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BMW Connected Drive: Dieb wird mit vernetztem Auto gefangen

Da ist es ja! Strafverfolger und BMW -Mitarbeiter in den USA haben ein gestohlenes Auto orten können. Der Dieb wurde von den Möglichkeiten der Autovernetzung im Schlaf überrascht.
/ Werner Pluta
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BMW der Baureihe 5: erfolgloser Versuch, wegzufahren (Bild: BMW)
BMW der Baureihe 5: erfolgloser Versuch, wegzufahren Bild: BMW

Tür zu, Dieb gefangen: Die Polizei von Seattle hat mit Hilfe einer App einen Autodieb gefangen: Die Strafverfolger konnten das vernetzte Auto orten und den Täter darin einsperren.

Der Dieb hatte das Auto, einen BMW 550i, aus einem Parkhaus gestohlen. Das Auto war nicht abgeschlossen – der Besitzer hatte das Auto einem Freund geliehen, der es versehentlich offen stehen gelassen und den Schlüssel im Wageninnern vergessen hatte. So war es für den Dieb nicht schwer, sich des BMW zu bemächtigen und wegzufahren.

BMW ortet Auto

Als der Fahrer den Diebstahl am nächsten Morgen entdeckte, rief er die Polizei. Die wiederum kontaktierte BMW. Mitarbeiter des Autoherstellers konnten feststellen, dass das Auto in einer Nebenstraße abgestellt war.

Eine Streife fand das Fahrzeug am angegebenen Ort – mit laufendem Motor und einem Mann schlafend auf dem Fahrersitz. Die BMW-Mitarbeiter hatten inzwischen die Türen ferngesteuert verriegelt, so dass der Verdächtige nicht aus dem Auto entkommen konnte. Sie hätten ihm dabei wohl noch eine Nachricht über das Audiosystem des Autos zugeflüstert, berichtet die Seattler Polizei in ihrem Blog(öffnet im neuen Fenster) – so etwas wie: "Nicht ich bin mit dir hier eingesperrt, sondern du mit mir."

Die Beamten weckten den Mann. Der unternahm darauf einen erfolglosen Versuch, wegzufahren und ließ sich dann festnehmen.


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