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Heizen auf der Ideallinie

So ausgerüstet soll das schwarz lackierte Bobbycar mit frischen Akkus bis zu 36 km/h schaffen. Im Rennen zeigt die Geschwindigkeitsmessung an der Strecke 24 km/h an. Damit Luca bei solchen Geschwindigkeiten Kurven trotzdem sauber durchfahren kann, wurde das Lenkrad des Bobbycars durch einen Fahrradlenker ersetzt. Dadurch konnte auch das Gaspedal am Lenker befestigt werden. Luca glaubt, dass er dadurch auch wesentlich feinfühliger Gas geben kann. Und das beweist er im Rennen. Wie ein Profi gelingt es ihm, die Kurven in hoher Geschwindigkeit auf der Ideallinie zu durchfahren, nur wenige Zentimeter von den inneren Begrenzungen entfernt. Anderen Fahrerinnen und Fahrern mit ihren Bobbycars gelingt das kaum.

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Ein anderer Umbau führte allerdings nicht zur Leistungssteigerung, sondern war der Natur geschuldet. Luca ist mittlerweile einfach zu groß für ein normales Bobbycar. Deshalb wurde das Auto mit Holzstreben und Bauschaum verlängert.

  • Mit den entsprechenden Umbauten wird ein Bobbycar zum Rennauto. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über das Zahnrad treibt ein Zahnriemen (hier nicht im Bild) die Hinterachse an. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit seinem stark modifizierten Wagen gewann Luca überlegen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den höheren Rennklassen wird es schwerer, mitzuhalten, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... denn dann kommen meist zwei Akkuschrauber als Antrieb zum Einsatz. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Modelle in der Freestyle-Klasse machen ihren Namen alle Ehren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Selbst die Kleinsten können auf Bobbycars schon um die Wette rasen, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... angefeuert von Eltern, Freunden und Geschwistern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
In den höheren Rennklassen wird es schwerer, mitzuhalten, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)


Gibt es immer noch Verbesserungsmöglichkeiten, fragen wir die beiden. "Die Zähne am Zahnrad sind zu klein" meint Holger. Luca kann beim Start deshalb nicht einfach Vollgas geben, sondern muss vorsichtig sein, sonst kann der Riemen abspringen. Doch Lucas Gegner profitieren nur kurz davon, schon nach wenigen Metern hat er sie trotzdem überholt.

Das Ende oder der Beginn einer Karriere?

Ob sie aber tatsächlich noch einmal Geld für ihr aufgemotztes Bobbycar ausgeben, ist noch offen. An den Kosten liegt es nur bedingt. 500 bis 600 Euro haben sie in den vergangenen Jahren bereits in ihr Hobby investiert, schätzt Holger. Auch die Familie steht dahinter. Luca wird nur mittlerweile zu alt für die Bobbycar-Klasse.

Beim Akkuschraubercup gibt es aber auch Wettbewerbe ohne Altersbeschränkung für Kettcar- und Freestyle-Modelle. Doch dann wird nicht nur ein neues Fahrzeug notwendig, auch die technischen Anforderungen steigen. Denn in diesen Klassen sind die meisten Fahrzeuge mit zwei Akkuschraubern für den Antrieb ausgerüstet. Um die notwendige Anschubfinanzierung müssten sich die beiden allerdings keine Gedanken machen, Kaufanfragen haben sie für ihren schwarzen Raser schon nach dem ersten siegreichen Rennlauf erhalten.

 Bobbycar extrem: Gas geben mit der Fahrradbremse
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DebugErr 15. Sep 2016

Ja wieso, bist du etwa nicht Mitglied?

Moe479 14. Sep 2016

technikaffine elternteile ... also wenns nicht zum formel star selbst gereicht hat muss...

mxcd 14. Sep 2016

Also eigentlich geben sie mit dem Bremshebel "Gas" und nicht mit der Bremse. *ja ist...

Dwalinn 13. Sep 2016

In meinem alter waren diese elektrischen Autos immer ein Traum nur natürlich total Teuer...

sfe (Golem.de) 13. Sep 2016

Bevor das hier noch weiter abrutscht: closed. Die Kritik & das Lob wurden...


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