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Von Berlin nach München

Das Energiepaket liefert nun McLaren Applied Technologies. Mit einer Kapazität von 54 kWh bietet der Energiespeicher bei vergleichbarem Gewicht die doppelte Kapazität im Vergleich zum Vorgänger. Somit entfällt der fürs Publikum spannende Wechsel der Fahrzeuge. Doch für die Motorsport-Verantwortlichen bei BMW war genau das der Hemmschuh für ein früheres Engagement. Der Fahrzeugwechsel zur Mitte des Rennens sei das falsche Zeichen für die Praxistauglichkeit der Elektromobilität gewesen, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Jetzt absolvieren die Rennwagen die Rennzeit von 45 Minuten plus eine Runde ohne Unterbrechung.

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Der 5,2 m lange, 1,8 m breite und einen Meter hohe Rennwagen leistet im Rennmodus 200 kW. Das kann beim IFE.18 kurzzeitig auf 250 kW steigen. In welchem Modus sich der Wagen befindet, sehen Zuschauer an einem farbigen LED-Leuchtstreifen im Halo. Das ist der markante Bügel über dem Cockpit, der den Fahrer bei Unfällen vor herumfliegenden Teilen schützt. Den sogenannten Attack-Mode mit höherer Leistung kann der Fahrer in einer speziellen Zone der Rennstrecke aktivieren oder wenn er den Fan-Boost gewinnt. Bis zum Rennstart können Zuschauer in Social-Media-Kanälen abstimmen, welcher Fahrer 100 Kilojoule zusätzliche Energie erhält.

Die Rennen auf Innenstadtkursen sind für BMW nichts Neues. Ein BMW i8 dient schon länger als Safety Car und diverse BMW i3 werden als Ambulanzfahrzeuge sowie von der Rennleitung eingesetzt. Seit der dritten Formel-E-Saison besteht eine technische Kooperation mit dem Team Andretti. Das von Roger Griffiths geleitete Team des US-Rennfahrers Michael Andretti wird ab der kommenden Saison zum BMW-Werksteam. Der offizielle Name lautet BMW i Andretti Motorsport.

  • Formel-E-Rennwagen BMW IFE.18  (Foto: Dirk Kunde)
  • Mit diesem Fahrzeug tritt BMW als Werksteam in der Saison 2018/19 in der Elektrorennserie an. (Foto: Dirk Kunde)
  • BMW ist der zweite deutsche Hersteller in der Formel E. (Foto: Dirk Kunde)
  • Chassis und Karossiere sind Einheitsteile. (Foto: Dirk Kunde)
  • Die Teams dürfen einen eigenen Antriebsstrang... (Foto: Dirk Kunde)
  • ... sowie eine Hinterradaufhängung entwickeln. (Foto: Dirk Kunde)
  • Der Akku ist ebenfalls einheitlich und wird von McLaren geliefert.(Foto: Dirk Kunde)
  • Die beiden Fahrer António Félix da Costa (links) und Alexander Sims mit der britischen TV-Moderatorin Nicki Shields. (Foto: Dirk Kunde)
  • Designer Michael Scully erklärt Details. (Foto: Dirk Kunde)
  • BMW erwartet von  der Formel E Impulse für die Serienentwicklung - und umgekehrt. (Foto: Dirk Kunde)
  • BMW-Motorsportchef Jens Marquardt (rechts) mit seinen Fahrern und J-F Thormann von Andretti Autosport. (Foto: Dirk Kunde)
Die beiden Fahrer António Félix da Costa (links) und Alexander Sims mit der britischen TV-Moderatorin Nicki Shields. (Foto: Dirk Kunde)

Neben dem Fahrzeug präsentierte BMW auch seine beiden Fahrer. Die Startnummer 27 erhält der Brite Alexander Sims (30). Der BMW-Werksfahrer fährt aktuell in der US-Sportscar Championship. Mit der Nummer 28 startet der Portugiese António Félix da Costa (27). Er ist bereits seit der ersten Saison 2014 im Andretti-Team in der Formel E aktiv und fuhr drei Jahre lang für BMW in der Tourenwagenserie DTM. In der Siegliste aller bisherigen Formel-E-Rennen liegt er mit einem Sieg auf Platz zehn von insgesamt 57 Fahrern.

Nach Audi ist BMW der zweite deutsche Hersteller mit einem Werksteam in der Formel E. Ab der Saison 2019/2020 stoßen noch Porsche und Mercedes-Benz hinzu. An der Leistungsschau für Elektromobilität beteiligten sich bereits die Autohersteller Jaguar und Renault-Nissan.

Die fünfte Saison der Formel E startet am 15. Dezember 2018 in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Es stehen 12 Städte für 13 Rennläufe auf dem Programm. Zwei der Innenstadtkurse müssen noch benannt werden. In Berlin drehen die Elektroflitzer am 25. Mai 2019 auf dem Tempelhofer Feld ihre Runden. Hier war BMW bereits im vergangenen Jahr Titelsponsor.

Spätestens wenn der Einstieg aller deutschen Hersteller komplett ist, rechnen etliche Beteiligte mit einer Verlegung des deutschen Rennlaufs aus der Hauptstadt nach Süddeutschland - vorzugsweise nach München.

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 BMW-Formel-E-Rennwagen: Von der Straße auf die Rennstrecke und zurück
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Kondom 20. Sep 2018

Ich kann der Formel-E bisher auch nichts abgewinnen, besonders wegen solcher...

Kondom 20. Sep 2018

Die (Ziel-)Messlatte unterhalb anzusetzen wäre ein ziemlicher Rückschritt und das falsche...

seebra 17. Sep 2018

die Rennen werden im Eurosport übertragen.


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