Abo
  • IT-Karriere:

Börsengang 2015 geplant: Spotify soll zehn Milliarden US-Dollar wert sein

Spotify soll sich auf einen Börsengang im Jahr 2015 vorbereiten. Der Unternehmenswert soll bei 10 Milliarden US-Dollar liegen. Womöglich wird Spotify jedoch noch vor dem Börsengang übernommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Spotify soll 10 Milliarden US-Dollar wert sein.
Spotify soll 10 Milliarden US-Dollar wert sein. (Bild: Andreas Donath/golem.de)

Der Musik-Streamingdienst Spotify will laut einem Medienbericht schon 2015 an die Börse gehen. Das Unternehmen habe bereits hochkarätige Finanzfachleute eingestellt, um das Going-Public vorzubereiten, berichtete das Magazin Focus unter Berufung auf Insiderinformationen.

Stellenmarkt
  1. Camelot Management Consultants AG, Mannheim, Köln, München, Basel (Schweiz)
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Möglicherweise wird Spotify aber noch vor dem geplanten Börsengang von einem Konkurrenten übernommen. Wie der Focus weiter schreibt, könnte der schwedische Anbieter vom chinesischen Konzern Tencent aufgekauft werden. Das breit aufgestellte Unternehmen mit Geschäftsfeldern wie Instant Messaging Service, soziale Netzwerke und Onlinemedien sowie Games, Werbung und E-Commerce wurde 1998 gegründet, besitzt unter anderem Riot Games und hält eine größere Beteiligung an Epic Games und Activision Blizzard.

Spotify wird nach Focus-Informationen derzeit auf einen Wert von etwa zehn Milliarden US-Dollar taxiert. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und soll nur weltweit 40 Millionen Kunden haben, davon 10 Millionen zahlende Abonnenten.

Für die Musikbranche ist das Phänomen Musikstreaming ein zweischneidiges Schwert. Die Entgelte sind deutlich geringer als bei Download-Portalen, andererseits ist der Dienst radioähnlicher mit mehr Möglichkeiten, klassisches Marketing durchzuführen.

Der Zentraleuropa-Chef von Universal Music, Frank Briegmann, sprach sich im Focus eindeutig für Streaming-Angebote aus: "Jemand, der streamt, würde ohnehin keine CD kaufen", sagte Briegmann. Die jüngeren Zielgruppen hätten in vielen Fällen aufgehört, Musik zu kaufen und sich Möglichkeiten zugewandt, an Musik zu kommen, ohne dafür bezahlen zu müssen. "Beim Streaming ist nun die Hälfte der Nutzer unter 30, so dass wir damit Menschen zurückgewinnen."

Den Plattenlabeln fällt es allerdings wegen der niedrigen Verdienstmöglichkeiten teilweise schwer, Künstlern das Streaming-Modell nahezubringen. Im Bereich Dance und Hip Hop seien die Kreativen meist recht aufgeschlossen, sagte Briegmann. "Gerade bei sehr erfolgreichen Pop- und Rock-Stars" müsse aber noch Überzeugungsarbeit geleistet werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-68%) 15,99€
  2. 32,99€
  3. 49,99€
  4. 33,95€

LibertaS 08. Jul 2014

Ich nutze Spotify seit dem Februar 2012 in dem Premium Abo und bin sehr zufrieden. Die...

riddick70 07. Jul 2014

Sobald Spotify sich an der Börse tummelt, werden von den Aktionären Schritte erwartet die...

HaMa1 07. Jul 2014

Wer hat dir verraten dass ich bald meinen Beruf wechseln möchte und dafür eine...

wlorenz65 07. Jul 2014

Beim Radio kann man kostenlos mitschneiden. Bei Downloads bekommt man ohne zu zahlen nur...


Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Protean 360+ Neuer elektrischer Antrieb macht Kleinbusse extrem wendig
  2. Elektroauto Porsche Taycan kann vorerst nicht mit 350 kW geladen werden
  3. Elektrisches Hypercar Lotus Evija soll 2.000 PS haben

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /