Börse: Apple nach 3 Billionen US-Dollar Höchststand weiter stabil

Die Apple-Aktie schloss am ersten Handelstag des Jahres mit einem Plus von 4,44 US-Dollar. Ende des Monats wird der Quartalsbericht vorgelegt.

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Der Handel des Dow Industrial Average an der New Yorker Börse.
Der Handel des Dow Industrial Average an der New Yorker Börse. (Bild: Bryan R. Smith/AFP via Getty Images)

Im nachbörslichen Handel hielt sich die Apple-Aktie stabil, nachdem das Unternehmen am 3. Januar 2022 kurzzeitig als erstes US-Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 3 Billionen US-Dollar erreicht hatte. Laut Factset überstieg die Aktie des iPhone-Herstellers am Montagnachmittag den Kurs von 182,856 US-Dollar und erreichte 182,88 US-Dollar. Die Apple-Aktie schloss am ersten Handelstag des Jahres mit einem Plus von 4,44 US-Dollar oder 2,5 Prozent bei 182,01 US-Dollar.

Der Anstieg markierte den jüngsten Höchststand in der Pandemie, der die Aktien von Apple und anderen großen Technologieunternehmen auf neue Höchststände trieb. Der Aktienkurs hat sich erst seit dem Pandemietief vom März 2020 mehr als verdreifacht und die Marktkapitalisierung um rund 2 Billionen US-Dollar erhöht.

Apple war zusammen mit Microsoft, Nvidia, Alphabet und Tesla einer der fünf größten Gewinner der 27-Prozent-Rallye des S&P 500 im Jahr 2021. Microsoft hatte Apple im vergangenen Jahr zeitweise sogar überholt. Apple ist aber gegenwärtig eindeutig führend.

Den dauerhaften Erfolg der seit 1980 an der Börse gelisteten Apple-Aktie rechnet dpa mit einem ein Blick auf die mittel- und langfristige Entwicklung vor: In den vergangenen fünf Jahren haben Aktionäre, die seitdem die Papiere gehalten haben, ihr Investment mehr als versechsfacht.

Seit Anfang 2002 beläuft sich das Kursplus des 1976 gegründeten Technologiekonzerns auf rund 43.000 Prozent. Wer vor 20 Jahren 1.000 US-Dollar in Apple investierte, hat heute einen Wert von rund 430.000 Dollar. Noch deutlicher fällt das Plus seit dem Börsengang aus. Wer damals mit 1.000 Dollar eingestiegen war und nicht verkauft hat, hält heute Apple-Aktien für mehr als 1,8 Millionen Dollar im Depot.

Apple legt im Januar wieder Ergebnisse vor

In seinem Quartalsbericht zum Ende Oktober 2021 erzielte Apple einen Gewinn von 20,6 Milliarden US-Dollar oder 1,24 US-Dollar pro Aktie, nach 12,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Etwas geringere iPhone-Verkäufe führten zu einem Umsatz von 83,4 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, aber weniger als die 85 Milliarden US-Dollar, die von den Analysten berechnet wurden.

Der iPhone-Hersteller erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr für den Weihnachtszeitraum, sagte Luca Maestri, Finanzvorstand von Apple. Das Unternehmen hatte bereits im Sommer davor gewarnt, dass durch den Mangel an Mikroprozessoren die iPhone-Produktpalette beeinträchtigt werden würde, aber es sei schlimmer gekommen als erwartet, betonte Maestri.

Eine Zunahme von Covid-19-Fällen in Südostasien wirke sich zudem auf die Produktion aus. Daher werde die Wartezeit auf einige Apple-Produkte länger sein als gewünscht. Lieferengpässe im Vorquartal hätten den Umsatz um 6 Milliarden US-Dollar geschmälert, sagte er und es werde in der aktuellen Periode noch schlimmer. "Wir erwarten, dass die meisten unserer Produktkategorien im Dezemberquartal eingeschränkt sein werden." Ende Januar 2022 wird Apple wieder Zahlen vorlegen.

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