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Fahrtechnisch keine Vorteile

Kaum Tankstellen, hohe Kraftstoffpreise und fahrtechnisch bietet das Brennstoffzellenauto auch keine Vorteile. Es beschleunigt nicht schneller und kommt auch nicht weiter als der batterieelektrische BMW iX3.

Die Bedingungen für den Marktstart des BMW X5 Hydrogen sind ausgesprochen schwierig. Eine große Zahl Arbeitsplätze dürfte das Projekt nicht sichern, schon gar nicht langfristig.

Sollte BMW mehr als eine niedrige dreistellige Zahl an Fahrzeugen in Europa verkaufen, wäre es ein Wunder. Im Gespräch mit dem Projektleiter wird klar, BMW hat unter anderem Länder im Blick, in denen bei weiten Entfernungen die elektrische Ladeinfrastruktur mangelhaft ist. Brasilien oder Australien sind denkbare Beispiele. Doch muss in diesen Ländern erst noch eine Produktion für grünen Wasserstoff mit nachhaltiger Energie aufgebaut werden.

In Europa hat der Autohersteller Flottenbetreiber wie Taxi-Betriebe im Blick . Allerdings rechnen derartige Unternehmen bei der Fahrzeuganschaffung mit spitzem Bleistift. Ohne Fördergelder dürften sie kaum auf die Wasserstoff-Technik setzen.

Zipses Vertrag bei BMW läuft im kommenden Jahr aus. Wer sein Nachfolger wird, ist unklar, genau wie dessen Position zum Brennstoffzellen-Pkw. Es liegt die Vermutung nahe, dass er oder sie das Projekt sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden lassen wird.

IMHO ist der Kommentar von Golem. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)


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