Abo
  • IT-Karriere:

BMW-Vorstand: "Keine Verbrauchernachfrage bei Elektroautos"

BMW will bis zum Jahr 2023 etwa zwölf Elektroautos und ebenso viele Hybridmodelle auf den Markt bringen. BMW-Vorstand Klaus Fröhlich ist derweil der Ansicht, europäische Kunden fragten Elektroautos nicht nach.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW i Vision Dynamics als Vorbild für den i4
BMW i Vision Dynamics als Vorbild für den i4 (Bild: BMW)

Der BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich geht beim Thema Elektroautos auf Konfrontationskurs zu BMW-Chef Harald Krüger. Während dieser die Pläne für BMWs Elektrofahrzeuge um zwei Jahre nach vorn zog, ist Fröhlich der Meinung, dass europäische Verbraucher kein Interesse an Elektroautos hätten, und es Diesel- und Benzinfahrzeuge noch jahrzehntelang geben werde.

Stellenmarkt
  1. CLUNO GmbH, München
  2. Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf

Seit dem i3 im Jahr 2013 präsentierte BMW kein reines Elektroauto mehr. Es wurden zwar Verbesserungen an dem Fahrzeug vorgenommen, doch neue Elektroautos gab es nicht. BMW setzt auf diverse Hybridmodelle.

Laut einem Bericht von Forbes schränkte Fröhlich ein, dass es in einigen Regionen wie dem US-Bundesstaat Kalifornien sowie chinesischen Großstädten wie Peking und Schanghai durch staatliche Fördermittel eine Nachfrage nach Elektroautos gebe. Woanders seien Plug-in-Hybride aber die bessere Lösung. Die Hälfte der Autos, die BMW 2023 elektrifizieren will, sollen Hybride sein.

In Europa gebe es bisher kaum Kundenanfragen für reine Elektroautos, sagte Fröhlich. Sollten hierzulande allerdings umfangreiche Förderprogramme aufgelegt werden, könnte BMW die Märkte mit Elektroautos füllen.

Auch BMW-Chef Krüger forderte in einem Positionspapier, das Mitte Juni 2019 bekannt wurde, dass die Bundesregierung den Ladestrom für Elektroautos verbilligen müsse. Damit sich Elektroautos schneller durchsetzten, sollten die Kommunen zudem kostenlose Parkplätze ausweisen und weitere Vorteile für Elektroautobesitzer schaffen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,90€

JackIsBlack 03. Jul 2019 / Themenstart

Wenn du es jetzt endlich verstanden hast, dann: Bitte!

Dwalinn 03. Jul 2019 / Themenstart

Sorry, hatte vergessen das das erst ab 10 kW installierter Leistung gilt (also eher...

cpt.dirk 03. Jul 2019 / Themenstart

Ja, das kann durchaus vorkommen, z. B. ist Toyota lt. Pannenstatistik ziemlich gut. Die...

SanderK 03. Jul 2019 / Themenstart

Ja, könnte ggf Helfen. Die Alten haben sich zu lange Ausgeruht. Aber haben durchaus das...

E-Mover 03. Jul 2019 / Themenstart

Du beschäftigst Dich offensichtlich ernsthaft damit, das finde ich super! Und die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  2. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  3. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /