Abo
  • Services:
Anzeige
Der BND bekommt vorerst weniger Geld, um das Internet auszuspähen.
Der BND bekommt vorerst weniger Geld, um das Internet auszuspähen. (Bild: SOEREN STACHE/AFP/Getty Images)

BND: Ausspähen sozialer Netzwerke vorerst gebremst

Die Pläne des BND, Techniken zur systematischen Analyse sozialer Netzwerke zu entwickeln, sind vorerst gestoppt worden. Die Koalition fordert vom BND eine ausführlichere Begründung für die Notwendigkeit des Projekts SIT.

Anzeige

Unter dem Projektnamen Strategische Initiative Technik (SIT) will der Bundesnachrichtendienst (BND) in den kommenden Jahren seine Fähigkeiten ausbauen, im Internet zu spionieren, darunter auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Die Koalition hat das Gesamtprojekt nun vorerst gebremst.

Laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel verlangt das für die Geheimdienstfinanzen zuständige Vertrauensgremium des Bundestages eine "ausführliche Darlegung und Begründung der geplanten Maßnahmen". Auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) kritisiert das Projekt: "Wer mitlesen will, braucht dafür gesetzliche Grundlagen", sagte er in einem Interview mit Spiegel Online.

Auswertungssoftware wird getestet

Berichte, wonach der Bundestag bereits 300 Millionen Euro für SIT bewilligt habe, dementierte der Vorsitzende des Vertrauensgremiums, Carsten Schindler (SPD), gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Die tatsächlich bewilligten sechs Millionen Euro seien für Tests mit einer Auswertungssoftware geplant. Der BND soll laut dpa mit der vollen Summe gerechnet haben. Die jetzt bewilligte Summe reiche für eine Vorfestlegung aber nicht aus, heiße es aus Geheimdienstkreisen.

Mit dem SIT-Projekt will der BND bis 2020 seine Fähigkeiten im Internet ausbauen. Seit 2013 läuft eine Machbarkeitsstudie, ein Bericht darüber soll Mitte 2014 vorgelegt werden. Im Herbst soll dann über das Projekt im Bundestag entschieden werden.

Bundeswehr und BKA forschen mit

Auch das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr forschen über das Ausspähen der sozialen Netzwerke. Vor vier Wochen startete das Verteidigungsministerium das Projekt "Wissenserschließung aus offenen Quellen" (WeroQ). Die Forschungen dauern bis Dezember 2016 und sollen 1,35 Millionen Euro kosten. Die entwickelten Anwendungen werden in ein Führungsinformationssystem der Bundeswehr integriert. Auch die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) interessieren sich für die Ausforschungen. Laut dem Bundesinnenministerium würden auch Daten aus Suchmaschinenabfragen ausgewertet. Die Erkenntnisse würden für "besondere Gefahrenabwehranlässe" eingesetzt. Das BKA habe sich dazu bereits die Software "Content Analytics" von IBM in Freiburg angesehen.


eye home zur Startseite
joojak 10. Jun 2014

Ist ihnen doch erlaubt.. und gibt es ja den ringtausch .. also was ich nicht darf macht...

joojak 10. Jun 2014

Ssl knacken ist abhängig von der stärke der schlüssel und des gewählten Algorithmus. Zb...

joojak 10. Jun 2014

Ich habe nicht eine partei vor geschlagen. Und unter all dem was du aufgezählt hast oder...

joojak 10. Jun 2014

Ich denke ganz so einfach ist das nicht. Geld ist zwar in jederm Zusammenhang immer ein...

joojak 10. Jun 2014

Leute .. ich lese hier was von naiv und Paranoid.. Paranoid ist jemand der ohne grund das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. FLYERALARM GmbH, Würzburg
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. item Industrietechnik GmbH, Solingen
  4. DR.SCHNELL Chemie GmbH über J&P GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 29,99€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 157,76€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazons Gewinn bricht stark ein

  2. Sicherheitslücke

    Caches von CDN-Netzwerken führen zu Datenleck

  3. Open Source

    Microsoft tritt Cloud Native Computing Foundation bei

  4. Q6

    LGs abgespecktes G6 kostet 350 Euro

  5. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  6. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland

  7. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test

    Harte Gegner für Intels Core i3

  8. Profitbricks

    United Internet kauft Berliner Cloud-Anbieter

  9. Lipizzan

    Google findet neue Staatstrojaner-Familie für Android

  10. Wolfenstein 2 angespielt

    Stahlskelett und Erdbeermilch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

Poets One im Test: Kleiner Preamp, großer Sound
Poets One im Test
Kleiner Preamp, großer Sound
  1. Dunkirk Interstellar-Regisseur setzt weiter auf 70mm statt 4K
  2. Umfrage Viele wollen weg von DVB-T2
  3. DVB-T2 Freenet TV will wohl auch über Astra ausstrahlen

Shipito: Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse
Shipito
Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse
  1. Kartellamt Mundt kritisiert individuelle Preise im Onlinehandel
  2. Automatisierte Lagerhäuser Ein riesiger Nerd-Traum
  3. Onlineshopping Ebay bringt bedingte Tiefpreisgarantie nach Deutschland

  1. Re: Erstmal logisch Nachdenken, dann Berichten...

    Faksimile | 00:24

  2. Re: Warum kein Hyperthreading?

    plutoniumsulfat | 00:19

  3. Re: Noch mehr Müll zum ansehen

    plutoniumsulfat | 00:16

  4. Re: Das 1&1 StartUp zurück bei Papa?

    southy | 00:14

  5. Re: Schweden ist ein Mobilfunk Paradies

    TW1920 | 00:11


  1. 22:47

  2. 18:56

  3. 17:35

  4. 16:44

  5. 16:27

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel