BMW i3: Qualmendes Bürgermeister-Elektroauto im Wassertank gelöscht

Der BMW i3 des Bürgermeisters von Alpen hat nur noch Schrottwert. Weil der Akku qualmte, versenkte die Feuerwehr das Elektroauto in einem Tank.

Artikel veröffentlicht am ,
Der BMW i3 wird in einen Container gehievt.
Der BMW i3 wird in einen Container gehievt. (Bild: Freiwillige Feuerwehr Alpen)

Der Dienstwagen des Bürgermeisters der Stadt Alpen sorgte am Freitag, den 16. April 2021, für einen fünfstündigen Feuerwehreinsatz. Die Feuerwehr wurde nach einem Bericht von RP-Online mit dem Hinweis "Brennender PKW am Rathaus" zum Elektroauto gerufen. Dort angekommen, wurde Qualm aus dem Akku unter dem Fahrzeug festgestellt.

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Über die Leitstelle wurde Spezialgerät der Berufsfeuerwehr Duisburg angefordert, die einen Kran und einen Containertransporter beisteuerte. In diesem wurde das Fahrzeug in einem Wasserbad versenkt, um den Akku zu kühlen.

Die Wärmeentwicklung wurde während des gesamten Einsatzverlaufs mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel wurde mithilfe des fahrzeugseitig verbauten Trennschalters das Hochvoltsystem deaktiviert.

Als das Fahrzeug in den Container gehoben wurde, explodierten nach Darstellung der Feuerwehr immer mehr Akkuzellen des Fahrzeugs, was zu einer Räumung eines naheliegenden Parkplatzes und eines dazugehörigen Supermarktes sowie einer Straßensperrung führte.

Langes Abkühlen hilft bei Akkubränden

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Der Container mit dem BMW i3 wird für mindestens 72 Stunden auf einem Bauhof abgestellt. Dieses Vorgehen ist üblich. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat dazu im Juli 2020 eigene Hinweise für die Brandbekämpfung von Lithium­-Ionen­-Akkus bei Fahrzeugbränden (PDF) veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: "Grundsätzlich unterscheidet sich die Brand­bekämpfung bei Fahrzeugbränden mit Be­teiligung von Lithium-­Ionen-­Akkus nicht wesentlich von Bränden bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen."

  • Feuerwehr-Einsatz in Alpen (Bild: Freiwillige Feuerwehr Alpen)
Feuerwehr-Einsatz in Alpen (Bild: Freiwillige Feuerwehr Alpen)

Akkubrände sind sehr selten

Auch der ADAC hält das Risiko eines Brandes bei E-Autos für vergleichsweise gering. Die Fahrzeuge seien - wie auch Crashtests zeigen - bei einem Unfall genauso sicher wie herkömmliche Modelle. So schalte sich das Hochvoltsystem automatisch ab, wenn der Airbag ausgelöst wird.

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Garius 21. Apr 2021

Und beunruhigt...

User_x 20. Apr 2021

Es ist immer der Zigarettenanzünder der die Explosion hervorruft ¯\___/¯

Ach 20. Apr 2021

Bis auf die Firma Nio, die in einer bemerkenswerten Soloinitiative ihre eigene Batterie...

katze_sonne 19. Apr 2021

Meines Wissens ist das mit dem zusätzlichen 12V-Akku genau deswegen aktuell noch überall...

robinx999 19. Apr 2021

Ist es beim Ioniq nicht sogar zwei geteilt? Also der Elektro Version wenn ich hier auf...



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