Jahr 2015 begonnen, Nutzer von Amazons AWS S3-Storage auf eine eigene Infrastruktur zu migrieren. Diese Infrastruktur ist speziell auf den Anbieter zugeschnitten. Auch Anbieter wie Google und Facebook setzen auf personalisierte Infrastruktur und arbeiten teilweise bei der Entwicklung eigener Software zusammen.

Schrittweiser Verzicht auf andere Cloudprovider

Dropbox hat nach Angaben aus den sogenannten S1-Filings für den Börsengang allein in den Jahren 2015 und 2016 knapp 40 Millionen US-Dollar an Betriebskosten gespart. Im Jahr 2017 sollen weitere 35 Millionen US-Dollar eingespart worden sein. Demgegenüber stehen natürlich einmalige Investitionskosten für Hardware und Installation.

Der Börsengang könnte Kapital für entsprechende Projekte einbringen. Im Jahr 2017 hatte Dropbox erstmals einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar, trotzdem machte das Unternehmen noch einen Verlust von 111,7 Millionen US-Dollar - immerhin weniger als im Jahr 2016, dort Betrug der Verlust noch 210,2 Millionen US-Dollar. Dropbox wird insgesamt mit etwa zehn Milliarden US-Dollar bewertet, von den 500 Millionen registrierten Nutzern zahlen bislang jedoch nur etwa 11 Millionen für Dropbox. Mit dem Börsengang soll nach Angaben des Unternehmens auch eine Kampagne für mehr zahlende Nutzer finanziert werden.

Der Börsengang wird von den Banken Goldman Sachs, J.P. Morgan, der Deutschen Bank und Allen and Company durchgeführt. Neben Dropbox-Gründer und -Chef Drew Houston ist Sequoia Capital einer der größten Investoren in Dropbox.



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elcaron 02. Mär 2018

Das war ja mein Punkt: So teuer ist AWS gar nicht, dafür, dass ich mich um den Krempel...

User_x 26. Feb 2018

du meinst sowas wie eMule mit verschlüsseltem Container?

budweiser 26. Feb 2018

Amazon-Drive bietet 100GB für 19¤/Jahr. Dazu die gleichen Sync-Tools wie bei Dropbox.

itse 25. Feb 2018

Bitte mehr solcher IPOs! Dropbox könnte mit dem Geld backblaze.com aufkaufen, der quasi...


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