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Anonyme Auswertung von Fahrzeugdaten

BMW wertet dabei eine ganze Reihe von Informationen aus. Dazu gehören "Gefahrensituationen, Verkehrszeichen, Spurinformationen, Gefährdung durch den Gegenverkehr, Verkehrsdichte und Dynamik anderer Verkehrsteilnehmer", zudem "Gefahrensituationen inkl. Fahrzeugverhalten" sowie "allgemeine Fahrzeugnutzung inkl. Nutzung von Infotainment- und Fahrassistenz-Funktionen".

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Mit anderen Worten: Wer nicht widerspricht, lässt sein Auto komplett von BMW überwachen. Immerhin gibt es die Möglichkeit, alle gespeicherten personenbezogenen Daten komplett zu löschen. Den Datenschutzangaben zufolge wertet BMW die Informationen zur Verkehrsinfrastruktur sowie zur Nutzung des Infotainmentsystems anonymisiert aus. Sie können demnach nicht zu einzelnen Fahrzeugen oder Personen zurückverfolgt werden.

Mickrige Instrumentenanzeige

Erstaunlicherweise wird ein innovatives Auto wie der i3 nicht nur beim Fahrkomfort, sondern auch bei der Anzeigengröße von der Konkurrenz abgehängt. Ziemlich mickrig kommt immer noch die Instrumentenanzeige mit einem 5,7 Zoll (14,5 cm) großen TFT-Bildschirm daher. Dieser scheint hinter dem Lenkrad fast zu verschwinden. Das Professional-Navi in der Mittelkonsole hat immerhin ein Farbdisplay von 10,2 Zoll (16,9 cm) mit einer Auflösung von 1.200 x 480 Pixeln. Der E-Golf lässt sich hingegen mit einem 12,3 Zoll (31 cm) großen Farbdisplay bestellen, das dem Fahrer im Armaturenbrett zusätzliche Informationen anzeigt.

Selbst das Professional-Navi ist kein Touchscreen, stattdessen ist in dieser Variante der sogenannte iDrive-Controller in der Mittelkonsole berührungsempfindlich. Die Eingabe von Buchstaben per Finger funktioniert einigermaßen gut, dürfte aber in der Praxis eher selten genutzt werden, da sich selbst mit dem Drehrad ein Buchstabe schneller eingeben lässt.

Online-Parkinformationen erhältlich

Über das Infotainmentsystem lassen sich nicht nur aktuelle Nachrichten abrufen. Je nach Aufenthaltsort stellt das System Wikipedia-Einträge zu Orten und touristischen Attraktionen in der Nähe zur Verfügung. Die Real Time Traffic Information (RTTI) enthält zudem eine "On-Parking-Information zur Wahrscheinlichkeitsprognose von freien Parkplätzen auf der Straße für ausgewählte Großstädte". Ab einer Zoomgröße von 200 Metern sind die Fahrbahnränder mit verschiedenen Blaustufen markiert. Je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen freien Parkplatz ist. Damit ist aber nur eine sehr grobe Orientierung möglich.

  • Der i3s sieht mit seiner gedrungenen Schnauze immer noch nicht aus wie ein typischer BMW. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ungewöhnlich: Die Hintertüren öffnen nicht nach vorne. Es gibt keine B-Säule.(Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Nachteil: Wer an den Rücksitz heran will, muss immer beide Türen weit öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die BMW i Interiordesign Suite kostet 2.990 Euro Aufpreis, sieht aber nach billigem Kunststoff aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Instrumentenanzeige ist sehr klein und hinter dem Lenkrad kaum zu entdecken. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Platzangebot vorne ist großzügig für einen Kleinwagen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit den acht Tasten lassen sich bestimmte Funktionen des Infotainmentsystems schneller erreichen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der sogenannte iDrive-Controller steuert das Infotainmentsystem. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Etwas unpraktisch ist der Hebel für die Fahrtrichtung angeordnet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Hilfe der Lenkradtasten lassen sich ebenfalls Funktionen des Infotainmentsystems steuern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur auf der Autobahn und auf autobahnähnlichen Straßen lässt sich der Stauassistent aktivieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ab einer Zoomgröße von 200 Metern sind die Fahrbahnränder mit verschiedenen Blaustufen markiert, je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen freien Parkplatz ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Je nach Aufenthaltsort das Fahrzeugs lassen sich passende Artikel aus der Wikipedia abrufen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Stromverbrauch von 17,3 kWh erlaubt nicht einmal eine Reichweite von 200 Kilometern. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Auto sendet viele Daten ans Backend, um Telematik-Dienste mit Informationen zu versorgen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Zumindest ermöglicht BMW die gespeicherten persönlichen Daten im Auto zu löschen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Ab einer Zoomgröße von 200 Metern sind die Fahrbahnränder mit verschiedenen Blaustufen markiert, je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen freien Parkplatz ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Die Kehrseite der Vernetzung: Sicherheitsforscher haben in einer aufwendigen Analyse zahlreiche Sicherheitslücken in der Fahrzeugsoftware von BMW-Modellen gefunden. Davon ist auch der BMW i3 betroffen. Laut BMW wurden bereits Updates über die internen SIM-Karten an die Autos verteilt, um einen Zugriff über die Mobilfunkverbindung zu verhindern. Die Kunden sollten bei ihren Händlern nachfragen, ob weitere Updates zur Verfügung stünden. Die Sicherheitslücken würden jedoch als "nicht sicherheitskritisch" eingestuft, sagte ein Sprecher auf Anfrage von Golem.de.

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 Neupreis steigt schnell auf 46.000 EuroKommt der i3 bald ins Museum? 
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HansiHinterseher 14. Jun 2018

"Chinesische Marke Byton : Ex-BMW-Manager greift mit Elektroauto Tesla an" http://www.faz...

JackIsBlack 13. Jun 2018

Ich wollte damit nur hinterfragen, warum es für den TE ein Problem wäre für Strom zu...

picaschaf 11. Jun 2018

Die P Modelle haben einen anderen (stärkeren) Motor an der Hinterachse und im separaten...

JackIsBlack 10. Jun 2018

Ich kann zwar nicht für ihn Antworten, aber einige Menschen haben schon einmal 2 Autos...

ArcherV 09. Jun 2018

Das kannst du auf jeden BMW erweitern. Nicht mein Geschmack.


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