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BMW: So soll der Elektro-Mini aussehen

IAA 2017
BMW zeigt auf der IAA in Frankfurt einen rein elektrisch betriebenen Mini. Der Mini Electric Concept braucht keinen Kühlergrill und soll 2019 auf den Markt kommen.
/ Andreas Donath
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Mini Electric Concept (Bild: BMW)
Mini Electric Concept Bild: BMW

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert BMW das Konzept eines elektrisch angetriebenen Minis. Der Mini Electric Concept ist eine Designstudie, das Auto soll 2019 auf den Markt kommen. Optisch ist erkennbar, wie schwierig es ist, ein mit Verbrennungsmotor ausgestattetes Auto so abzuwandeln, dass es wie ein Elektroauto aussieht. Einen Kühlergrill braucht es nicht, also klebt ihn BMW zu – aus aerodynamischen Gründen, wie der bayerische Automobilbauer sagt.

Mini Electric Concept
Mini Electric Concept (00:54)

Das erste Serienmodell der Marke mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb wurde im Frühjahr 2017 mit dem Mini Cooper S E Countryman ALL4 präsentiert. Es ermöglicht erstmals auch elektrisches und damit lokal emissionsfreies Fahren.

BMW will seinen elektrischen Mini in Großbritannien bauen und nur den Antriebsstrang in Deutschland fertigen lassen. Der vollelektrische Mini wird eine Variante des Dreitürers der Marke sein und ab 2019 gebaut werden. Anfang des Jahres gab es Hoffnungen, dass die Elektroversion des Kleinwagens in den BMW-Werken in Regensburg und Leipzig gebaut werden könnte.

Neben dem E-Mini plant BMW mit dem X3 ein Elektro-SUV für das Jahr 2020. 2021 soll der BMW iNext auf den Markt kommen. Drei Jahre später sollen Elektroautos und Plug-in-Hybridfahrzeuge 15 bis 25 Prozent des Absatzes ausmachen. Das hängt laut BMW aber von politischen und technischen Rahmenbedingungen wie dem Ausbau der Ladeinfrastruktur ab.


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