Abo
  • IT-Karriere:

Boeing 737 Max 8: Ermittler finden weiteren Softwarefehler bei Boeing

Ein Softwarefehler war der Grund für zwei Abstürze von Verkehrsflugzeugen des US-Luftfahrtkonzerns Boeing. Bei der Untersuchung der Vorfälle ist ein neues Problem aufgetaucht. Bevor das nicht behoben ist, will die US-Luftfahrtbehörde FAA die Flugzeuge dieses Typs nicht starten lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Boeing 737 MAX 8: Ein Sensorfehler war mutmaßlich die Absturzursache.
Boeing 737 MAX 8: Ein Sensorfehler war mutmaßlich die Absturzursache. (Bild: Acefitt/Wikimedia/CC-BY-SA 4.0)

Weitere Softwareprobleme bei Boeing: Bei der Untersuchung der Abstürze von zwei Flugzeugen vom Typ Boeing 737 Max 8 und der Überarbeitung von deren Steuersoftware ist ein neuer Fehler aufgetaucht. Dessen Relevanz ist unklar.

Stellenmarkt
  1. Witzenmann GmbH, Pforzheim
  2. Auswärtiges Amt, Berlin

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) untersucht zwei Abstürze des Flugzeugtyps innerhalb eines halben Jahres, die in Zusammenhang mit einer Flugsteuerungs-Software stehen, dem Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS). Sie wurde eingeführt, um Piloten nach der Ausstattung dieses Flugzeugtyps mit neuen Triebwerken die Steuerung der Maschine zu erleichtern.

Bei dieser Untersuchung sei ein zweites Software-Problem gefunden worden, berichtet die US-Tageszeitung Washington Post. Es stehe aber nicht in Zusammenhang mit dem MCAS.

Die FAA hält den Fehler dennoch für gravierend: Betroffen sei die Steuerungssoftware für Klappen und andere wichtige Systeme des Flugzeugs, sagten zwei FAA-Beamte, die über Insider-Informationen verfügen, der Zeitung. Die FAA will der Boeing 737 Max 8 erst dann wieder eine Starterlaubnis erteilen, wenn dieses Problem behoben ist. Nach dem Absturz einer Maschine in Äthiopien Anfang März dürfen die Maschinen dieses Typs nicht mehr fliegen.

Boeing hingegen bezeichnete das neu gefundene Problem als relativ gering. Eine Lösung dafür sei bereits in Arbeit. Der Luftfahrtkonzern will der FAA die aktualisierte Software in den kommenden Wochen zur Zertifizierung vorlegen.

Laut dem vorläufigen Bericht über den Absturz in Äthiopien am 10. März war ein Sensorfehler die Unfallursache: Demnach meldete ein Sensor falsche Daten über die Lage des Flugzeugs. Daraufhin drückte das MCAS die Nase des Flugzeugs nach unten, um den vermeintlich zu steilen Aufstieg zu korrigieren. Die Piloten versuchten vergeblich, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzubekommen. Dieser Fehler führte mutmaßlich sowohl zu dem Absturz in Indonesien am 29. Oktober 2018 als auch zu dem in Äthiopien.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

mfeldt 08. Apr 2019

Bloß gut daß Tod durch Feinstaub sehr viel schwieriger nachzuweisen ist...

mfeldt 08. Apr 2019

Das war doch ein eindeutiger Pilotenfehler. Der hat quasi absichtlich das Ruder...

Anonymer Nutzer 07. Apr 2019

Wenn es also an einfachen Schulungen liegt, dann ist meine Aussage doch 100% richtig...

Emulex 06. Apr 2019

Ich denke des Pudels Kern bei diesem ganzen Thema ist, dass MCAS gewollt "unsichtbar...

Anonymer Nutzer 05. Apr 2019

Der wäre offensichtlich vorher schon schön gewesen. Immerhin sind nach kurzer Zeit zwei...


Folgen Sie uns
       


Control - Fazit

Ballern in einer mysteriösen Behörde, seltsame Vorgänge und übernatürliche Kräfte: Das Actionspiel Control von Remedy Entertainment bietet spannende Unterhaltung.

Control - Fazit Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

    •  /