Symbiotic Drive funktioniert zuverlässig
So wird der Abstandsregeltempomat nicht bei jedem leichten Bremsen deaktiviert, was BMW als Symbiotic Drive bezeichnet. Zudem wird bei der Aktivierung des Assistenten das zuvor eingestellte Tempo oder das aktuell gültige Tempolimit eingestellt.
Gewöhnungsbedürftig ist hingegen der fließende Übergang zwischen dem normalen Tempomat und dem Autobahnassistenten. Häufig ist nicht klar, wann und warum sich der Assistent einschaltet und die Hände vom Lenkrad gelassen werden können. Auch das Deaktivieren ist häufig nicht ganz nachvollziehbar. Generell dürfte jedoch gelten: Je weniger Interaktionen es mit dem Fahrzeug gibt, desto länger bleibt der Assistent aktiv.
Die Bedienung des Infotainments über die Panoramaleiste, die Lenkradtasten und den Zentralbildschirm hat uns auch auf den längeren Strecken gut gefallen. Im Vergleich zur Probefahrt haben uns jedoch einige Details gestört. So lassen sich Musiksammlungen wie auf Spotify zwar in der Panoramaleiste anzeigen, in dieser Ansicht jedoch nur nach unten und nicht nach oben scrollen. Zurück geht es in der Playlist nur über die entsprechende Lenkradtaste zum Wechseln von Sender oder Musiktitel.
Einige störende Details
Dabei halten wir es weiterhin für bedauerlich, dass sich der aktuelle Musiktitel dauerhaft nur klein in der Leiste anzeigen lässt. Uns würde es besser gefallen, wenn die drei nächsten Titel der Playlist sich permanent anzeigen ließen und dafür nicht jedes Mal die entsprechende Lenkradtaste gedrückt werden müsste.
Alternativ gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Titel im Zentraldisplay darstellen zu lassen. Doch damit wird ein recht großer Teil der Navigationskarte verdeckt. Was uns ebenfalls nicht gefällt: Die Kartendarstellung lässt sich nur über ein Icon ganz rechts am Bildschirmrand ändern. Das ist mit dem Finger vom Fahrersitz aus schwer zu erreichen. Oben links am Bildschirm wäre dafür noch genug Platz.
Eher dürftig sind auch die Hinweise zu der aktuellen Route. Auf dem Display wird in einem schmalen Feld entweder der nächste Ladestopp oder das Fahrtziel angezeigt. Berührt man das Feld, sind keine Detailinformationen zum Ladestopp abrufbar; das geht nur über die sogenannte Ereignislinie links im Display. In dieser Linie lassen sich auch Verkehrsinformationen wie Baustellen, Staus oder liegengebliebene Fahrzeuge einblenden.

Auf einer längeren Strecke führt das jedoch dazu, dass diese Linie sehr lang wird und man einen Ladestopp erst nach längerem Scrollen findet. Das ist unkomfortabel, so dass man die Verkehrsinfos besser ausblendet. Sinnvoller wäre es, den Ladestopp direkt von der Ereignislinie aus aufrufen zu können. Dann lässt sich schneller erkennen, wie stark belegt die Ladestation schon ist. Diese Informationen werden zuverlässig und in Echtzeit angezeigt.
Problematischer waren jedoch die Verkehrsinformationen selbst.
- Anzeige Hier geht es zu Elektromobilität: Grundlagen und Praxis bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

