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BMW-Produktmanagerin Hildegard Wortmann: "Dieselgate" sollte "VW-Gate" heißen.
BMW-Produktmanagerin Hildegard Wortmann: "Dieselgate" sollte "VW-Gate" heißen. (Bild: BMW)

Tesla hat uns allen richtig gut getan

Handelsblatt: Wie sehr sind die Kunden wirklich an Elektroautos interessiert?

Wortmann: Es geht alles in die richtige Richtung. Klar hätten wir uns gewünscht, dass der Anlauf nicht so lange dauern würde. Aber es braucht eben auch in einigen Märkten regulatorische Unterstützung. Nehmen Sie Norwegen: Da ist der i3 das meistverkaufte BMW-Modell. Warum? Weil Norwegen eine sehr progressive Elektromobilitätsstrategie fährt. In der Hauptstadt Oslo finden Sie überall Ladestationen, Sie können kostenlos parken. Sie haben Steueranreize. Man sieht schon: Wenn man die richtigen Weichen stellt, funktioniert Elektromobilität hervorragend und die Kunden lieben es.

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Handelsblatt: Bewegt sich etwas in Deutschland?

Wortmann: Deutschland tut sich mit Ladeinfrastrukturen noch sehr schwer, und es gibt keine ausreichende Incentivierungsmaßnahmen. Da braucht es einfach länger, bis sich der Markt entwickelt.

Handelsblatt: Was kann die Autoindustrie tun, um die Kunden für Elektroautos zu begeistern?

Wortmann: Elektromobilität ist in vielen Köpfen immer noch eine Verzichtserklärung. Man denkt an Öko, Jutetasche und Co. Aber das hat mit dem i3 oder dem i8 überhaupt nichts zu tun. Jeder steigt nach einer Testfahrt mit dem i3 mit einem breiten Lachen aus. Es macht einfach richtig Spaß, das Auto zu fahren. Und ich glaube, wir haben einfach alle noch nicht richtig verstanden, diesen Spaß ausreichend zu vermitteln und damit die Kunden zu überzeugen.

Handelsblatt: Hilft Tesla dabei, dass sich Kunden stärker für Elektroautos interessieren?

Wortmann: Ich hab immer gesagt: Tesla hat uns allen richtig gut getan. Tesla hat Elektromobilität sexy gemacht. Wobei Tesla natürlich in erster Linie eine amerikanische, und vor allem eine kalifornische Geschichte ist. Die weltweite Bedeutung ist überschaubar.

Handelsblatt: Die Branche diskutiert derzeit intensiv über die richtige Reichweite und mit wie vielen Batterien ein Elektroauto ausgestattet werden sollte.

Wortmann: Wir können den i3 auch mit 500 Kilometern Reichweite ausstatten, nur es macht absolut keinen Sinn, dieses Gewicht an Batterien durch die Gegend zu fahren. Es ist ja schließlich ein Mega-City-Vehicle. Aber natürlich entwickelt sich die Batterietechnologie weiter. Wir bekommen eine höhere Effizienz aus der Batterie. Natürlich werden wir mit Upgrades entsprechend mithalten und auch die Reichweiten steigern. Aber wir werden nicht in einen Reichweiten-Wahnsinn verfallen.

 BMW: "Tesla hat Elektromobilität sexy gemacht"Apple und Google sind im weitesten Sinn Inspiration 

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RvdtG 26. Nov 2015

Nichts. Aber es dürfte zwingende Voraussetzung für den Erwerb eines X6 sein.

DerGoldeneReiter 25. Nov 2015

Oh wirklich? Ich habe das eher so mitbekommen, dass die Tesla-Fahrer ein Appell per E...

jo-1 25. Nov 2015

nicht unbedingt - so ein Tesla Model S 'schluckt' auf der Autobahn bei gemässigter...

bofhl 25. Nov 2015

Hat aber das selbe Problem wie alle Elektro-Autos - wo bitte soll man das Teil aufladen...

Llame 25. Nov 2015

Trifft es glaube ich ziemlich gut :D



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