• IT-Karriere:
  • Services:

Body Cardio: Nokia macht intelligente Waage etwas dümmer

Die Body Cardio Waage von Nokia kann nicht nur das Gewicht ermitteln, sondern auch den Puls messen und bis zum 24. Januar auch die Pulswellengeschwindigkeit. Danach wird die Funktion deaktiviert, weil Nokia fürchtet, gesetzliche Bestimmungen zu verletzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Body Cardio
Body Cardio (Bild: Nokia)

Die frei verkäufliche Nokia Body Cardio Waage hat neben der Gewichtsmessung weitere Funktionen, darunter eine Messung der Pulswellengeschwindigkeit. Damit ist die Geschwindigkeit gemeint, mit der die Druckwelle die Arterien eines Organismus durchläuft. Diese ist ein Anhaltspunkt dafür, wie elastisch die Arterien sind. Bei einer Arteriosklerose etwa kann die Pulswellengeschwindigkeit aufgrund von Ablagerungen in den Blutgefäßinnenseiten erhöht sein.

  • Withings Body Cardio (Bild: Withings)
  • Auswertung der Withings Body Cardio am Smartphone  (Bild: Withings)
Withings Body Cardio (Bild: Withings)
Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Berlin
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede

Nokia überprüfte nun, ob diese Funktion die Waage zu einem Medizingeräteprodukt machen könnte, das eine behördliche Zulassung erfordert. Deshalb werde die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung am 24. Januar deaktiviert, teilte Nokia mit. Diese Messdaten werden damit nicht mehr auf dem Display der Waage oder in der dazugehörigen Nokia Health Mate App angezeigt. Das Firmware-Update sei nicht optional, betonte Nokia in einer FAQ.

Die Waage kann weiterhin zur Gewichtsfeststellung, der BMI-Bestimmung, der Körperfett- und der Pulsmessung genutzt werden. Nokia schenkt betroffenen Kunden einen Gutschein über 30 Euro, der im Onlineshop des Unternehmens eingelöst werden kann und bis 31. Dezember 2018 gültig ist. Wer will, kann die Waage auch gegen Kostenerstattung zurückgeben. Gutscheine und Rückerstattungen können bis 31. März 2018 angefordert werden. Die Waage wird seit 2016 verkauft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Truster 23. Jan 2018

Na Sicher! Die EU wird sofort damit aufhören...

Truster 23. Jan 2018

mit diese Aussage wäre ich vorsichtig. Viele Kunden gehen doch eher den Weg des...

Truster 23. Jan 2018

So ist es. Wenn hier Nokia glänzen will, würde der Spediteur bzw. Paketdienst mit einer...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    •  /